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Katholikentag 2028: Paderborn übernimmt das Zepter

104. Deutscher Katholikentag
Würzburg (POW) Jetzt ist Paderborn an der Reihe: Eine 20 Personen große Delegation aus dem Ort des Katholikentags 2028 hat aus den Händen von Domkapitular Albin Krämer, Bischofsvikar für den Katholikentag in Würzburg und Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, und seines Referenten Dominik Großmann einen geschnitzten Pilgerstab entgegengenommen.

Terminbedingt geschah das bereits an Christi Himmelfahrt, 14. Mai.  Krämer wünschte der Delegation gutes Gelingen und Gottes Segen für den kommenden Katholikentag. Neben Bürgermeister Stefan-Oliver Strate gehörten dieser die beiden Paderborner Generalvikare Prälat Thomas Dornseifer und Monsignore Dr. Michael Bredeck sowie Thomas Klöter, Bereichsleiter Pastorale Dienste und Bischöflicher Beauftragter für den Katholikentag, an. Würzburgs Oberbürgermeister Martin Heilig sagte, es sei noch zu früh für eine finale Bilanz. Aber es sei schwierig, sich diesem facettenreichen Spektakel mit viel Qualität und Tiefgang zu entziehen. Die Paderborner Generalvikare lobten Würzburg für die gute Organisation und nannten die enge Abstimmung zwischen Bistum und Stadt vorbildlich. Das Erzbistum mit rund 1,3 Millionen Katholiken wird in zwei Jahren erstmals Gastgeber eines Katholikentags sein. Als kleine Stärkung auf dem Weg erhielten die Nordrhein-Westfalen einen Juliusspital-Jubiläumsbocksbeutel mit Silvaner. Der im Auftrag des Bistums Würzburg vom Rhöner Schnitzer Robert Reuscher geschaffene Stab hat oben das Motto „Hab Mut, steh auf!“ sowie „Würzburg 2026“ eingebrannt. Zugleich ist auf dem hellen Holz genügend Platz für künftige Katholikentagsleitworte. Als nettes Gimmick ist oben zudem ein Pilgerstempel mit der Silhouette des heiligen Kilian befestigt. Der Heilige und Frankenapostel ist auch der erste Patron des Paderborner Doms.

mh (POW)

(2126/0512; E-Mail voraus)

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