Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

„Ich will bei dir zu Gast sein“

Bischof Hofmann stellt Jahr 2015 im Bistum Würzburg unter Jesuswort – Wallfahrt der Generationen nach Assisi und Irlandreise – Kunstprojekt der Bischofskonferenz und Abschluss des bundesweiten Gesprächsprozesses in Würzburg – Papstberater Kardinal Maradiaga spricht beim Diözesanempfang am 15. Januar

Würzburg (POW) „Ich will bei dir zu Gast sein.“ Diesen Satz Jesu nach dem Lukasevangelium stellt Bischof Dr. Friedhelm Hofmann über das gesamte Jahr 2015 im Bistum Würzburg. Zahlreiche Großveranstaltungen werden das Jahr 2015 bestimmen. Für alle Generationen ist die Familienwallfahrt der Diözese Würzburg nach Assisi mit Bischof Hofmann Ende Mai gedacht. Ort des bundesweiten Abschlusses des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz wird Würzburg am 11. und 12. September sein. Ende September öffnet das Burkardushaus in Würzburg nach einer mehrjährigen Generalsanierung wieder seine Tore. Das 50. Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils ist für die katholische Kirche in Deutschland Anlass zum Kunstprojekt „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“. An mehreren Orten in Deutschland werden bildende Künstler, Theatermacher, Schriftsteller, Filmemacher und Musiker Impulse des Konzils für heute sicht- und hörbar machen – im Rudolf-Virchow-Institut in Würzburg beispielsweise zum Thema „Kunst und Wissenschaft“.

Jahresmotto: Christus will bei uns zu Gast sein

Den Anstoß für das Jahresmotto gaben Bischof Hofmann die vielen Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und in unser Land kommen, erläutert er. Doch dieses Motto wecke noch andere Assoziationen, gerade im Zusammenhang mit der Zachäusgeschichte des Evangelisten Lukas, an die es sich anlehnt. Jesus selbst bitte Zachäus um Gastfreundschaft. Das sei durchaus ungewöhnlich und überraschend. Jesus tue es, weil er einem Mann, der von seinen Mitmenschen ausgegrenzt wird, Ansehen verleihen will. „Gerade weil er sich ihm verstehend und vorurteilsfrei zuwendet, ermöglicht Jesus dem Zachäus das, was wir Umkehr nennen. Um was er einst den zu den notorischen Sündern zählenden, fremden Zachäus gebeten hat, darum bittet er heute uns selbst“, sagt Bischof Hofmann. Jesus tue dies in Menschen, die uns nahestehen, genauso wie in Menschen, die als Fremde mit teilweise ganz anderen kulturellen und religiösen Überzeugungen in unser Land kämen. „Überall dort, wo wir andere annehmen, nehmen wir gleichsam Christus an, der bei uns zu Gast sein will“, unterstreicht der Bischof.

Diözesanempfang mit Papstberater Kardinal Maradiaga aus Honduras am 15. Januar

Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren gibt Bischof Hofmann zum vierten Mal einen Diözesanempfang in der Universität am Hubland in Würzburg. Prominenter Redner am Donnerstag, 15. Januar, ist Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga, Erzbischof von Tegucigalpa in Honduras. Maradiaga ist Präsident von Caritas Internationalis und Mitglied des von Papst Franziskus eingerichteten Kardinalsrats zur Beratung des Papstes bei der Leitung der Weltkirche. Der weltbekannte Kardinal und Weggefährte des Papstes spricht um 19.30 Uhr über „Gerechtigkeit und Frieden. Solidarisch leben in der Einen Welt“. Bischof Hofmann lädt dabei ein, gemeinsam über die Beziehung von Gerechtigkeit und Frieden nachzudenken. „Wenn die Welt immer enger zusammenrückt, berühren uns Not und Unfrieden in allen Kontinenten, ebenso wie die Menschen, die bei uns Zukunft suchen und von uns Hilfe erhoffen“, schreibt der Bischof in der Einladung. Zu dem Diözesanempfang werden Vertreter aus Kirche, Gesellschaft und Politik erwartet: Europa-, Bundestags- und Landtagsabgeordnete, Landräte, Bezirks- und Kreisräte, Bürgermeister und deren Stellvertreter, Mitglieder des Diözesanrats, Vorsitzende der Pfarrgemeinderäte, Kirchenpfleger, Vertreter der Caritas, das Präsidium der Universität Würzburg und der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt sowie Mitglieder der Theologischen Fakultät Würzburg. Organisiert wird der Diözesanempfang von der Katholischen Akademie Domschule und dem Caritasverband für die Diözese Würzburg.

