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Neue Wege durch vertraute Räume

Drei Schweinfurter Kirchen laden im September dazu ein, Architektur, Geschichte und Spiritualität neu zu entdecken

Schweinfurt (POW) Vertraute Räume mit neuen Augen sehen: Unter diesem gemeinsamen Leitgedanken lädt die Stadtkirche Schweinfurt im September zu einer dreiteiligen Reihe außergewöhnlicher Kirchenraumführungen ein. An drei aufeinanderfolgenden Sonntagen öffnen verschiedene Schweinfurter Gotteshäuser ihre Türen, um Besuchern überraschende Geschichten, architektonische Besonderheiten und inspirierende spirituelle Perspektiven zu eröffnen. Die Führungen dauern jeweils etwa 60 Minuten und finden direkt in den jeweiligen Kirchen statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen bietet die Stadtkirche Schweinfurt im Internet unter stadtkirchesw.de.

Den Auftakt macht am Sonntag, 13. September, um 14.30 Uhr die Kirche Sankt Peter und Paul in der Adolf-Kolping-Straße 2. Unter dem Motto „Auf neuen Wegen …“ führt Kirchenraumführerin Monika Bartenstein-May durch das Gotteshaus. Die Entdeckungsreise geht dabei weit über reine Architekturgeschichte hinaus: Der markante Sakralbau im Stil des Brutalismus fasziniert durch seinen dominanten Werkstoff Beton und überraschende bauliche Details. Neben der Architektur stehen vor allem die Menschen im Mittelpunkt – erzählt wird vom Aufbruch, dem Engagement und der Entschlossenheit der Gemeinde, ihren Raum als lebendige Kirche zu gestalten.

Am Sonntag, 20. September, ebenfalls um 14.30 Uhr, lädt Kirchenraumführer Michael Bartenstein in die Heilig-Geist-Kirche, Anton-Niedermeier-Platz 1, ein. Seine Führung steht unter dem Thema „Ein anderer Blickwinkel“. Wer den imposanten Kirchenraum bewusst auf sich wirken lässt, entdeckt rasch weit mehr als nur ein historisches Gebäude. Die Führung widmet sich den Geschichten hinter den alten Mauern, hinterfragt die Bedeutung der Kirche für das Schweinfurter Stadtleben und beleuchtet ihre Rolle als Ort, der Menschen seit Generationen immer wieder anzieht.

Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe steht am Sonntag, 27. September, um 14.30 Uhr die Kirche Sankt Josef in der Engelbert-Fries-Straße 1 auf dem Programm. Kirchenraumführerin Anja Mantel verspricht mit dem Titel „Wimmelbild für Entdecker“ eine Spurensuche der besonderen Art. Im Zentrum stehen die vielschichtigen Darstellungen des bekannten Oberndorfer Triptychons. Da sich auch in Altarbildern oft kleine und große Geheimnisse verbergen, verbindet die Führung fundierte kunsthistorische Einblicke mit der tiefen spirituellen Bildsprache des Künstlers Franz Alt.

(3626/0826; E-Mail voraus)

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