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„Kirche in Bayern“: Landwirtschaft als sozialer Motor

Würzburg (POW) 450 Jahre Stiftung Juliusspital Würzburg – das bedeutet nicht nur Krankenhaus, Pflege und Hospiz. Seit der Gründung durch Fürstbischof Julius Echter gehören auch Landwirtschaft, Weinbau und Forstwirtschaft zum Fundament der Stiftung.

Mit deren Erträgen finanziert diese bis heute ihren sozialen Auftrag. Beim Hoffest auf Gut Seligenstadt warfen Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die Kulissen. Zudem wurde ein neuer Getreidespeicher eingeweiht. Darüber berichtet das ökumenische Fernsehmagazin „Kirche in Bayern“ in seiner Sendung am Sonntag, 13. September. Durch das Programm führt Agnes Krafft. In Freising findet vom 16. bis 18. September der 30. Internationale Kongress des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis statt. Über 200 Teilnehmende aus 26 Ländern suchen nach Antworten auf eine zentrale Frage: Wie gelingt gesellschaftlicher Zusammenhalt – in Ost und West, im Alltag, in den Städten, Kirchen und Nachbarschaften und über Europas Grenzen hinweg? Vor über 40 Jahren floh Risaaq Nur aus Somalia. Der Start in Deutschland war alles andere als leicht. Doch er biss sich durch und wurde Koch. Heute sorgt er in einer Nürnberger Schulmensa für raffiniert gewürzte Gerichte und ansteckend gute Laune. Weil er genau weiß, wie schwer ein Neuanfang ist, begleitet. Nur ehrenamtlich junge Geflüchtete. Rudolf Lunkenbein: Dieser Name sagt den allermeisten nichts. Seine Biografie ist außergewöhnlich: Er stammte aus Oberfranken, entwickelte sich zum Befreiungstheologen und wurde 1976 in Brasilien ermordet, weil er in dem Dorf Meruri Indigenen vom Stamm der Boë-Bororo half, ihr Land gegen Großgrundbesitzer zu verteidigen. Wenn Kirchen aufgegeben werden, stellt sich die Frage: Was wird aus den Gebäuden? In Würzburg gibt es darauf eine ungewöhnliche Antwort. Ab Sommer 2027 soll hier Bayerns erste „Boulderkirche“ entstehen – eine ehemalige Kirche, in der künftig geklettert werden kann. Entweiht, also profaniert, wurde das Gotteshaus bereits im Juni.  24 Stunden als Einsiedler leben: Das wollte Reporter Alois Bierl ausprobieren und hat sich für einen Tag in die Klause in Nüchternbrunn im Landkreis Miesbach zurückgezogen. Nach einer ersten Einweisung durch den Pfarrer ist er ganz auf sich gestellt, ohne Strom und Handy.  „Kirche in Bayern“ ist nahezu flächendeckend in ganz Bayern zu sehen, und zwar sonntags jeweils auf den Lokalsendern sowie im Internet auf wotsch.tv. Informationen im Internet unter www.kircheinbayern.de.

(3826/0852; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet

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