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Hoffnungszeichen für die Welt

Weihbischof Ulrich Boom feiert Gottesdienst mit Ehejubilaren aus der Region Untermain – Seit 25, 50 oder 60 Jahren in Treue zusammen

Würzburg/Aschaffenburg/Miltenberg (POW) Mit rund 1000 Personen hat Weihbischof Ulrich Boom am Sonntagabend, 3. Juli, einen Gottesdienst für Ehejubilare aus der Region Untermain gefeiert, die 25, 50 oder 60 Jahre verheiratet sind. „Im Raum des Glaubens haben sie auf je eigene Weise das Große Ja Gottes zur Welt und zu den Menschen wiederholt. Jeder Tag der Ehe ist ein Heilszeichen in der Welt“, sagte der Weihbischof am Hochfest der Frankenapostel im Kiliansdom. Die Jubilare erneuerten im Gottesdienst ihr Eheversprechen und ließen sich am Ende des Gottesdienstes von Geistlichen paarweise segnen. Der Gottesdienst war der erste von insgesamt drei Feiern für Ehejubilare, die während der Wallfahrtswoche für die verschiedenen Regionen stattfinden.

„Gott hat schon immer mit Liebe und Zuwendung an uns gedacht“, erläuterte der Weihbischof das Motto der diesjährigen Kiliani-Wallfahrtswoche: „Jetzt ist die Zeit der Gnade.“ „Es gibt im Leben Hochzeiten, aber auch Zeiten, wo man das Vertrauen zueinander und auf Gott neu suchen muss“, sagte Weihbischof Boom in seiner Predigt. Das Zeugnis einer gelebten Ehe sei gerade in heutiger Zeit wichtig. Es mache christliche Grundhaltungen deutlich: „Als Mann und Frau müssen Sie immer wieder Vergebung schenken und erbitten, sich täglich neu um das Miteinander bemühen.“

Die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan bezeichnete der Weihbischof als Vorbild, weil sie mit ihrem Aufbruch aus Irland den Blick in Richtung Zukunft gelenkt hätten, so wie es die Eheleute bei der Eheschließung tun. „Sie brachen auf im Bewusstsein, dass Gott ihnen voraus ist.“ Diese Einstellung habe auch den seligen Georg Häfner im Konzentrationslager Dachau getragen. „Gott ist ein Leben lang treu. Dafür stehen Sie“, rief der Weihbischof den Ehejubilaren zu.

Nach der Predigt erneuerten die Ehepaare voreinander und vor Gott ihr Eheversprechen. „Wir glauben, dass Du das Ziel bist unseres gemeinsamen Weges und die Vollendung unseres Lebens. Darum bitten wir Dich: Bleibe bei uns und lass uns Deine Gegenwart immer wieder neu erfahren“, hieß es unter anderem in dem Gebet. Gemeinsam mit Weihbischof Boom erteilten nach dem Schlusssegen Bischof Dr. Friedhelm Hofmann, Mitglieder des Domkapitels und weitere Priester und Diakone den Jubelpaaren individuell den Segen. Eine Begegnung im Innenhof des Domkreuzgangs schloss sich an.

„Das Wichtigste ist, dass man zusammenhält und immer wieder neu aufeinander zugeht“, verrieten Franz (76) und Christa Heßberger (73) aus Obernau als ihr Geheimrezept für 50 glückliche Ehejahre. Genauso lange verheiratet sind Gustav (76) und Christa (70) Göbel aus Obernau. „Nur gemeinsam haben wir unsere Kleiderfabrik betreiben können. Wir waren also bei Tag und Nacht zusammen“, berichteten die beiden schmunzelnd. Wie die Heßbergers hoben sie die Bedeutung des Glaubens für die Partnerschaft hervor: „Das ist ganz wichtig.“

„Wir suchen immer das offene Gespräch und gehen aufrichtig miteinander um.“ Auf 25 Ehejahre unter dieser Devise blickten Stefan (47) und Jutta Durschang aus Leidersbach zurück. Gemeinsame Wallfahrten, unter anderem nach Walldürrn, Altötting und Lourdes haben Hermann (72) und Anni Vogt (70) aus Mömbris in ihren 50 Ehejahren wiederholt unternommen und daraus viel Kraft geschöpft, erzählten die beiden. „Wichtig ist, dass man auf den anderen eingeht und sich miteinander arrangiert.“

Auf 60 Jahre Ehe blickten bei dem Gottesdienst Dr. Leo Hefner (83) und seine Gattin Hanne aus Obernburg zurück. Entscheidend sei, dass man den gleichen Glauben habe und sich auf geistiger Ebene verstehe. „Wenn man die richtige Frau fürs Leben gefunden hat, dann bleibt man bei ihr “, sagte Leo Hefner.

Für die Ehejubilare aus der Region Schweinfurt/Rhön wird am Mittwoch, 18 Uhr, im Kiliansdom ein Gottesdienst gefeiert. Paare aus der Region Würzburg/Main-Spessart sind am Donnerstag um 18 Uhr in den Dom eingeladen.

(2711/0711; E-Mail voraus)

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