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„Mitarbeiter sind das wahre Kapital“

Justiziar Roland Huth in den Ruhestand verabschiedet – Mehr als 30 Jahre im Dienst des Bistums tätig – Generalvikar Keßler: Werden Fachwissen, Menschlichkeit und Freundlichkeit vermissen

Würzburg (POW) Bei einer Feierstunde im Bischöflichen Ordinariat Würzburg am Freitag, 26. Oktober, ist Justiziar Roland Huth in die Ruhephase der Altersteilzeit verabschiedet worden. Mehr als 30 Jahre war er im Dienst des Bistums Würzburg tätig. Man werde nicht nur Huths profunde Kenntnisse über die Diözese vermissen, sondern auch seine Menschlichkeit und Freundlichkeit, sagte Generalvikar Thomas Keßler. „Ich danke Ihnen für Ihr Engagement für unsere Diözese und wünsche Ihnen alles Gute.“

Amüsante Einblicke in den Lebenslauf des scheidenden Justiziars gab Andreas Hammer, stellvertretender Leiter der Bischöflichen Finanzkammer. So erfuhren die Gäste unter anderem, dass Huth „eine hohe Begabung und Liebe zu Sprachen“ habe und einst ein dreimonatiges Praktikum bei der thailändischen Handelskammer absolvierte. „Es gibt Dinge, die nicht messbar, aber unermesslich wichtig sind“, sagte Hammer und attestierte Huth Freundlichkeit, Gelassenheit und Ermutigung in kritischen Situationen. „Wir wünschen Ihnen, dass Sie die vor Ihnen liegende Zeit in Gesundheit und ohne Sorgen nutzen können und dass viele neue, schöne Erfahrungen vor Ihnen liegen.“

Im Namen der Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats überbrachte Vorsitzende Dorothea Weitz Glück- und Segenwünsche. Sie hatte ein Zitat von Konfuzius mitgebracht: „Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken. Sie beleuchtet stets nur den Weg, den wir bereits hinter uns haben.“ Weitz hob Huths Fachwissen, seine Kompromissfähigkeit und seine ausgeglichene Art hervor. „Sie finden immer die passenden Worte, um aufgeregte Menschen zu beruhigen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und danke Ihnen herzlich für die gemeinsame Zeit.“

Huth dankte allen Anwesenden für die „wohlwollenden Worte“. Sehr geprägt habe ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele. Er habe gerne „Wege im Gespräch“ mit ihm gesucht, sagte Huth in Erinnerung an den Pastoralen Dialog „Wir sind Kirche – Wege suchen im Gespräch“. Bischof Dr. Franz Jung legte er besonders die Mitarbeiter ans Herz. „Mit ihrem Engagement sind sie das wahre Kapital unserer diözesanen Verwaltung“, hob Huth hervor. In Bezug auf den Umstrukturierungsprozess betonte er: „Wir müssen wissen, wo wir herkommen. Nur dann verstehen wir die gegenwärtigen Verhältnisse und können Zukunft gestalten.“ Mit dem Bergmannsgruß „Glückauf“ verabschiedete er sich von allen Mitarbeitern.

Huth wurde 1954 geboren und stammt aus der Würzburger Dompfarrei. Nach dem Abitur am Wirsberg-Gymnasium 1975 und dem Wehrdienst studierte er zunächst Slawistik und vergleichende Sprachwissenschaften. Von 1977 bis 1982 studierte er Jura an der Universität Würzburg. Nach dem ersten Staatsexamen absolvierte Huth ein Aufbaustudium an der Verwaltungshochschule in Speyer und sammelte juristische Erfahrungen an der deutsch-thailändischen Handelskammer in Bangkok. Nach dem zweiten Staatsexamen trat er 1986 in den Dienst der Diözese Würzburg, wo er bereits zuvor vier Jahre ehrenamtlich im Diözesanarchiv und ein Jahr als Honorarkraft in der Rechtsabteilung tätig war. Von 1986 bis 1996 war Huth Mitarbeiter in der Rechtsabteilung des Bischöflichen Ordinariats, ehe er 1996 zum stellvertretenden Justiziar ernannt wurde. 2006 wurde er Justiziar der Diözese Würzburg. Im März 2016 wurde er zum beisitzenden Richter aus den Kreisen der Dienstgeber für das Kirchliche Arbeitsgericht Erster Instanz der (Erz-)Diözesen München und Freising, Bamberg, Augsburg, Eichstätt, Passau, Regensburg und Würzburg ernannt.

sti (POW)

(4418/1113; E-Mail voraus)

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