Kunstprojekt zum Konzilsjubiläum 2015 auch in Würzburg

Für das Kunstprojekt der Deutschen Bischofskonferenz zum Konzilsjubiläum 2015 ist Bischof Hofmann als Vorsitzender des Projektbeirats „Kunstprojekt zum Konzilsjubiläum 2015“ in besonderer Weise verantwortlich. Anlass ist das 50. Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965). Als Leitwort für das deutschlandweite Kunst- und Kulturprojekt wurde „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ gewählt – die einführenden Worte der Pastoralkonstitution des Konzils „Gaudium et spes“. Dieses Projekt soll deutlich machen, dass der Kirche die Lebenswirklichkeiten, Hoffnungen, Sorgen und Nöte der Menschen gleichermaßen wichtig sind. Das Konzilsjubiläum soll mit überraschenden, auch experimentellen Kunstformaten aufgegriffen werden. Gemeinsam mit internationalen Künstlern und den Menschen vor Ort soll der Diskurs über Freuden, Hoffnungen, Trauer und Ängste heutiger Zeit angestoßen werden. An mehreren Orten in Deutschland, darunter Würzburg, werden speziell entwickelte Projekte durchgeführt. In Würzburg steht die Ausstellung im Rudolf-Virchow-Zentrum unter dem Motto „Signalwege. Eine Begegnung von Kunst und Wissenschaft“. Sie wird am Abend des 21. Mai in Würzburg eröffnet und dauert bis 18. Oktober. Bischof Hofmann und Dr. Walter Zahner, Gesamtkurator des Kunstprojekts, werden die Konzeption bei einer Pressekonferenz am 12. Januar in Würzburg vorstellen.

Eröffnung Domschatz in Würzburg und Kirchweihe in Waigolshausen

Am Aschermittwoch der Künstler, 18. Februar, eröffnet Bischof Hofmann zusammen mit Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen den neu konzipierten Domschatz im Kiliansdom in Würzburg. Ein besonderes Ereignis steht am 15. März an: die Kirchweihe der neuen Pfarrkirche Sankt Jakobus der Ältere in Waigolshausen im Landkreis Schweinfurt durch Bischof Hofmann. Aufgrund massiver Bauschäden musste die 1961 erbaute Pfarrkirche unter Beibehaltung des historischen Turmes neu errichtet werden. Entwurf und Innenausstattung lagen in den Händen von Domkapitular Lenssen.

Vom 29. September bis 11. November ist die Ausstellung „Luther reicht nicht? Künstlerische Impulse zur ständigen Reform“ im Domkreuzgang in Würzburg zu sehen. Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse eines Künstlerwettbewerbs aus Anlass des Themenjahres „Bild und Bibel“ im Rahmen der Lutherdekade zum Reformationsgedenken 2017. Das Projekt wird in ökumenischer Trägerschaft durchgeführt. Begleitende Veranstaltungen zur Ausstellung der Hauptwerke der beiden Leipziger Künstler Werner Tübke und Michael Triegel in der Kunsthalle Jesuitenkirche Aschaffenburg vom 24. Januar bis 19. April bietet das Martinushaus an.

Familienwallfahrt nach Assisi und Pilgerreise nach Irland

Zu einer großen Pilgerfahrt der Generationen nach Assisi lädt Bischof Hofmann vom 25. bis 30. Mai ein. „Auf den Spuren von Franziskus und Klara“ lautet das Motto der Familienwallfahrt. In Assisi feiern die Pilger Gottesdienste, lernen wichtige Stationen im Leben der Heiligen Franziskus und Klara kennen und nehmen an einer Lichterprozession teil. Ein Höhepunkt wird die Fahrt nach Rom zur Generalaudienz mit Papst Franziskus sein. Das Programm der Wallfahrt ist speziell auf Familien ausgerichtet. „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass Familien, vor allem auch kinderreiche Familien, an dieser Wallfahrt teilnehmen“, betont Bischof Hofmann. Deshalb werde der Familienpreis von der Diözese erheblich bezuschusst. Die Familienwallfahrt wird organisiert vom Familienbund der Katholiken (FDK) und dem Referat Ehe- und Familienseelsorge der Diözese Würzburg.

Kilian und die Spiritualität des irischen Mönchtums stehen bei einer Pilgerreise nach Irland vom 8. bis 15. Juni im Mittelpunkt. Bischof Hofmann begleitet die Pilgergruppe bis 12. Juni, die Reiseleitung hat Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen inne. Unter anderem besuchen die Pilger Mullagh, wo der Frankenapostel geboren ist, und die ehemalige Klosteranlage von Clonmacnoise. Nach Rom reisen die deutschen Bischöfe vom 14. bis 18. September zum sogenannten „Ad limina“-Besuch im Vatikan.

Kiliani-Wallfahrt, Feiern für Ehejubilare und ökumenische Kreuzbergwallfahrt

Die Kiliani-Wallfahrtswoche 2015 greift vom 4. bis 12. Juli das diözesane Jahresmotto auf und steht unter dem Wort „Ich will bei dir zu Gast sein“. Zum Auftakt der Kilianiwoche veranstaltet die Dommusik ein Domkonzert. Der Wallfahrtswoche vorangestellt sind am 2. und 3. Juli die großen Pontifikalgottesdienste im Kiliansdom für die Ehejubilare. In der Woche zuvor nimmt Bischof Hofmann am 27. Juni an der ökumenischen Wallfahrt zum Kreuzberg in der Rhön teil.

Weihen, Aussendungen, Pastoraltagungen, Visitationen

Auch 2015 werden sich wieder junge Menschen in den Dienst der Diözese Würzburg nehmen lassen. Am Samstag vor dem Pfingstfest, 23. Mai, spendet Bischof Hofmann im Dom in Würzburg die Priesterweihe. Pastoralreferenten und Gemeindereferenten werden gemeinsam am 23. Oktober durch den Bischof im Kiliansdom für ihren Dienst beauftragt. Am 24. Oktober findet im Dom die Diakonenweihe für Kandidaten aus dem Priesterseminar und für die Ständigen Diakone statt. Zum Diakonentag kommen die Diakone am 27. Juni im Schönstattzentrum Marienhöhe in Würzburg zusammen. Die Pastoraltagungen für das gesamte Seelsorgspersonal der Diözese Würzburg werden das Thema des Jahres 2014 weiter vertiefen: „Hab‘ Mut, steh‘ auf, er ruft dich. Neue Wege gehen in der Pastoral“. So läuft beispielsweise im Dekanat Aschaffenburg-Stadt seit Mai 2014 das „Projekt Stadtkirche“, das eine Verständigung auf vorrangige Schwerpunkte und eine intensivere Kooperation in den Pfarreiengemeinschaften und mit den kirchlichen Einrichtungen in der Stadt zum Ziel hat. Das Fortbildungsinstitut der Diözese bietet darüber hinaus Angebote für Führungskräfte, Leitungskurse für Leitende Pfarrer in Pfarreiengemeinschaften und Tage zum „Auftanken“ für Seelsorgerinnen und Seelsorger.

Auf dem Visitationsplan von Bischof Hofmann und Weihbischof Ulrich Boom steht vom 28. Februar bis 27. März das Dekanat Bad Kissingen. Die Herbstvisitation im November nimmt das Stadtdekanat Würzburg in den Blick. Firmlinge aus dem Bistum Würzburg sind zum Abschluss des Kirchenjahrs am 22. November zum Treffen und zur Eucharistiefeier nach Würzburg in den Dom eingeladen. Zum Jahreswechsel gibt es dann am 2. Januar 2016 die große Aussendung der Sternsinger im Kiliansdom.

Wiedereröffnung des Burkardushauses in Würzburg

Das generalsanierte Burkardushaus am Dom wird am 30. September feierlich wiedereröffnet. Die Kosten für die Sanierung des 1954 erbauten Hauses belaufen sich auf zirka 14,5 Millionen Euro. Weitere 800.000 Euro sind für Kunst im Haus und am Vorplatz eingeplant. Die Eröffnung wird von einem Tag der offenen Tür am 10. Oktober begleitet. Nach der Öffnung finden im Herbst zahlreiche internationale und bundesweite Kongresse sowie Fachtagungen der Katholischen Akademie Domschule statt. So tagt der internationale Kongress der Sozialethiker und Moraltheologen im Burkardushaus. „Neue Autorität“ lautet das Thema einer Fachtagung der deutschlandweiten Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung im November. Es geht um Fragen der Erziehung in der Familie, aber auch um den Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen in der Schule. Dem Thema „Mystik“ widmet sich eine Tagung der Domschule am 17. Oktober über Teresa von Avila anlässlich ihres 500. Geburtstags. Eine weitere Domschul-Veranstaltung wird sich mit den Diskussionen der weltweiten Bischofssynode zum Thema „Familie“ befassen. Eine Fachtagung der deutschen Erwachsenenbildner am 27. November beschäftigt sich mit dem Thema „Bildung heute“. Anlass ist der 40. Jahrestag des Abschlusses der Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland, die im Würzburger Dom stattfand und das Burkardushaus einbezog. Neue „Hits for kids“ werden am 14. November vorgestellt.

Einen Leitungswechsel wird es auf der „Benediktushöhe – das Haus für Soziale Bildung“ in Retzbach geben: Am 1. September beginnt für Dieter Wagner die Freistellungsphase der Altersteilzeit.

Caritas nimmt demografischen Wandel in den Blick

Beim Caritasverband für die Diözese Würzburg steht die Initiative 2015-2017 unter dem Motto: „Den demografischen Wandel gestalten.“ Die Jahreskampagne 2015 lautet „Stadt, Land, Zukunft“. Am 12. Mai gibt es einen Caritas-Pflegekongress auf der Festung Marienberg. Am 27. September wird der Vinzenztag des Diözesan-Caritasverbandes mit Verleihung des Vinzenzpreises begangen.

Am 27. Januar steht der Spatenstich für die Erneuerung des Hauses Sankt Bruno der Caritas in Haßfurt an. Die Segnung und offizielle Übergabe neuer Räume an die Caritas-Erziehungsberatungsstelle in Aschaffenburg ist im Februar geplant. Im Mai soll mit der Baumaßnahme zur Erweiterung des Seniorenwohnstifts Sankt Elisabeth in Aschaffenburg begonnen werden. Die Einweihung der „Brücke Simonshof“ ist im September angedacht.

Mehrere Jubiläen werden in den Kreiscaritasverbänden gefeiert: Am 1. April heißt es 40 Jahre Caritas-Erziehungsberatung Miltenberg. 50 Jahre alt ist das Antonia-Werr-Zentrum im Kloster Stankt Ludwig, das vermutlich im Juli das Jubiläum feiert. 50 Jahre Altenpflegeheim Maria Frieden in Schweinfurt wird am 1. August gefeiert. Das 40. Verbandsjubiläum mit Festgottesdienst begeht die Caritas in Kitzingen am 22. November.

Diözesanrat, Kirchliche Jugendarbeit, Dommusik

Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Würzburg trifft sich zur Frühjahrsvollversammlung am 20. und 21. März und zur Herbstvollversammlung am 25. und 26. September.

