Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

„Klima zum Wegwerfen?“

CO2-Fastenaktion 2020 gibt praktische Tipps zur Müllvermeidung im Alltag – Fertige Schulstunde zum Thema „Müll im Meer“

Würzburg (POW) Zur „CO2-Fastenaktion 2020“ rufen die Kirchliche Jugendarbeit (kja) und die Jugendverbände in der Diözese Würzburg auf. Sie steht erneut unter dem Motto „Klima zum Wegwerfen?“ und gibt Tipps, wie man im Alltag Müll vermeiden kann. Für jede Fastenwoche gibt es zusätzlich zu den Fastenimpulsen diesmal ein „Best Practice“-Beispiel, in dem ein Teilnehmer erzählt, wie er oder sie die Fastenaufgaben bewältigt hat. Außerdem hat das Team Anregungen für eine Unterrichtsstunde zum Thema „Müll im Meer“ zusammengestellt.

Bei einer Umfrage im vergangenen Jahr hätten sich nahezu drei Viertel der Teilnehmer von den Beiträgen der CO2-Fastenaktion angesprochen gefühlt, sagt Dominik Großmann, Jugendbildungsreferent beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Zudem hätten sich 82 Prozent der Teilnehmer dafür ausgesprochen, wieder eine CO2-Fastenaktion anzubieten. Infolgedessen sei das Konzept überarbeitet und das Aktionsheft neu aufgelegt worden.

Jede Fastenwoche steht unter einem Thema: „Geplanter Verschleiß“, „Mikroplastik im Wasser“, „Müll in den Meeren“, „Müllvermeidung beim Einkaufen“, „Recycling“ und „Luftverschmutzung“. Zunächst erhält der Leser Hintergrundinformationen zum Thema. Unter „Mikroplastik im Wasser“ wird beispielsweise erklärt, wie Mikroplastik beim Waschen aus Fleece- oder Outdoorkleidung abgelöst wird und so in die Flüsse und Meere gelangt. Dazu gibt es Links zu Videos oder Webseiten mit zusätzlichen Informationen. Es folgen ein Impuls und schließlich eine Fastenaufgabe. Die Fastenaufgaben sollen dazu anregen, selbst aktiv zu werden. In der vierten Fastenwoche heißt es etwa: „Verzichte auf Verpackungen und Tragehilfen aus Plastik!“ Eine Teilnehmerin hatte sich im vergangenen Jahr vorgenommen, immer einen Stoffbeutel oder Einkaufskorb mitzunehmen. Außerdem achtete sie darauf, Obst und Gemüse nur ohne Plastikverpackung einzukaufen. Ihr Fazit: „Beide Vorsätze sind mir während der Fastenzeit gelungen und werden weiterhin umgesetzt.“ Mit diesen Zitaten wolle man praktische Beispiele dafür geben, wie die Aufgaben bewältigt werden können, erklärt Großmann.

Auf der Homepage der CO2-Fastenaktion findet man beispielsweise auch einen Vorschlag für eine Schulstunde zum Thema „Müll im Meer“. Dabei wird mit allen Sinnen gearbeitet. Zum Geräusch von Meeresrauschen sollen sich die Schüler beispielsweise Gedanken machen, was sie mit dem Begriff „Meer“ verbinden. Eine Bilderstrecke macht deutlich, wie lange es dauert, bis eine Plastikflasche zerfallen ist – unglaubliche 450 Jahre. Sie lernen, wo sie in den Inhaltsangaben auf Verpackungen das Mikroplastik finden, und zum Abschluss gibt es ein Quiz.

Auch eine Vorlage für einen Eröffnungsgottesdienst sowie Anregungen für spirituelle Impulse zur CO2-Fastenaktion sind auf der Homepage zu finden.

Weitere Informationen und Materialien zur CO2-Fastenaktion gibt es im Internet unter www.co2fasten.de sowie auf Facebook unter www.facebook.com/co2fasten.

sti (POW)

(0920/0225; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung