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„Ihr sollt ein Segen sein!“

Bistum ehrt zehn Frauen und sechs Männer für 40 beziehungsweise 25 Jahre Dienst in der Seelsorge und im Schuldienst – Gottesdienst und Festakt im Exerzitienhaus Himmelspforten

Würzburg (POW) Für 40 beziehungsweise 25 Jahre im Dienst des Bistums Würzburg hat Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran am Montagabend, 19. Oktober, zehn Frauen und sechs Männer geehrt. Im Würzburger Exerzitienhaus Himmelspforten feierte er mit ihnen in der Hauskapelle eine Messe, ein Festakt und ein gemeinsames Abendessen schlossen sich an. Ordinariatsrat Robert Hambitzer, Leiter der Hauptabteilung Personal, sprach Jessica Berlenbach-Schmitt, Christine Endres, Karin Farrenkopf-Párraga, Thomas Hart, Christian Hohm, Ulrike Keßler, Sylvia Kneuer, Eva Meder-Thünemann, Katja Maria Müller, Holger Oberle-Wiesli, Johanna Och, Burkhard Pechtl, Gisela Schuhmann, Guido Spahn, Regina Thonius-Brendle und Dr. Gregor Wolf im Namen der Diözese den Dank für die geleistete Arbeit aus.  

Roswitha Schuhmann, Diözesanreferentin der Gemeindereferent(inn)en und -assistent(inn)en, Johannes Reuter, Diözesanreferent der Pastoralreferent(inn)en und -assistent(inn)en, und Jürgen Engel, Leitender Schulamtsdirektor im Kirchendienst, würdigten bei einer vom Ensemble Blechschmitt musikalisch gestalteten Feierstunde die Biografien der Seelsorgerinnen und Seelsorger. Glück- und Segenswünsche der Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats Würzburg überbrachten Vorsitzende Dorothea Weitz und Wolfgang Keller. „Sie sind unserer Meinung nach wichtiger denn je. Geschätzte und ausgewiesene Fachfrauen und Fachmänner für so viele unterschiedliche Aufgaben, Themen und Bereiche in unserem Bistum. Sie repräsentieren diese große Vielfalt unserer katholischen Kirche in Deutschland, sie tragen Verantwortung und haben Einfluss“, betonten die beiden. Hambitzer erklärte, die Geehrten seien Menschen, die rundherum ausstrahlten, dass es einen Mehrwert gebe. Sie nähmen Menschen wahr und ernst. Dabei strahlten sie Freude aus, „die aus dem Ja Gottes zu Ihnen selbst erwächst“. 

In seiner Predigt betonte Generalvikar Vorndran, dass sich der Wert pastoraler Arbeit nicht an Zahlen, vollen Kirchenbänken oder funktionierenden Strukturen messen lasse. Das Fundament des Lebens und des kirchlichen Dienstes sei vielmehr Gottes Gnade. Mit Blick auf das Gleichnis vom reichen Kornbauern warnte er vor dem Versuch, Erfolg aus eigener Kraft herstellen und absichern zu wollen. Auch in der Kirche bestehe die Gefahr, immer neue Projekte und Strukturen aufzubauen und dabei auszubrennen. „Ihr seid nicht die Erlöser. Der Erlöser ist schon da“, sagte der Generalvikar. Die Jubilarinnen und Jubilare ermutigte er, in Schule, diakonischer Pastoral und Gemeinden nach den guten Möglichkeiten zu suchen, die Gott bereithalte. Im Religionsunterricht gehe es darum, jungen Menschen ihren Wert unabhängig von Noten und Leistung zu vermitteln. In der diakonischen Pastoral könnten Mitarbeitende Menschen in Krisen begleiten, ohne deren Not allein beheben zu müssen. In den Gemeinden gelte es, auch jenseits etablierter Strukturen nach lebendigem Glauben Ausschau zu halten: „Ihr seid gesegnet und sollt ein Segen sein!“, betonte der Generalvikar.

