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Impulse für eine lebendige Kirche

Weihbischof Ulrich Boom besucht Partnerbistum Mbinga – Begegnungen mit Missionaren aus dem Bistum Würzburg – „Entwicklungen im Partnerbistum sind mehr als positiv zu bewerten“

Mbinga/Mtwara/Würzburg (POW) Missionarinnen und Missionare aus dem Bistum Würzburg hat Weihbischof Ulrich Boom bei einer Reise in das Partnerbistum Mbinga im August besucht. „Die Schwestern, Patres und Brüder unserer Diözese haben in jeder ihrer Einsatzstellen als Missionarinnen und Missionare Hervorragendes geleistet. Ihr Glaubenszeugnis ist für uns ein leuchtendes Beispiel“, zieht Weihbischof Boom Bilanz. Auffallend sei auch das große Engagement der Menschen, hat Klaus Veeh vom Referat Mission-Entwicklung-Frieden der Diözese Würzburg beobachtet. Zusammen mit Matthias Reichert, Referent des Weihbischofs, und Lucas Peuser von der Fernsehredaktion des Bistums begleitete er Weihbischof Boom auf der zweiwöchigen Reise. Ein Höhepunkt war die Weihe von Diakon Faraja Bosco Komba zum Priester in Mbangamao.

Auf dem dicht gepackten Reiseprogramm standen unter anderem Besuche bei den Erlöserschwestern in Chamazi, einem Stadtteil von Daressalam, und Mtwara sowie bei den Benediktinerabteien in Ndanda und Peramiho. Überall seien Fortschritte zu sehen. So würde beispielsweise die Grundschule in Chamazi derzeit für acht zusätzliche Schulklassen erweitert. Das Montessori-Center in Mtwara habe sich zu einer großen Ausbildungsstätte für Erzieherinnen entwickelt. „Die Impulse, die unsere Missionarinnen und Missionare in Tansania und anderswo weltweit gesetzt haben, halfen mit, lebendige Kirche vor Ort auf den Weg zu bringen“, sagt Weihbischof Boom zu den Entwicklungen.

Mittlerweile werden immer mehr Klöster in afrikanische Hände übergeben. So trat Benediktinerpater Anastasius Reiser im Mai 2017 als Abt des tansanischen Klosters Peramiho zurück. Benediktinerpater Beda Pavel, seit 60 Jahren in Kilimahewa als Pfarrer tätig, übergibt derzeit die Verantwortung an zwei einheimische Priester, die sein Werk fortsetzen. Die Gemeinschaft der Benediktinerinnen in Ndanda sei mittlerweile international und setze sich aus Afrikanerinnen, Philippinerinnen und einigen deutschen Schwestern zusammen, berichtet Veeh. Ähnlich sehe es bei den Erlöserschwestern aus. Schwester Hermana Sauer beispielsweise, Missionarin aus Opferbaum, regele derzeit die Übergabe der Verantwortung an die afrikanischen Schwestern. In der Schwesterngemeinschaft in Mtwara lebten mittlerweile ausschließlich einheimische Schwestern, sagt Veeh.

Die Glaubensfreude der Menschen ziehe „ein unheimliches Engagement“ nach sich, für das eigene Leben zu sorgen. So habe die Delegation beispielsweise die Baustelle einer kleinen Kirche in Juhudi besucht. „Das ist eine Eigeninitiative der Menschen, die dort leben“, erzählt Veeh. Neben Kirchen entstünden auch Gemeindehäuser und Gesundheitsstationen. Beispielsweise in Matiri, einer Pfarrei mit rund 33.000 Katholiken, die nun eine eigene Gesundheitsstation errichte. „Die Menschen haben einfach angefangen. Ich habe dieses Eigenengagement noch nie so deutlich gespürt wie auf dieser Reise.“

Die zweite Hälfte der Reise führte die Delegation in das Partnerbistum Mbinga. Dort traf Weihbischof Boom unter anderem im Kleinen Seminar von Likonde Schulleiter Father Christoph Mapunda und seine 240 Schüler. Der Weihbischof überzeugte sich vor Ort von den lebendigen Partnerschaften zwischen den beiden Bistümern. So entsteht derzeit etwa in Litumbandyosi mit Unterstützung der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Maria und Johannes der Täufer, Johannesberg“ ein neues Schwesternhaus. In Makwai besteht ein Partnerschaftsprojekt mit der Schweinfurter Pfarrei Sankt Peter und Paul für die Errichtung eines Kindergartens. Ein Höhepunkt der Reise war die Weihe von Diakon Faraja Bosco Komba durch Weihbischof Boom zum Priester. Mbingas Bischof John C. Ndimbo assistierte bei der Priesterweihe. An der Feier in Kombas Heimatpfarrei Mbangamao nahmen rund 3000 Gläubige teil. Der 31-Jährige ist nun der jüngste der insgesamt 65 Priester in der Diözese Mbinga.

„Die Entwicklungen im Partnerbistum sind mehr als positiv zu bewerten“, sagt Weihbischof Boom über die Reise. Die große und immer noch wachsende Zahl der Gläubigen zeige eine Glaubensfreude, die beispielhaft sei. „Diese findet lebhaften Ausdruck im aktiven Engagement in der pastoralen und sozialen Struktur in der Diözese Mbinga. In der Zusammenarbeit mit Bischof John C. Ndimbo und seinen Mitarbeitern entstehen so viele gemeinsame Initiativen, Gruppen und neue Pfarreien – schöne Zeichen gelebten Glaubens.“

sti (POW)

(3817/0981; E-Mail voraus)

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