Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran dankte Langer auch im Namen seines Vorgängers im Amt, Domkapitular em. Thomas Keßler, für „Ihren Einsatz, Ihre Couragiertheit, enorme Disziplin und die Freude, mit der Sie immer bei der Sache waren. Wir haben immer gespürt, wie gerne und mit welcher Überzeugung Sie für das Bistum gearbeitet haben.“ Vorndran hob in seiner Ansprache die „präzise und strukturierte Arbeitsweise“ Langers hervor: „Sie haben stets den Überblick bewahrt, waren absolut vernetzt und informiert. Sie haben immer klar Ihre Meinung gesagt. Sie hatten das Generalvikariat im Griff.“ Er kenne Langer noch aus seiner Kaplanszeit in Bad Kissingen, sagte Keßler. Damals hätten sie gemeinsam die Jugendarbeit in der Pfarrei Herz Jesu gestaltet. „Du hast immer Ruhe und einen klaren Kopf bewahrt und die Menschen mit Gastfreundschaft empfangen. Ich bin dankbar für die kompetente und menschliche Art, mit der Du das Vorzimmer gemanagt hast. Ich wünsche Dir alles Gute, viele Freude und Gottes reichen Segen.“ Auch Bischof Dr. Franz Jung dankte für „die gute Zusammenarbeit, auch mit meinem Vorzimmer, das Vertrauen und das unkomplizierte Miteinander“. Im Namen der Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats überbrachte Vorsitzende Dorothea Weitz Dank- und Segenswünsche. Es erfordere ein besonderes Geschick, an einer Schaltstelle wie dem Generalvikariat zu arbeiten. Sie habe Langer als „unaufgeregt“ erlebt – ob im größten Arbeitstrubel oder wenn es darum gegangen sei, Position bei Unklarheiten oder den Problemen des Büroalltags zu beziehen. Weitz wünschte ihr „Zeit zum Aufatmen und Durchatmen und Gottes Segen“. „Am Generalvikariat kommt keiner vorbei – aber am Vorzimmer auch nicht“, scherzte Langer. Sie dankte besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Vorzimmern und Referaten. „Vielen Dank für die Zusammenarbeit und für alle Begegnungen. Es war immer ein nettes Miteinander, und ich bin jeden Tag gerne auf die Arbeit gekommen.“
Langer absolvierte nach der Mittleren Reife an der Realschule in Bad Kissingen zunächst eine Ausbildung zur Hotelfachfrau und arbeitete anschließend als Empfangssekretärin sowie als Sachbearbeiterin bei Firmen in Bad Kissingen und Lohr am Main. Im Jahr 2000 trat sie als Sachbearbeiterin beim Kolping-Bildungswerk Würzburg in den Dienst des Bistums. 2004 wechselte sie in die Kolping-Akademie Würzburg. Von 2013 bis 2016 war sie im Sekretariat des Dompfarramts für die Pfarreiengemeinschaft Würzburg-Innenstadt tätig. Seit 2016 war Langer Sekretärin im Vorzimmer des Generalvikars.
sti (POW)
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