25 Jahre Religionslehrer(in) im Kirchendienst

Jessica Berlenbach-Schmitt ist seit 2003 Religionslehrerin im Kirchendienst an der Hahnenkamm-Schule Alzenau. Die gebürtige Aschaffenburgerin studierte an der Katholischen Fachhochschule Mainz Diplom-Religionspädagogik. Nach dem Abschluss 2001 wirkte sie bis 2002 als Gemeindeassistentin in Großostheim. 2002 begann sie die Ausbildung zur Religionslehrerin im Kirchendienst. 2004 erhielt Berlenbach-Schmitt die Missio canonica. Sie wirkte an der Grund- und Hauptschule Obernburg sowie der Paul-Gerhardt-Schule in Kahl. Seit dem Schuljahr 2022/23 ist sie zudem in der Schulpastoral tätig. Berlenbach-Schmitt ist verheiratet und Mutter von zwei Töchtern.

Sylvia Kneuer (64) ist Religionslehrerin im Kirchendienst an den Grundschulen in Röthlein und Gochsheim. Kneuer wurde 1962 in Schweinfurt geboren. Für das Lehramt an Realschulen absolvierte sie 1986 das Erste, 1988 das Zweite Staatsexamen und bekam 1988 vom Bistum Augsburg die Missio canonica verliehen. 2001 begann sie als Religionslehrerin im Kirchendienst beim Bistum Würzburg zu arbeiten. Eingesetzt war sie an der Grundschule Gochsheim und der Friedrich-Rückert-Grundschule Schweinfurt. Seit 2018 wirkt sie auch in Röthlein. Kneuer ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Kinder.

Guido Spahn (52) ist Religionslehrer im Kirchendienst an der Mittelschule Werneck, dem Staatlichen Beruflichen Schulzentrum (BSZ) Kitzingen-Ochsenfurt mit Einsatz in Ochsenfurt sowie der Staatlichen Berufsschule Bad Kissingen. Spahn, Jahrgang 1973, wurde in Schweinfurt geboren. Nach dem Theologie-Diplom, das er 2001 in Würzburg erwarb, trat er im gleichen Jahr beim Bistum Würzburg die Ausbildung zum Religionslehrer im Kirchendienst an. 2004 bekam er die Missio canonica verliehen. Seither wirkte er an zahlreichen Schulen in Arnstein, Rieneck, Gemünden, Schweinfurt, Schonungen, Wiesentheid, Volkach, Haßfurt und Gerolzhofen. In Werneck, Ochsenfurt und Bad Kissingen ist er seit diesem Schuljahr eingesetzt. Spahn ist verheiratet und Vater zweier Töchter. 

Dr. Gregor Wolf (56) ist Religionslehrer im Kirchendienst an den Staatlichen Realschulen in Karlstadt und Gemünden. 1970 in Recklinghausen geboren, studierte Wolf in Würzburg katholische Theologie und schloss im Jahr 2000 mit dem Diplom ab. Im gleichen Jahr begann zur Aushilfe als Religionslehrer für das Bistum Würzburg zu arbeiten. 2005 begann Wolf die Ausbildung zum Religionslehrer im Kirchendienst und erhielt 2008 die Missio canonica. Ebenfalls 2008 erwarb er an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main den Doktorgrad in Philosophie. Wolf wirkte als Religionslehrer in Ochsenfurt, Zellingen, Retzstadt, Würzburg, Himmelstadt, Schweinfurt, Schwebheim und Dettelbach. Seit 2007 unterrichtet er in Karlstadt, in Gemünden seit 2010. Wolf ist verheiratet. 

40 Jahre Gemeindereferentin

Karin Farrenkopf-Párraga (63) ist Gemeindereferentin und Koordinatorin für den Pastoralen Raum Aschaffenburg West. Die gebürtige Aschaffenburgerin, Jahrgang 1963, ging nach einer Ausbildung zur Arzthelferin 1983 auf die Fachakademie nach Freiburg, um sich dort für die Arbeit als Gemeindereferentin zu qualifizieren. Nach einem Anerkennungsjahr ab 1986, Assistenzzeit und einem weiteren Jahr in der Pfarrei Großwallstadt ging sie 1990 in die Diözese Quito in Ecuador. Dort arbeitete sie mit Basisgemeinden, in der Jugend- und Familienarbeit und sechs Jahre im Bibelzentrum der Steyler Missionare. 1999 kehrte sie ins Bistum Würzburg zurück und arbeitete in der Pfarrei Obernau. Dort hatte sie zudem das Amt der Pfarrbeauftragten sowie der Stellvertreterin des Kirchenverwaltungsvorstands inne. 2010 wechselte Farrenkopf-Párraga nach Stockstadt. 2015 wurde sie zudem für das Dekanatsamt Erwachsenenbildung und Medienarbeit, Katechumenat sowie Fortbildung pastoraler Dienste im Dekanat Aschaffenburg-West beauftragt. Seit 2017 ist sie zudem zur Stellvertreterin des Kirchenverwaltungsvorstands der Kirchenstiftung Maria Rosenkranzkönigin Stockstadt am Main bestellt und seit 2022 Koordinatorin im Pastoralen Raum Aschaffenburg West. Farrenkopf-Párraga ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

