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Künstler und das „Verbindende Nein“

Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried zeigt ab 17. Juni die Ausstellung „Das Verbindende Nein“

Würzburg (POW) Unter der Überschrift „Das Verbindende Nein. Misstrauen überwinden – Vertrauen finden“ steht eine Ausstellung, die ab Donnerstag, 17. Juni, im Eingangsbereich des Generationen-Zentrums Matthias Ehrenfried in Würzburg zu sehen ist. Insgesamt 13 Künstler aus der ganzen Welt haben sich von dem gleichnamigen Buch des Diplom-Psychologen Werner May inspirieren lassen. Zur Eröffnung am 17. Juni um 17 Uhr wird der Autor aus seinem Buch rezitieren und die Ausstellung erläutern. Der Eintritt zur Eröffnung wie zur Ausstellung ist frei.

Ein einfaches Nein, wie geschickt oder ungeschickt es auch gesagt werde, könne sehr schnell Ablehnungs- und Misstrauensgefühle auslösen, erklärt May. „Wie kann es dann gelingen, sich dem anderen so zuzuwenden, dass anstelle von Misstrauen Vertrauen wächst – ohne dabei mein Nein zurückzunehmen?“ Als Antwort darauf habe er das Konzept des „Verbindenden Neins“ entwickelt und schließlich das Buch geschrieben. 13 Kunstschaffende ließen sich von jeweils zwei Passagen aus dem Buch inspirieren, um die für sie wichtigen Botschaften in einem neuen oder schon vorhandenen Werk auszudrücken. Darunter ist beispielsweise Roberto „Ciro“ Cipollone aus Loppiano in der Nähe von Florenz (Italien), dessen Kunstwerke aus vermeintlichem „Abfall“ bereits 2017 im Kreuzgang des Kiliansdoms zu sehen waren. Weggeworfene Schrauben, Türschlösser, Olivenholz oder Kieselsteine lässt er in Skulpturen und Bildern zu neuem Leben entstehen.

In der Ausstellung werden Abbildungen der Kunstwerke mit den dazugehörenden Textseiten gezeigt. Von Hennry Wirth aus Veitshöchheim ist etwa das Werk „Border“ zu sehen. Inspiriert worden sei er von der Passage „Lebendige Grenzen dienen der Beziehungsvertiefung“. Darin heißt es: „Eine feste Grenze steht in der Gefahr, dass es vor allem um Regeln geht, um Gesetze, ums Geld, um Perfektion. Einer lebendigen Grenze geht es um den Menschen und um den Sinn, der im Tun, in der Aufgabe, in den Beziehungen, letztlich in unserem Leben stecken sollte.“ An dem Projekt beteiligt sind unter anderem Alexey Adonin (Jerusalem), Maria Allner (München), Javier Rodríguez Canales (Peru), Rivta Kosonen (Finnland), Wisnu Sasongko (Indonesien) und Malgorzata Stopczynska (Polen).

Die Ausstellung ist ab Donnerstag, 17. Juni, bis Mittwoch, 30. Juni, jeweils montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr im Eingangsbereich des Generationenzentrums Matthias Ehrenfried zu sehen. Für die Eröffnung am Donnerstag, 17. Juni, um 17 Uhr mit Werner May ist eine Anmeldung im Internet unter www.generationen-zentrum.com erforderlich.

(2421/0544; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

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