Würzburg (POW) Nach fünf Jahren als Leiter der Kroatischen Katholischen Mission im Bistum Würzburg ist Franziskaner-Minoriten-Pater Ivan Penava seit 1. August 2026 von dieser Aufgabe entpflichtet. Bei einem Gottesdienst am Erntedanksonntag, 4. Oktober, in der Pfarrkirche Sankt Josef im Würzburger Stadtteil Grombühl verabschiedete er sich von seiner Gemeinde. „Ich glaube, dass das nicht das Ende unserer Gemeinschaft ist und dass uns noch viele weitere Treffen bevorstehen. Wir haben gemeinsam viel begonnen, und ich möchte, dass Ihr das nun selbst fortführt“, sagte Penava. „Danke, dass Ihr mich aufgenommen und mir Euer Vertrauen geschenkt habt. Danke, dass Ihr an Gott geglaubt habt, der durch mich gesprochen hat.“
In seiner Predigt ermutigte er die Gläubigen, nicht nur für die Früchte der Felder zu danken, sondern vor allem für die Menschen, die Gott „in unser Leben geschenkt hat. So viel, wie wir in unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen investieren, so viel werden wir zurückbekommen. Wir sollten Gott für diese Früchte dankbar sein und nicht arrogant denken, wir hätten die Aufmerksamkeit und Liebe anderer selbst verdient.“ Das Evangelium von den Winzern, die dem Herrn keine Ernte bringen, erinnere ihn daran, Gott für die „fruchtbare Arbeit im Weinberg dieser Mission“ dankbar zu sein, sagte Penava. „Ich danke Gott für Euch alle, die er mir in diesen fünf Jahren anvertraut hat, um gemeinsam im Glauben zu gehen. Ich hoffe, dass Gott in meiner Arbeit mit Euch reiche Frucht finden wird.“ Er erinnerte an den Satz des heiligen Franziskus, dessen 800. Todestag in diesem Jahr begangen wird: „Gott hat mir Brüder gegeben.“ Er lud alle dazu ein, Gott für die Menschen zu danken, die er in ihr Leben führe.
Der Gottesdienst endete mit dem Segen durch Pfarrvikar Thomas Drexler für die Erntegaben. Penava segnete die Schulkinder und ihre Schultaschen. Ivanka Žuljević erinnerte im Namen der Kroatischen Katholischen Mission Würzburg an zahlreiche Aktivitäten, die in den vergangenen Jahren begonnen hätten. Dazu zählten die Versammlung der Franziskanischen Jugend (JuFra), der Beginn der Gründung der Franziskanischen Gemeinschaft, die Gründung des Kroatischen Kulturvereins und die Feier der Rorate-Messen im Advent. Zum Abschied erhielt Penava unter anderem eine grüne Stola, die ihn an seine Gläubigen erinnern soll. Pfarrvikar Drexler dankte Penava im Namen der Gemeinde Sankt Josef. Er erinnerte an die gemeinsamen Messen von kroatischen und deutschen Gläubigen. Sie seien ein Zeichen der Einheit, die die Kirche durch den Glauben an Jesus erreiche.
Penava wird nach eigenen Worten die Leitung der Kroatischen Katholischen Mission in Hanau übernehmen.
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