Eva Meder-Thünemann (65) ist Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Aschaffenburg sowie zur Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Supervision/Coaching. Meder-Thünemann stammt aus Gemünden. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. 1982 legte sie das Fachabitur ab und studierte bis 1986 Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit an der Fachhochschule Eichstätt. Anschließend war sie zunächst als Gemeindeassistentin, ab 1988 als Gemeindereferentin in Goldbach-Sankt Nikolaus tätig. Ab 2001 wirkte sie mit jeweils halber Stelle in unterschiedlichen Kombinationen in den Bereichen Dekanats-Familienseelsorge Aschaffenburg-Ost, den Gemeinden Schmerlenbach und Hösbach-Bahnhof, in der City-Pastoral Aschaffenburg sowie als Religionslehrerin an den Hauptschulen Haibach und Pestalozzi-Hauptschule Schweinheim. Zusätzlich absolvierte sie von 2005 bis 2008 eine Weiterbildung zur Supervisorin und wurde 2008 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Supervision. Ab 2010 war Meder-Thünemann in Vollzeit in der City-Pastoral in Aschaffenburg tätig, ab 2011 war sie zudem Leiterin des ökumenischen Kirchenladens in Aschaffenburg. Von 2013 bis 2016 war sie darüber hinaus Mitglied der Diözesankommission für Ökumene. Ab 2019 war sie auch beauftragt für die Beratung in irritierten Systemen nach (Vorwürfen von) sexueller Gewalt. Ab 2020 wirkte Meder-Thünemann in der Pfarreiengemeinschaft „Zum Guten Hirten in Aschaffenburg“, als Leiterin des ökumenischen Kirchenladens in Aschaffenburg sowie als Mitarbeiterin in der Arbeitsgemeinschaft Supervision/Coaching. Ab 2023 war sie in den Pfarreiengemeinschaften „Zum Guten Hirten in Aschaffenburg“ sowie „Sankt Martin Innenstadt, Aschaffenburg“, zur Mitarbeit im Pastoralen Raum Aschaffenburg sowie in der Arbeitsgemeinschaft Supervision/Coaching eingesetzt. Seit 2024 wirkt Meder-Thünemann im Pastoralen Raum Aschaffenburg und arbeitet in der Arbeitsgemeinschaft Supervision/Coaching mit. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Zum 31.  Dezember 2026 geht Meder-Thünemann in den Ruhestand, bleibt aber externe Supervisorin und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Supervision.

Gemeindereferentin Gisela Schuhmann (63) ist in der Freistellungsphase der Altersteilzeit. Zuletzt wirkte sie ab 2022 im Pastoralen Raum Bad Neustadt an der Saale und in der Klinikseelsorge im Thoraxzentrum Michelsberg in Münnerstadt. Schuhmann, Jahrgang 1962, wurde in Nüdlingen geboren. Sie absolvierte nach der Mittleren Reife eine Ausbildung zur Erzieherin und arbeitete im Anschluss im Kindergarten in Nüdlingen. Von 1983 bis 1986 studierte sie an der Bischöflichen Fachakademie für Gemeindepastoral der Diözese Augsburg in Neuburg an der Donau und schloss als staatlich anerkannte Gemeindeassistentin ab. 1986 trat sie als Gemeindeassistentin im Anerkennungsjahr in Münnerstadt in den Dienst des Bistums Würzburg. 1989 wurde sie Gemeindereferentin und gab auch Religionsunterricht an der Grund- und Hauptschule Münnerstadt. 2012 kam die Tätigkeit in der Klinikseelsorge im Thoraxzentrum Michelsberg in Münnerstadt hinzu. Ab 2014 wirkte Schuhmann in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Bonifatius um den Höhberg, Salz“, in der Klinikseelsorge im Thoraxzentrum Michelsberg in Münnerstadt sowie im Berufsbildungszentrum Heilerziehungspflegeschule Münnerstadt. Ab 2016 war Schuhmann in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Bonifatius um den Höhberg, Salz“ und in der Klinikseelsorge im Thoraxzentrum Michelsberg in Münnerstadt tätig. Seit 2022 bis zum Beginn der Freistellungsphase der Altersteilzeit im Jahr 2025 war sie im Pastoralen Raum Bad Neustadt an der Saale sowie in der Klinikseelsorge im Thoraxzentrum Michelsberg in Münnerstadt aktiv. Schuhmann ist verheiratet und Mutter zweier erwachsener Söhne. 

Gemeindereferentin Regina Thonius-Brendle (62) ist Ehe- und Familienseelsorgerin im Dekanat Miltenberg sowie Gemeinde- und Organisationsberaterin. 1964 in Basel (Schweiz) geboren, absolvierte Thonius-Brendle nach dem Abitur von 1983 bis 1986 das Studium der Praktischen Theologie an der Katholischen Fachhochschule in Mainz und schloss als Diplom-Religionspädagogin (FH) ab. Danach wirkte sie bis 1989 in Poppenhausen/Rhön sowie an der Gesamtschule Gersfeld als Gemeindeassistentin der Diözese Fulda. 1989 wurde sie Gemeindereferentin. Im Jugendhaus Sankt Kilian in Miltenberg wurde sie im gleichen Jahr Bildungsreferentin. Von 1999 bis 2000 wirkte sie dort als kommissarische Leiterin. Von 2007 bis 2008 nahm sie ein Sabbatjahr. Im Anschluss wirkte sie ab 2008 als Dekanatsfamilienseelsorgerin für die damaligen Dekanate Miltenberg und Obernburg und absolvierte die Ausbildung zur Gemeindeberaterin. Von 2010 bis 2021 hatte sie zudem die Beauftragung für das Dekanatsamt Familie und Integration, Bereich Familie, in den Dekanaten Miltenberg und Obernburg. Seit 2011 wirkt Thonius-Brendle als Gemeinde- und Organisationsberaterin im Bistum Würzburg und Familienseelsorgerin für die damaligen Dekanate Miltenberg und Obernburg, 2013 erweiterte sich der Auftrag zur Ehe- und Familienseelsorgerin im heutigen Dekanat Miltenberg. Seit 2014 ist sie zudem Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Organisationsentwicklung und Gemeindeberatung im Bistum Würzburg. Zusätzlich war sie von 2017 bis 2023 als Prozesskoordinatorin gemäß Interventionsordnung bei begründetem Verdacht des sexuellen Missbrauchs in der Pastoral des Bistums Würzburg beauftragt. Thonius-Brendle ist verheiratet.

25 Jahre Gemeindereferent(in)

Gemeindereferent Thomas Hart (55) ist Leiter der katholischen Klinikseelsorge am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt. Hart wurde 1970 in Werneck geboren und wuchs in Schwanfeld auf. Nach der Mittleren Reife absolvierte er eine Ausbildung zum Erzieher mit Studium an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Schweinfurt. Von 1994 bis 1997 war er als Erzieher im Kinder- und Jugendheim Sankt Josef in Eltmann tätig. Anschließend studierte er Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt. Ab 2001 war er als Gemeindeassistent in Ebenhausen, Eltingshausen und Oerlenbach tätig. 2003 wurde Hart Gemeindereferent und war anschließend mit halber Stelle in Bad Königshofen eingesetzt. Mit der anderen halben Stelle wirkte er als Jugendseelsorger im Dekanat Rhön-Grabfeld, ab 2005 in Herbstadt und Breitensee, ab 2006 in Kleinbardorf und Sulzfeld. 2007 wurde er Gemeindereferent für Kleinbardorf, Sulzfeld, Großbardorf, Großeibstadt und Kleineibstadt. Ab 2010 war er zudem Prokurator für das Dekanat Rhön-Grabfeld. Seit 2011 ist Hart Klinikseelsorger am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt. Zugleich war er bis 2014 in der Pfarreiengemeinschaft „Westliches Grabfeld, Sulzfeld“ eingesetzt. Von 2013 bis 2017 war er zudem Sprecher der Berufsgruppe der Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten und wurde in den 10. Diözesanpastoralrat berufen.

Ulrike Keßler (63) ist Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Münnerstadt. Keßler, Jahrgang 1963, wurde in Machtilshausen geboren. Nach der Mittleren Reife absolvierte sie bis 1983 eine Ausbildung zur Erzieherin. Im Anschluss machte sie während einer Familienzeit bis 1989 eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin der ländlichen Hauswirtschaft. Zwischen 1997 und 2001 absolvierte die verheiratete vierfache Mutter ein Theologiestudium bei „Theologie im Fernkurs“ in Würzburg. 2001 wurde sie Gemeindeassistentin im Berufspraktischen Jahr in den Pfarreien Poppenhausen und Pfersdorf. 2002 wurde Keßler dort Gemeindeassistentin, 2004 Gemeindereferentin. Ab 2005 war sie zudem für Kützberg sowie punktuelle Aufgaben im Bereich der künftigen Pfarreiengemeinschaft eingesetzt. 2008 kam Kronungen zu ihren Aufgaben hinzu. 2009 wurde sie offiziell für die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Jakobus der Ältere im Oberen Werntal, Poppenhausen“ beauftragt. 2015 wechselte Keßler in die Einzelpfarrei Münnerstadt. 2021 wurde sie zudem für die Pfarreiengemeinschaft „Sankt Johannes Maria Vianney, Seubrigshausen“ beauftragt. Seit 2022 wirkt Keßler im Pastoralen Raum Münnerstadt. Im gleichen Jahr wurde sie als Ständige Stellvertreterin des Kirchenverwaltungsvorstands für Sankt Michael Burghausen beauftragt. Seit 2022 ist sie Präventionsberaterin im Pastoralen Raum Münnerstadt. Zum Jahresende 2026 geht Keßler in den Ruhestand. 

Katja Maria Müller (49) ist Gemeindereferentin im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen. Müller wurde 1977 in Bamberg geboren. Nach der Mittleren Reife 1994 absolvierte sie bis 1996 in Landsberg am Lech die Ausbildung zur staatlich geprüften landwirtschaftlich-technischen Assistentin, Fachrichtung Agrikulturchemie. Im Anschluss besuchte Müller bis 1998 die Berufsoberschule in Bamberg. Bis 2001 absolvierte sie danach ein Studium an der Fachakademie zur Ausbildung von Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten in Mainz. 2001 trat sie als Gemeindeassistentin im Berufspraktischen Jahr in Oberleichtersbach und Schondra in den Dienst des Bistums Würzburg. Ab 2002 war sie Gemeindeassistentin in Kirchlauter, ab 2004 Gemeindereferentin. 2012 wurde Müller Gemeindereferentin für die Pfarreiengemeinschaft „Maintal – Heilige Länder, Kirchlauter“. 2015 wechselte sie in die Pfarreiengemeinschaft „Zu den Frankenaposteln im Maintal, Bergrheinfeld“. Seit 2022 ist sie im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen eingesetzt. 2025 wurde Müller zur Ständigen Vertretung des Kirchenverwaltungsvorstands für die Katholische Kirchenstiftung Kreuzauffindung Grafenrheinfeld bestellt. Seit 2002 arbeitet sie in der Notfallseelsorge mit.

40 Jahre Pastoralreferentin

Pastoralreferentin Christine Endres (64) ist derzeit in der Freistellungsphase der Altersteilzeit. Sie war zuletzt Leiterin des Bereichs Diakonische Pastoral in der Hauptabteilung Seelsorge. Endres wurde 1962 in Stockheim (Landkreis Rhön-Grabfeld) geboren. Nach dem Abitur studierte sie von 1981 bis 1986 Diplom-Theologie in Würzburg. 1986 trat sie als Pastoralpraktikantin in Knetzgau in den Dienst des Bistums Würzburg. 1987 wurde sie in Geiselbach und Kleinkahl Pastoralassistentin. 1991 wurde Endres Pastoralreferentin und wechselte 1995 nach Alzenau. Von 1997 bis 2005 gehörte sie der Mitarbeitervertretung (MAV) an. 1998 wechselte sie nach Gerbrunn. 1999 war sie dort vorübergehend Pfarrbeauftragte. Von 1998 bis 2011 arbeitete sie in der Arbeitsgemeinschaft Gemeindeberatung mit. Von 2001 bis 2005 war Endres zudem Gesamtsprecherin ihrer Berufsgruppe. Von 2004 bis 2009 war sie zum Dienst als Referentin in der Begleitung und Fortbildung der Pfarrgemeinderäte im Bistum Würzburg beauftragt. Zwischen 2009 und 2010 nahm sie eine Sabbatzeit. 2006 ging Endres als Kur-, Gäste- und Reha-Seelsorgerin sowie als Klinikseelsorgerin an der Capio-Franz-von-Prümmer-Klinik nach Bad Brückenau. 2013 wurde sie von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zur Leiterin des Bereichs Diakonische Pastoral und Sonderseelsorge in der Hauptabteilung Seelsorge sowie zur Diözesanverantwortlichen für Krankenhausseelsorge, Behindertenseelsorge, Internetseelsorge, Gefängnisseelsorge, Telefonseelsorge/Offene Tür, Urlauber- und Touristenpastoral sowie Polizeiseelsorge ernannt. 2025 wurde sie von diesen Aufgaben entpflichtet und ging in die Freistellungsphase der Altersteilzeit. Ende 2027 geht Endres in den Ruhestand. Sie ist verheiratet.

