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Mit Kindern unterwegs nach Ostern

Ehe- und Familienseelsorge im Bistum Würzburg gibt Tipps, wie man die Fastenzeit bewusst als Familie gestalten kann – Ideensammlung auf der Homepage des Referats abrufbar

Würzburg (POW) Fasten ist zu einem Trend geworden. Viele Menschen verzichten während der Fastenzeit auf Süßes oder Alkohol, Aktionen wie „Plastikfasten“ fordern zu einem bewussten Umgang mit Ressourcen auf. „Es gibt genügend Ideen für die Fastenzeit. Die Frage ist, was ich erreichen will“, sagt Diözesan-Ehe- und Familienseelsorgerin Lucia Lang-Rachor. „Geht es darum, bewusster durch das Leben zu gehen? Will ich die Fastenzeit bewusst als Vorbereitung auf Ostern gestalten?“ Das Referat Ehe- und Familienseelsorge hat auf seiner Homepage eine Auswahl von Ideen zusammengestellt, wie Eltern mit ihren Kindern – vom Kleinkind bis zum Teenager – die Fastenzeit gestalten können. Unter der Überschrift „Mit Kindern unterwegs nach Ostern. Gemeinsam die Fastenzeit gestalten“ gibt es unter anderem Vorschläge, wie man die Fastenzeit sichtbar macht, den Verzicht einmal anders gestaltet oder gemeinsam den Glauben leben kann.

Beim Fasten steht oft der Verzicht im Mittelpunkt, beispielsweise auf bestimmte Lebensmittel wie Fleisch oder Schokolade, auf Plastiktüten oder das Autofahren. „Es ist keine schlechte Idee, bewusst auf etwas zu verzichten. Man sollte sich aber auch fragen, warum man das tut“, sagt Lang-Rachor. So könne es für jemanden, dem der Klimaschutz am Herzen liegt, auch eine Idee sein, auf Obst und Gemüse aus Übersee zu verzichten. Eine schöne Idee für Familien mit Kindern ab dem Grundschulalter sei etwa das „Fasten mit allen Sinnen“. Mal wird mit den Augen gefastet, also auf Fernsehen und Computer verzichtet. Oder man fastet mit den Händen: „Tatsächlich einmal nichts tun und nicht ständig produktiv sein.“ Auch das CO2-Fasten der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) eigne sich für Familien. Im Internet unter www.co2fasten.de gibt es für jede Woche einen Tipp, wie man Müll vermeiden kann, und Informationen zum Thema Umweltschutz. „Die Fastenzeit ist eine Möglichkeit, eine Zeit lang etwas anders zu machen als sonst. Damit klar wird, dass man auch anders leben kann.“

Eine andere Möglichkeit sei, die Fastenzeit als solche sichtbar zu machen. So könne man schon mit kleinen Kindern eine Schale Kresse ansäen und gemeinsam beobachten, wie aus dem scheinbar toten Korn neues Leben entsteht. Oder einen „Fastenzweig“ aus Frühlingszweigen aufstellen. Jedes Mal, wenn ein Fastenvorsatz gelungen ist, dürfen Kinder wie Erwachsene einen vorbereiteten Anhänger in die Zweige hängen. Mit älteren Kindern könne man diese Zeit auch als Besinnungszeit nutzen. So könne beispielsweise jedes Familienmitglied am Sonntag im Internet nach einem Clip suchen, der sich mit dem Glauben, Jesus oder der Bibel befasst, und dann wird darüber geredet. Oder alle bauen gemeinsam einen „Hausaltar“ mit vertrauten Symbolen aus dem bisherigen Leben – der Taufkerze, dem Firmspruch, den Sterbebildchen der Großeltern.

Die Fastenzeit könne auch dabei helfen, sich auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu konzentrieren, sagt Lang-Rachor. „Was heißt Leben für mich? Was ist mir wirklich wichtig im Leben? Will ich mir vielleicht mehr Zeit nehmen für die Familie, für mich, für Gott?“ Anstatt das Wochenende zu vertrödeln, könne man Zeit für die Familie freihalten und gemeinsam etwas unternehmen. Im Ostergarten in Haßfurt etwa können Familien das Ostergeschehen hautnah miterleben.

Ein Fehler sei es, sich in der Fastenzeit zu überfordern und zu viel auf einmal vorzunehmen, erklärt Lang-Rachor. „Eine gute Möglichkeit ist, sich für das Wochenende oder die Sonntage einen Vorsatz zu nehmen. Die Fastenzeit soll ja kein Stress werden. Sie soll dabei helfen, sich auf die Frage zu konzentrieren, was im Leben wirklich wichtig ist.“

Viele Anregungen und weiterführende Links, wie man die Fastenzeit mit der Familie gestalten kann, gibt es beim Familienportal der Diözese Würzburg im Internet unter www.familie.bistum-wuerzburg.de sowie direkt bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ehe- und Familienseelsorge in den Dekanaten.

sti (POW)

(1219/0306; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

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