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„Junge Menschen brauchen die Solidarität der älteren Generation“

BDKJ Würzburg: Bei Rückgabe von Grundrechten müssen Kinder und Jugendliche berücksichtigt werden, für die es noch keinen zugelassenen Corona-Impfstoff gibt

Würzburg (POW) Die derzeitigen Regelungen in der Coronapandemie benachteiligen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren in ungerechter Weise. Darauf weist der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg in einer Pressemitteilung vom Mittwoch, 19. Mai, hin, „Dass die Grundrechte von Geimpften und Genesenen nicht unverhältnismäßig eingeschränkt werden, wenn von ihnen keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht, ist juristisch geboten.“ Unabhängig von der vorhandenen Bereitschaft könnten sich Kinder und Jugendliche ebenso wie Menschen, bei denen gesundheitliche Gründe dagegen sprechen, gar nicht impfen lassen. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist bislang kein Impfstoff zugelassen.

„Gerade junge Menschen waren und sind in ihrer Lebensführung durch die Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 besonders stark eingeschränkt und wurden von der Regierung in erster Linie als Schüler*innen gesehen. Bei der Rückgabe der Grundrechte dürfen junge Menschen jetzt nicht wieder benachteiligt werden – nur weil sie zu jung für den Impfstoff sind“, sagt Sebastian Dietz vom BDKJ-Diözesanvorstand. „Solange Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene keine zeitnahe Impfung bekommen können, fordern wir andere Konzepte, um jungen Menschen ihre Grundrechte zurückzugeben. Kinder und Jugendliche müssen die Möglichkeit haben, soziale Kontakte zu pflegen und an Angeboten der Jugend(verbands)arbeit teilzunehmen.“

Der BDKJ Würzburg begrüße daher, dass die besondere Situation von Kindern unter 14 bislang zumindest bei den Kontaktbeschränkungen berücksichtigt worden sei. Dennoch brauchten sie für ihre Lebensführung eine längerfristige Perspektive. Neben dieser entwicklungspsychologischen Sicht sei die Rückgabe der Grundrechte aber auch eine Frage der Generationengerechtigkeit: Junge Menschen hätten in der großen Mehrheit Einschränkungen von Anfang an solidarisch mitgetragen, um gefährdete Gruppen bestmöglich zu schützen. „Nun darf die junge Generation auch Lösungen erwarten, bei denen sie für ihre Bedürfnisse Solidarität von der älteren Generation erfährt“, fordert Dietz.

(2121/0490; E-Mail voraus)

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