25 Jahre Pastoralreferent(in)

Pastoralreferent Christian Hohm (53) ist Leiter der Abteilung Diakonische Pastoral der Hauptabteilung Seelsorge des Bistums Würzburg. Hohm stammt aus Erlenbach am Main. Nach dem Abitur studierte er in Würzburg und Fribourg Theologie und schloss mit dem Diplom ab. 2001 wurde er Pastoralassistent in Amorbach, 2004 Pastoralreferent. Ab 2007 wirkte er als Seelsorger an den Krankenhäusern in Erlenbach und Miltenberg sowie im Seniorenwohnstift Erlenbach. Außerdem gab er Religionsunterricht und engagierte sich in der Schulpastoral an der Caritas-Schule in Wörth. Zudem wurde Hohm als Dekanatsbegleiter für Gottesdienstbeauftragte für das Dekanat Miltenberg beauftragt. Von 2010 bis 2015 war er zusätzlich Dekanatsbeauftragter für Liturgie und Kirchenmusik im Dekanat Obernburg. Ab 2011 wirkte er in der Pfarreiengemeinschaft „Christi Himmelfahrt, Kleinwallstadt“ sowie in der Krankenhausseelsorge in den Kliniken Miltenberg und Erlenbach. 2014 wechselte er in die Klinikseelsorge am Universitätsklinikum Würzburg. Seit 2016 ist Hohm auch in der AG Supervision und Coaching tätig. Von 2020 bis 2024 war er zudem zum Prozesskoordinator gemäß Interventionsordnung bei begründetem Verdacht des sexuellen Missbrauchs in der Pastoral des Bistums Würzburg beauftragt. Ab 2023 war er Leiter der katholischen Klinikseelsorge am Universitätsklinikum Würzburg. 2025 wurde er Leiter der Abteilung Diakonische Pastoral der Hauptabteilung Seelsorge. Hohm ist verheiratet und Vater von vier Kindern. 

Holger Oberle-Wiesli (57) ist Pastoralreferent und Koordinator im Pastoralen Raum Elsenfeld sowie Referent für Personalseelsorge im Referat Spiritualität. Oberle-Wiesli, Jahrgang 1969, wuchs in Aschaffenburg-Obernau auf. Nach dem Abitur am Theresianum in Bamberg 1991 und dem Zivildienst studierte er von 1992 bis 1998 Theologie an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck und schloss mit dem Magister Theologiae ab. Im Anschluss an ein Pastoraljahr im Tiroler Oberland wirkte er bis 2001 als Pastoralassistent in der Diözese Innsbruck. Im gleichen Jahr wechselte er als Pastoralassistent nach Elsenfeld, 2003 wurde er zum Pastoralreferenten ernannt. Von 2007 bis 2020 war Oberle-Wiesli zudem Dekanatsbeauftragter für die Behindertenseelsorge für die Dekanate Miltenberg und Obernburg. Von 2015 bis 2020 war er außerdem Beauftragter für das Dekanatsamt Erwachsenenbildung und Medienarbeit, Katechumenat sowie Fortbildung pastoraler Dienste im Dekanat Obernburg. Seit 2022 ist er Pastoralreferent und Koordinator für den Pastoralen Raum Elsenfeld. Seit 2025 ist er zusätzlich Referent für Personalseelsorge im Referat Geistliches Leben. Oberle-Wiesli ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Pastoralreferentin Johanna Och (48) ist Leiterin der Abteilung Personalgewinnung und Ausbildung der Hauptabteilung Personal. Och wurde 1978 in Würzburg geboren und wuchs in Burggrumbach auf. Sie studierte zwischen 1998 und 2005 in Würzburg und Eichstätt Diplom-Theologie und Lehramt an Hauptschulen und schloss mit dem Diplom beziehungsweise dem ersten Staatsexamen ab. Von 2005 bis 2006 absolvierte sie den Pastoralkurs der Diözese Würzburg. Ab 2006 bis 2007 arbeitete Och mit halber Stelle als Pastoralassistentin in Gerbrunn, ebenfalls mit halber Stelle war sie von 2006 bis 2010 Diözesankuratin bei der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) Würzburg. Im Jahr 2014 wechselte Och als Pastoralassistentin in die Pfarreiengemeinschaft „Kirchschönbach-Stadelschwarzach-Wiesentheid“ und gab Religionsunterricht an der Grundschule in Rottendorf. Von 2016 bis 2021 war sie in Teilzeit als Pastoralreferentin in der Dekanatsjugendseelsorge im Dekanat Kitzingen tätig. Im gleichen Jahr übernahm sie auch das Amt als Geistliche Leiterin des Regionalverbands Kitzingen des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). 2021 wechselte sie in die Abteilung Personalgewinnung und Ausbildung in der Hauptabteilung Personal des Bischöflichen Ordinariats Würzburg. 2024 wurde sie Leiterin der Abteilung Personalgewinnung und Ausbildung und war bis 2025 auch Referentin für Personalgewinnung. Im gleichen Jahr wurde sie bis auf Weiteres als Mitglied der Prüfungskommission für die zweite Dienstprüfung der Kapläne und Pastoralassistentinnen und -assistenten berufen. Och ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.

Pastoralreferent Burkhard Pechtl (55) ist Afrikareferent in der Diözesanstelle Weltkirche des Bistums sowie stellvertretender Vorsitzender der Mitarbeitervertretung (MAV). Pechtl, Jahrgang 1971, wurde in Miltenberg geboren und wuchs in Bürgstadt auf. Nach dem Abitur und dem Zivildienst studierte er von 1992 bis 1999 in Würzburg Diplom-Theologie und schloss mit dem Diplom ab. Von 1995 bis 2001 studierte er zudem für das Lehramt an Hauptschulen in Würzburg. Von 1999 bis 2000 arbeitete Pechtl außerdem als Honorarkraft an der Euro-Schule in Würzburg als Lehrer im Bereich Rehabilitierende Maßnahmen. 2000 wurde er Präfekt am Studienseminar Julianeum in Würzburg, 2001 nahm er dort zusätzlich Hausmeistertätigkeiten auf. Im Wintersemester 2000/2001 war Pechtl zudem als Nebenberuflicher Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Würzburger Lehrstuhl für Christliche Sozialwissenschaften als Dozent beim „Grundkurs Sozialethik“ tätig. 2001 begann er im Schülerreferat im Bischöflichen Jugendamt seine Tätigkeit als Diözesanschülerseelsorger für das Bistum Würzburg. Von 2009 bis 2011 war er zudem stellvertretender Vorsitzender der MAV. Zwischen 2011 und 2014 war Pechtl im Sonderurlaub für einen Auslandseinsatz auf der Stelle „Pastorale Mitarbeit in der Partnerdiözese Mbinga, Tansania“. 2014 wurde er Pastoralassistent für die Pfarreiengemeinschaft „Heiliger Benedikt zwischen Tauber und Main, Helmstadt“, 2017 wurde er dort Pastoralreferent. Zudem wurde er mit halber Stelle für die Mitarbeit als stellvertretender Vorsitzender der MAV freigestellt. Im gleichen Jahr wechselte Pechtl als Pastoralreferent von Helmstadt in die Pfarreiengemeinschaft „Mariä Geburt und Sankt Norbert – Höchberg“, seine Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender der MAV behielt er bei. Das war auch 2020 so, als er von Höchberg als Referent für Mission, Entwicklung, Frieden in die Hauptabteilung Seelsorge kam. Seit 2020 ist er dort mit halber Stelle Referent in der Diözesanstelle Weltkirche sowie weiterhin stellvertretender Vorsitzender der MAV.

(4326/0999; E-Mail voraus)

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