Für die Kirchliche Jugendarbeit und den Diözesanverband des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) stehen als wichtige Termine an: die Verleihung des Bischof-Stangl-Preises am 27. Februar, die CO2-Fastenaktion von Aschermittwoch bis Ostern, der Josefstag am 19. März, der Diözesane Weltjugendtag mit Bischof Hofmann am 29. März, der Óbidos-Tag am 9. Mai, die BDKJ-Diözesanversammlung vom 26. bis 28. Juni, der Kiliani-Tag der Jugend am 11. Juli und die Jugendseelsorgetagung vom 16. bis 17. November. Darüber hinaus gibt es die Aussendungsfeier für die „weltwärts“-Jugendlichen am 26. Juli und einen Informationstag zum Weltfreiwilligendienst am 10. Oktober.

Bei der Würzburger Dommusik ragen mehrere Initiativen 2015 heraus. So wirkt im Februar und März ein Projektchor aus Mädchenkantorei und Domsingknaben bei der Theaterproduktion „Heilige Johanna“ von Bertolt Brecht im Mainfrankentheater mit. Mit „70 Jahre Frieden“ ist das Gedenkkonzert der Würzburger Dommusik zum Jahrestag der Zerstörung Würzburgs im Dom überschrieben. Vom 20. bis 27. Mai reisen die Domsingknaben auf Tournee nach Russland und machen Station in Moskau und Sankt Petersburg. Im Juli nimmt die Dommusik am Chorfestival in Trier teil. Im November reist der Konzertchor der Mädchenkantorei auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Paul Lehrieder und der Singakademie Berlin in die Bundeshauptstadt. Erstmals wird es im Dezember ein großes Domkonzert der Mädchenkantorei geben.

Kongresse, Jubiläen und Gedenktage

Den „5. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche“ veranstaltet das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ vom 12. bis 15. März im Congress-Centrum Würzburg. Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft von Bischof Hofmann. Erwartet werden 14 Bischöfe aus vier Kontinenten sowie weltweit tätige Missionare, Künstler, Wissenschaftler und Schriftsteller. Das Hilfswerk erwartet etwa 1500 Besucher aus dem deutschen Sprachraum. Das Leitwort für die Tage lautet: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein bis an die Grenzen der Erde“ (Apg 1,8). Thematisch werden vor allem die pastoralen Herausforderungen der katholischen Kirche weltweit behandelt. So werden die Podiumsgäste berichten, wie auf verschiedenen Kontinenten mit Problemen wie der Säkularisierung, dem radikalen Islamismus oder dem Mangel an geistlichen Berufungen umgegangen wird.

Neben dem 50. Jubiläum des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils wird sich der Blick im Bistum auf den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und damit vor allem auf den 70. Jahrestag der Zerstörung Würzburgs am 16. März richten. Die Ökumenische Nagelkreuzinitiative Würzburg richtet hierzu den 15. Versöhnungsweg in Würzburg aus. Der Bischof von Coventry, Dr. Christopher Cocksworth, hat sein Kommen zum 16. März zugesagt. Ein Gedenkkonzert veranstaltet die Würzburger Dommusik.

In der Reihe der Gedenktage stehen der 125. Todestag von Joseph Kardinal Hergenröther, der 150. Todestag des seligen Adolph Kolping sowie der 200. Geburtstag des heiligen Johannes Don Bosco an, der am 16. August in der Don-Bosco-Einrichtung in Würzburg gefeiert wird.

Hergenröther wurde 1824 in Würzburg geboren und kam als Achtjähriger nach Marktheidenfeld. 1848 empfing er die Priesterweihe in Rom. 1879 wurde der Würzburger Professor des Kirchenrechts und der Kirchengeschichte zum Kardinal ernannt. In Rom wurde Hergenröther 1879 Kardinalpräfekt des Vatikanischen Geheimarchivs. Er starb am 3. Oktober 1890 im Kloster Mehrerau bei Bregenz.

Auf den 40. Jahrestag seiner Bischofsweihe darf Bischof em. Dr. Paul-Werner Scheele (86) blicken. Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt weihte ihn am 9. März 1975 in Paderborn zum Bischof.

bs (POW)

(0115/0040; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung