Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Nachrichten kreativ präsentieren

Junge Journalistinnen und Journalisten entwickeln Instagram-Konzept für Podcast „Auf den Punkt“ der Süddeutschen Zeitung – Eine Volontärin vom Medienhaus des Bistums Würzburg beteiligt

Würzburg/München (POW) Den Nachrichten-Podcast „Auf den Punkt“ der Süddeutschen Zeitung (SZ) auf Instagram sichtbarer machen: Mit diesem Ziel haben die Volontärinnen und Volontäre des Ausbildungsjahrgangs 2024 des Instituts für publizistische Ausbildung (ifp) in München im Rahmen ihres Abschlussprojekts Instagram-Formate entwickelt. Am Ende entstanden vier fertig produzierte Instagram-Formate, die teilweise künftig auch im Regelbetrieb zum Einsatz kommen, schreibt das ifp. Zum Team gehörte Judith Reinders, Volontärin im Medienhaus des Bistums Würzburg.

Im Mittelpunkt des Kooperationsprojekts stand die Frage, wie sich ein sachlicher Nachrichten-Podcast für Instagram aufbereiten lässt. Das Format sollte mindestens einmal pro Woche auf dem SZ-Instagram-Hauptaccount präsent sein und besonders nachrichtenaffine Frauen unter 30 Jahren ansprechen. In der Phase der Formatentwicklung Ende März erarbeiteten die insgesamt 24 Volontärinnen und Volontäre acht Formatideen und präsentierten sie dem Podcast-Team der SZ. Daraus wurden vier sogenannte „Pitches“ für die Weiterentwicklung ausgewählt: ein neues Konzept für die Samstagsfolge des Podcasts als Meinungsformat, ein Carousel-Post-Format zur Aufbereitung aktueller Themen, ein Reel-Format mit Community-Einbindung sowie ein Reel-Format mit Wochenrückblick.

Anfang Juli wurden die Konzepte umgesetzt. Reinders gehörte zum Team „Carousel“ – „Karussell“. Ein Carousel sei ein Beitrag, in dem man bis zu 20 Bilder und/oder Videos kombinieren könne, erklärt sie. Die Nutzer können dann durch diese Elemente „wischen“, um sie nacheinander anzusehen. „Das Format eignet sich für Nachrichten und Erklärformate, weil man die Informationen bündeln kann.“ Das Team entwickelte einen Prototyp zum Thema „Hitzetote“. Darin packten sie Informationen zum Thema Hitze, etwa die Zahl der im Zusammenhang mit Hitze gemeldeten Todesfälle, und forderten die Nutzer auf, ihre eigenen Erfahrungen zu teilen: „An welchen Orten hast du vergangene Woche die Klimaanlage vermisst?“ Außerdem erstellte das Team einen Baukasten mit Schritt-für-Schritt-Anleitung. Damit könne man jede Podcast-Folge nach dem gleichen Prinzip in das Carousel einfügen, erklärt Reinders. Der Prototyp sei bereits am 1. Juli auf dem Instagram-Hauptaccount der SZ erschienen, schreibt das ifp. „Es hat sehr gut funktioniert und hat viel Reichweite generiert“, sagt Reinders. Das Konzept soll nach einer gestalterischen Überarbeitung ab Herbst regelmäßig ausgespielt werden.

„Es war eine Herausforderung, aber es hat gut geklappt. Es hat viel Spaß gemacht“, lautet das Fazit von Reinders zum Abschlussprojekt. Sie habe viele neue Erfahrungen mitnehmen können – von Einblicken in den Redaktionsalltag bei der Süddeutschen Zeitung über crossmediale Zusammenarbeit bis hin zur tagesaktuellen Produktion. Es sei spannend gewesen, als Jahrgang gemeinsam an einem Großprojekt zu arbeiten und sich selbst zu organisieren. Die SZ habe sehr unterstützt und zum Beispiel ein komplettes Büro zur Verfügung gestellt.

An dem Projekt beteiligt waren die Volontärinnen und Volontäre des ifp-Jahrgangs 2024, die Redaktion des SZ-Podcasts „Auf den Punkt“ mit Laura Terberl, Ann-Marlen Hoolt und Johannes Korsche sowie als technische Unterstützung Tobias Schierle vom ifp. Die Projektleitung lag bei Eva Deinert (Bayerischer Rundfunk), Laura Terberl (SZ) und Julia Walker (ifp).

Mehr Informationen zum Projekt gibt es im Internet sowie auf Instagram. Der SZ-Podcast „Auf den Punkt“ ist im Internet unter https://www.sueddeutsche.de/thema/Auf_den_Punkt zu finden.

(3526/0803; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet

nach oben