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Kirche als Hoffnungsgemeinschaft

„Die Hoffnung stärken“: Erster virtueller Schulpastoral-Tag mit 180 Personen

Würzburg (POW) Unter dem Motto „Die Hoffnung stärken“ ist am Samstag, 24. April, der Schulpastoral-Tag 2021 gestanden. Die halbtägige Veranstaltung, die seit vielen Jahren existiert, fand mit 180 Personen statt und erstmalig nicht im Würzburger Kilianeum-Haus der Jugend, sondern virtuell und am Computer. Die Verantwortlichen des Tages waren Ulrich Geißler, Helga Kiesel, Helga Neudert (Schulpastoral), Juliana Baron, Jörg Buchhold (Jugendarbeit und Schule) sowie Uwe Holschuh und Oliver Ripperger (Medienzentrale). Technischen Support leistete Michael Seufert, Leiter der Abteilung IT.

Die Verantwortlichen erzählten jeweils anhand eines Symbols, was ihnen Grund zur Hoffnung gibt: die vierjährige Tochter, Jugendliche, die sich für die Erhaltung der Erde einsetzen, ein hoffnungsvolles Gedicht, engagierte Kolleginnen und Kollegen, bestärkende Erfahrungen in der Natur, ein modernes Lied, ein biblischer Psalm.

Bischof Dr. Franz Jung gab in einer Videobotschaft anhand des fünften Kapitels des Römerbriefes Einblick, was ihn hoffnungsvoll leben lässt: Jesus Christus sei der Hoffnungsanker für die Menschen, der mit Gott versöhne und österlichen Frieden schenke. Paulus habe selbst harte Zeiten der Bedrängnis erlebt. Erst in den Herausforderungen des Lebens wie jetzt in Zeiten der Pandemie zeige sich, ob Hoffnung trage. Angesichts der Unvollkommenheit dieser Welt brauche es Mut und Geduld. Hoffnung sei dabei ein lebenslanger Prozess, festgemacht am Anker Jesus Christus. „So können wir durch alle Bewährungen hindurch unseren Weg im Gottvertrauen gehen und unseren Teil beitragen.“ Bischof Jung sagte, Kirche solle dabei als Hoffnungsgemeinschaft erfahrbar sein, die Menschen ermutige, begleite und in Liebe zu den Menschen ergründe, was Hoffnung für jeden einzelnen bedeuten könne.

Anschließend berichtete Leitender Schulamtsdirektor im Kirchendienst Jürgen Engel, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, von Gesprächen mit Eltern, die dankbar für die Unterstützung durch Religionslehrkräfte seien. Die Leiterin der Hauptabteilung Bildung und Kultur, Dr. Christine Schrappe, nahm Bezug zu einem Artikel im aktuellen Sonntagsblatt, in dem die Relevanz der Schulpastoral für die Menschen in der Schule beschrieben wird. Diese zeige sich in der vielfältigen Mitgestaltung des Schullebens, ob im Pausenhof oder im Klassenzimmer. „Die Schulpastoral soll auch in Zukunft als Hoffnungsträger strukturell im Bistum Würzburg verankert bleiben“, sagte Schrappe.

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten danach unter 19 virtuellen Workshops auswählen. Die angebotenen Themen waren vielgestaltig: vom Pilgern mit Schülern, neuen spielerischen digitalen Angeboten und Beziehungsarbeit in Zeiten von Corona über Umgang mit Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten oder psychischen Erkrankungen, einem digitalen Spaziergang durch Würzburgs Kirchen auf der Spur von ungewöhnlichen Jesusbildern, Qualifizierung von Streitschlichtern, Kurzfilmkino bis hin zu Workshops für Kontemplation, körperliche und seelische Entspannung sowie Stärkung der Persönlichkeit.

Im Anschluss gab es Gelegenheit, Rückmeldungen zur Veranstaltung zu geben. Eine gemeinsame „Wortwolke“ mit Begriffen zum Motto „Die Hoffnung stärken“ wurde erstellt und allen sichtbar gemacht. Der Tag endete mit einem musikalischen Abschluss, gestaltet von Jörg Buchhold und Michael Schneider.

(1721/0400; E-Mail voraus)

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