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Neues Angebot (nicht nur) für Religionslehrkräfte

Konzept „RelPädplus“ löst bewährten RU-Kurier ab – Hybrides Angebot mit Printzeitschrift und stetig aktualisierter Webseite – Erste Ausgabe mit Schwerpunktthema „Die Frage nach Gott“

Würzburg (POW) Mit Beginn des Schuljahres 2021/2022 gibt es für die Religionslehrerinnen und Religionslehrer im Bistum Würzburg sowie alle an Religionsunterricht und Schulpastoral Interessierten ein neues Angebot. Das hybride Konzept „RelPädplus“ löst den RU-Kurier ab, die bisherige Zeitschrift für den Religionsunterricht in der Diözese Würzburg. Künftig erscheint einmal jährlich die Printausgabe „RelPädplus. Würzburger Zeitschrift für Religionspädagogik und Schulpastoral“. Zugleich startet die gleichnamige Webseite mit ergänzenden und vertiefenden Informationen. Das Angebot richtet sich nicht nur an Religionslehrkräfte, sondern an alle, die an Religionspädagogik und Schulpastoral interessiert sind, von Studierenden über Gemeinde- und Pastoralreferenten bis hin zu Verantwortlichen für Jugendgruppen und -katechesen. Verantwortet wird „RelPädplus“ von Schulrat im Kirchendienst Professor Dr. Stefan Heil, Leiter des Religionspädagogischen Instituts, Schulrat im Kirchendienst Thomas Riebel, stellvertretender Leiter der Abteilung „Schule und Hochschule“ und Leiter des Referats „Religionspädagogische Professionalisierung“, sowie Religionslehrerin im Kirchendienst Diplom-Theologin Barbara Mack, Referentin für Religionsunterricht und Digitalität. Unterstützt wird die Schriftleitung der neuen Zeitschrift von der freien Journalistin Anja Legge.

Bislang wurde zweimal jährlich der RU-Kurier an die Religionslehrkräfte in der Diözese verteilt. „Den RU-Kurier gab es als Zeitschrift und als PDF zum Download. Aber damit konnten wir nicht auf neue Situationen reagieren“, erklärt Heil. Auch aus den Reihen der Religionslehrer sei der Wunsch nach einem aktuellen, digitalen Format gekommen. So wurde das neue hybride Angebot mit einer Printausgabe und einer Webseite entwickelt. Das Heft biete eine kompakte Zusammenfassung, während die Webseite ausführliche Materialien, Hintergrundinformationen und zusätzliche Angebote enthalte, erklärt Mack mit wenigen Worten das Konzept. Zudem gebe es Menschen, die sich freuen, „etwas in der Hand zu haben“. Der Name „RelPädplus“ steht dabei für „Religionspädagogik“ sowie für das Mehr an Informationen und Möglichkeiten, die das neue Format bietet. Zudem verweise die grafische Umsetzung des Plus-Zeichens als Kreuz auf den menschgewordenen Gott, der zum Plus für jedes Leben werden möchte, heißt es im Vorwort. Umgesetzt wurde das Konzept von Grafiker Sven Jäger und Internet-Mitarbeiter Ralf Thees aus dem Medienhaus des Bistums sowie Diakon Uwe Holschuh von der AV-Medienzentrale Würzburg.

„Die Frage nach Gott“ lautet das Schwerpunktthema der ersten Printausgabe von „RelPädplus“. Es ist einer von insgesamt sechs sogenannten Gegenstandsbereichen des Lehrplans für den katholischen Religionsunterricht, die nach und nach aufgearbeitet werden. Das Heft ist gegliedert in die Bereiche „Bildung + Kultur“, „Theorie + Praxis“, „Medien + Digitalität“, „Schulpastoral + Spiritualität“, „Information + Fortbildung“ sowie „Kraftquelle“. Es enthält wissenschaftliche Artikel, Beispiele für praktische Umsetzungen im Religionsunterricht und anderen religionspädagogischen Handlungsfeldern, Hintergrundinformationen sowie einen herausnehmbaren Veranstaltungskalender. Wissenschaftliche Veröffentlichungen würden immer komplett abgedruckt, hebt Mack hervor. Leitender Schulamtsdirektor im Kirchendienst Jürgen Engel, Leiter der Abteilung „Schule und Hochschule“, lobt das Heft im Editorial als „moderne Zeitschrift mit einem zeitgemäßen Konzept und vielen spannenden Beiträgen für einen gelingenden Religionsunterricht“.

Die Onlineausgabe bietet alle Inhalte aus der Zeitschrift, aber auch vertiefende Informationen, zum Beispiel ausführliche Unterrichtsmaterialien, Interessantes rund um Religionsunterricht, Religionspädagogik und Schulpastoral, Links und Medienvorschläge. Die Webseite wird fortlaufend ergänzt und erweitert. Auf der Startseite sind die neuesten Beiträge und Hinweise auf kommende Veranstaltungen zu finden. Der Bereich „Themen“ enthält zusätzliche Angebote wie einen Methoden-Pool oder Links zu Berichten über interessante Projekte. Über den Veranstaltungskalender, der das bisherige Fortbildungsprogramm ersetzt, können sich Lehrkräfte auch direkt anmelden. Bei der Orientierung helfen neben der Suchfunktion auch eine Themen- und Schlagwortsuche.

„Wir wollen eine Webseite machen, die inspiriert und bei der Suche nach Informationen hilft. Das Schöne ist, dass wir jetzt den Platz und die Möglichkeiten haben, um Dinge aktuell und ausführlich zur Verfügung zu stellen“, erläutert Mack. So könnten zum Beispiel zusätzliche Materialien zum Kirchenjahr – etwa Ostern oder Weihnachten – oder Informationen zur Coronapandemie nun schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt werden. Sukzessive soll eine Materialsammlung entstehen, die für die Arbeit der Religionslehrkräfte im Unterricht direkt eingesetzt werden kann.

Mit der Neukonzeption wurde auch der Inhalt neu geordnet und erweitert. So will etwa die Sparte „Bildung + Kultur“ die Verbundenheit dieser beiden Bereiche in der gleichnamigen Hauptabteilung darstellen. In der ersten Ausgabe erläutern Hauptabteilungsleiterin Dr. Christine Schrappe und ihr Stellvertreter Jürgen Engel im Interview Hintergründe, Chancen und Perspektiven der neuen Hauptabteilung. Die „Kunstpause“ bietet Betrachtungen zu ausgewählten Kunstwerken. Eine weitere Neuheit sind die „Kraftquellen“ mit meditativen Texten, erläutert Mack: „Wir wollen auch etwas für die Seele bieten, nicht nur für den Beruf.“

sti (POW)

(3821/0891; E-Mail voraus)

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