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Neuer Ordensreferent ernannt

Domvikar Paul Weismantel folgt zum Oktober 2023 auf Domkapitular Monsignore Dietrich Seidel

Würzburg (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat Domvikar Paul Weismantel (67), Leiter des Referats Geistliches Leben und Spiritual des Priesterseminars und Ausbildungszentrums Würzburg, mit Wirkung vom 1. Oktober 2023 auch zum Ordensreferent ernannt. Er folgt in dieser Funktion auf Domkapitular Monsignore Dietrich Seidel (69). Mit dem Erreichen des 70. Lebensjahrs geht Seidel gemäß den Statuten des Domkapitels Ende September 2023 in den Ruhestand. Zum Jahresende 2019 gab er die Leitung der Hauptabteilung Personal ab und war Ordensreferent des Bistums Würzburg. Mit Dienstbeginn als Ordensreferent beendet Weismantel seine Tätigkeit im Referat Geistliches Leben.

Weismantel wurde 1955 in Fellen bei Gemünden geboren. Nach dem Besuch des Wirsberg-Gymnasiums in Würzburg trat er in die Kongregation der Claretiner ein. Nach dem Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Jesuiten in Frankfurt am Main wurde er am 12. September 1981 durch Weihbischof Alfons Kempf in der Würzburger Seminarkirche Sankt Michael zum Priester geweiht. Bis 1982 absolvierte Weismantel sein Pastoraljahr in Mering bei Augsburg, danach nahm er an einem einjährigen Kurs am Jugendpastoralinstitut der Salesianer in Benediktbeuern teil. Von 1983 bis zum Wechsel von der Ordensgemeinschaft zur Diözese Würzburg war Weismantel Regionaljugendseelsorger in Spaichingen. Daneben hielt er Gemeindemissionen, Exerzitien und Einkehrtage und ließ sich zum kirchlichen Berater ausbilden. Zum 1. Juli 1988 ernannte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele zum hauptamtlichen Pfarrverweser von Wildflecken. Wenige Monate später wurde Weismantel auch Jugendseelsorger des Dekanats Hammelburg. Zu seinen weiteren Aufgaben in der Rhön zählten die Ämter des Kreislandjugendseelsorgers für Bad Kissingen, des Caritaspfarrers für das Dekanat Hammelburg und des Präses des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Landkreis Bad Kissingen. 1991 wurde Weismantel als Priester in die Diözese Würzburg inkardiniert und wechselte als Leiter der Diözesanstelle Berufe der Kirche nach Würzburg. Gleichzeitig übernahm er einen Seelsorgeauftrag für die Filiale Duttenbrunn der Pfarrei Stadelhofen. 1992 wurde er Domvikar. Seit 1993 ist er auch Geistlicher Leiter der Cursillo-Bewegung im Bistum Würzburg, seit 1997 zudem Leiter des Exerzitienreferats und des Päpstlichen Werks für geistliche Berufe sowie seit 1998 Vorsitzender des Exerzitienvereins der Diözese. Darüber hinaus ist Weismantel Mitglied im Priesterrat. Seit 2002 leitet er das Referat Geistliches Leben in der Hauptabteilung Seelsorge der Diözese. 2008 wurde Weismantel mit halber Stelle Spiritual am Würzburger Priesterseminar. Seit 2015 ist er darüber hinaus Mentor der Virgines Consecratae im Bistum Würzburg. Bis 2020 arbeitete er zudem in der Arbeitsgemeinschaft Supervision/Coaching mit. Ebenfalls seit 2020 ist er außerdem Geistlicher Leiter des Exerzitienhauses Himmelspforten. Weismantel ist ein gefragter geistlicher Begleiter und spiritueller Autor. Besonders beliebt ist sein „Abendlicher Adventskalender“.

Seidel wurde 1953 in Bielefeld geboren. Nach dem Abitur in Gießen und Grundwehrdienst als Sanitäter in Veitshöchheim studierte er in Würzburg Theologie. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 27. Februar 1982 in Würzburg zum Priester. Kaplan war Seidel in Wonfurt, Steinsfeld und Dampfach sowie in Lohr am Main-Sankt Michael und Wombach. Von 1985 bis 1991 wirkte er als Kuratus in Ostheim vor der Rhön und Neustädtles und war Regionaljugendseelsorger der Dekanate Rhön-Grabfeld und Bad Neustadt. Von 1991 bis 2002 war Seidel Domvikar und Diözesanpräses des Kolpingwerks Diözesanverband Würzburg. Außerdem war er von 1991 bis 1997 Studentenpfarrer der katholischen Studentengemeinde der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg für die Abteilung Würzburg. Im Gesprächsladen Würzburg engagierte er sich bis 1999 ehrenamtlich. 1999 übernahm er bis zu seinem Wechsel zum Caritasverband im September 2002 zusätzlich die stellvertretende Leitung der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Ordinariat und war dort Referent für Sonderseelsorge. 2000 wurde Seidel auch Vorsitzender der diözesanen Arbeitsgemeinschaft Beratung. 2002 ernannte ihn Bischof Scheele zum Leiter der Hauptabteilung Soziale und Caritative Dienste im Bischöflichen Ordinariat Würzburg und zum Vorsitzenden des diözesanen Caritasverbands, kurz darauf wurde Seidel zum Domkapitular gewählt. Als beratendes Mitglied engagierte er sich ab 2003 im Sozialausschuss des Bezirkstags von Unterfranken. Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ernannte Seidel 2004 auch zum stellvertretenden Generalvikar. 2006 wurde Seidel in den Priesterrat berufen. 2010 ernannte ihn Bischof Hofmann zum Leiter der Hauptabteilung Personalwesen im Bischöflichen Ordinariat Würzburg. Gleichzeitig übernahm Seidel das Ordensreferat der Diözese Würzburg. Seither war er auch Bischöflicher Beauftragter für den Ständigen Diakonat. 2012 wurde er zum Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses der Bundes-Arbeitsgemeinschaft Ständiger Diakonat gewählt. Papst Benedikt XVI. zeichnete Seidel 2012 mit dem Ehrentitel „Monsignore“ („Kaplan seiner Heiligkeit“) aus. Zum 31. Dezember 2019 gab er die Leitung der Hauptabteilung Personal ab, ist aber weiterhin Ordensreferent der Diözese Würzburg.

(3123/0858; E-Mail voraus)

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