Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Mit Tigerente im Gepäck nach Panama

Junge Erwachsene aus dem Bistum Würzburg reisen zum Weltjugendtag nach Panama – Aufenthalt in Gastfamilien der Diözese Colón-Kuna Yala – Live-Übertragung im Kilianeum-Haus der Jugend

Würzburg/Panama (POW) 21 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 35 Jahren aus dem Bistum Würzburg machen sich am Montag, 14. Januar, auf den Weg zum Weltjugendtag nach Panama. Jedes Jahr lädt der Papst die Jugend der Welt ein, den Weltjugendtag vor Ort zu feiern. Alle drei Jahre gibt es einen internationalen Weltjugendtag in einem anderen Land.

„Bei dem Treffen kommen katholische junge Menschen über Landes- und Sprachgrenzen hinweg in Kontakt und feiern gemeinsam den Glauben“, erklärt Sebastian Dietz, Diözesanvorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Würzburg. Im Mittelpunkt stehe in diesem Jahr das Bibelzitat „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du gesagt hast“ (Lukas 1,38), das Bezug auf die Jugendsynode nehme. „Thematisch wird der Weltjugendtag darauf eingehen, wie man seine Berufung finden und seinen Glauben in heutiger Zeit leben kann“, schildert Dietz. Zusammen mit Amelie Luther hat er die Organisation der Reise für die Gruppe aus dem Bistum Würzburg übernommen. Geistlich begleiten wird die Gruppe Diözesan-Jugendseelsorger Stephan Schwab.

Wenn die Gruppe am Montagnachmittag in Panama ankommt, werden die Teilnehmer zunächst für sechs Tage in das nördlich gelegene Bistum Colón-Kuna Yala fahren. Während diesen sogenannten „Tagen der Begegnung“ erhalten die jungen Erwachsenen Einblick in das Leben vor Ort. Auf diesen Teil der Reise freut Dietz sich am meisten, da die Teilnehmer in einer Pfarrei bei Gastfamilien untergebracht sind. „Diese Gastfreundschaft zu erleben und mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu kommen, ist einfach der Hammer.“ Dietz spricht ein wenig Spanisch und sieht in Bezug auf die Sprachbarriere keine Probleme. „Das ist eine typische Weltjugendtags-Erfahrung. Jemand hat das mal treffend beschrieben: Die Sprache des Herzens versteht jeder.“

In zwei Vorbereitungstreffen haben sich die jungen Erwachsenen überlegt, wie sie der Gastpfarrei etwas über Deutschland erzählen können und was sie als Gastgeschenke mitbringen wollen. Dabei sind sie auf den Autor und Zeichner Janosch und sein bekanntes Buch „Oh, wie schön ist Panama“ gekommen. „Irgendwie verbindet das Kinderbuch Deutschland und Panama“, sagt Dietz. Deshalb nehmen sie mehrere Exemplare davon auf Spanisch mit. Dazu gibt es auch Plüschtier-Tigerenten in verschiedenen Größen und landestypische Süßigkeiten wie Gummibärchen.

Auch wenn der Weltjugendtag inhaltlich auf das Zitat aus dem Lukasevangelium eingehen wird, kann sich Dietz vorstellen, dass auch die Themen Klimawandel und die Situation der Jugendlichen vor Ort relevant werden können. „Die Diözese, die wir besuchen, ist besonders mit dem Klimawandel konfrontiert, da dort einige Inseln schon nicht mehr existieren. Viele Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage und ziehen in die Städte“, erklärt Dietz. Er sei gespannt, wie die Menschen mit diesen Herausforderungen umgehen.

Nach den „Tagen der Begegnung“ geht es vom 21. bis 27. Januar schließlich zum eigentlichen Weltjugendtag nach Panama City. Für jeden Tag sei eine andere Großveranstaltung geplant, zum Beispiel ein Gottesdienst mit einem deutschen Bischof, ein Kreuzweg oder eine Willkommenszeremonie von Papst Franziskus. Das große Abschlussevent sei der Gottesdienst am Sonntag, 27. Januar, mit dem Papst auf einem riesigen Feld zusammen mit mehreren hunderttausend Menschen. „Allerdings gibt es dazu noch kein richtiges Sicherheitskonzept. Das Feld hat nur drei Zugangswege und ist zum Teil ummauert. Wir schauen einfach spontan, wie wir auf die Sicherheitslage reagieren“, erklärt Dietz. Da der Gottesdienst auch medial übertragen wird, könnte man sich ihn im Nachgang noch einmal anschauen. Um die Eindrücke anschließend etwas sacken zu lassen, verbringt die Gruppe noch drei Tage auf einer karibischen Insel, bevor es wieder zurück nach Deutschland geht.

Für alle Interessierten, die selbst nicht nach Panama fahren, holen der BDKJ und die Kirchliche Jugendarbeit (kja) die Weltjugendtagsstimmung ins Kilianeum-Haus der Jugend in Würzburg. Von Samstag bis Sonntag, 26. bis 27. Januar, gibt es landestypische Gerichte, Tanz und Musik und eine Übertragung einiger Eindrücke der Reisegruppe. Am Sonntag wird der Gottesdienst mit Papst Franziskus live übertragen. Die Teilnehmergebühr beträgt 15 Euro für beide Tage mit Übernachtung oder fünf Euro für diejenigen, die nur am Sonntag vor Ort sind. Weitere Informationen und Anmeldung bis Mittwoch, 23. Januar, im Weltjugendtags-Büro, Ottostraße 1, 97070 Würzburg, Telefon 0931/38663141, E-Mail wjt@bistum-wuerzburg.de.

Rebecca Hornung (POW)

(0319/0066; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung