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Müll vermeiden mit Mehrwegbechern

Klosterläden und Buchhandlung der Abtei Münsterschwarzach engagieren sich für den Umweltschutz – Kunden können eigene Dosen für Lebensmittel mitbringen – Jutebeutel statt Plastiktüten

Münsterschwarzach (POW) In den Klosterläden Bäckerei, Metzgerei und der Buchhandlung der Benediktinerabtei Münsterschwarzach wird nachhaltig Müll vermieden. Dort können Kunden die eigenen Dosen für Wurst mitbringen oder sich den Kaffee in den eigenen Mehrwegbecher füllen lassen, schreibt die Abtei in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus gibt es Jutebeutel für den Transport. Durch den Erwerb von Beuteln der Marke „Kipepeo“ in der Buchhandlung werden sogar Schulen in Tansania unterstützt.

Eigene Transportboxen oder Dosen sind schon immer selbstverständlich in Bäckerei und Metzgerei gewesen. Sie dürfen aus Hygienegründen nur nicht über die Verkaufstheke der Metzgerei. Kunden können also saubere Boxen mitbringen, diese auf die Abstellfläche der Theke stellen und sie mit Wurst, Brot oder Brötchen füllen lassen. Backwaren können im „Gebäckträger“, einer in der Bäckerei erhältlichen Stofftüte, transportiert werden – ganz ohne Müll. Darüber hinaus bekommt jeder, der in der Bäckerei seinen eigenen Kaffeebecher mitbringt, einen zusätzlichen Stempel in seine Bonuskarte.

Die Buchhandlung „Buch und Kunst im Klosterhof“ will auch ein Zeichen gegen zu viel Müll setzen. Gerade haben die Buchhändlerinnen einen Thementisch dazu gestaltet und haben Waschlappen aus Öko-Baumwolle neu im Sortiment aufgenommen. Bereits im vergangenen Jahr beschäftigte sich ein Vortragsabend im Rahmen der Reihe „BuchBesuch“ mit der Müllreduzierung und Vermeidung von Plastik. Wenn Kunden eine Tüte möchten, empfehlen sie gerne die „Kipepeo“-Beutel weiter. Auch die eigenen Taschen in moderner Turnbeutelform sind nicht aus Plastik, sondern aus fairer Bio-Baumwolle.

Umweltschutz ist der gesamten Abtei und den Klosterbetrieben ein besonderes Anliegen. Erst im Januar wurde die Druckerei nach der EMAS-Norm zertifiziert und damit nach international gültigen Umweltrichtlinien überprüft. In der Klostergoldschmiede arbeitet das Team ebenfalls nach den Grundsätzen der Fairness und Nachhaltigkeit beim Einkauf von Edelsteinen und anderen Materialien. Auch der Vier-Türme-Verlag denkt an die Umwelt: Für den Transport von Klosterprodukten zum Versandzentrum wird ein Elektrofahrzeug genutzt. Der Fair-Handel trägt sein Nachhaltigkeitsbewusstsein schon im Namen – als Distributions- und Einkaufszentrum für Weltläden und Direktverkäufer für faire Produkte aus aller Welt.

Im seit Ende 2000 laufenden Ökoprojekt konnte die Abtei ihre CO2-Bilanz durch den Einsatz von Photovoltaik, Biogas, Solarthermie, Wasser- und Windkraft auf unter null senken. 2018 wurde ein Elektroauto angeschafft, das mit eigens produziertem Strom fährt. Ein achtsamer Umgang mit der Schöpfung ist ganz im Geiste des Ordensgründers Benedikt von Nursia, der in seiner Regel fordert, alles „wie heiliges Altargefäß“ zu behandeln: „… damit in allem Gott verherrlicht werde.“

Julia Martin (Abtei Münsterschwarzach)

(0719/0182; E-Mail voraus)

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