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Neues Mitglied für älteste Priestergemeinschaft des Bistums

Würzburg (POW) Dietrich Seidel (49), erster Vorsitzender des Caritasverbands für die Diözese Würzburg und Leiter der Hauptabteilung Soziale und caritative Dienste im Bischöflichen Ordinariat, ist am Dienstagmorgen, 3. Dezember, in seine neue Aufgabe als Domkapitular eingeführt worden. Das Würzburger Domkapitel hatte ihn am 8. Oktober zum Domkapitular gewählt. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele hatte die Wahl anschließend bestätigt.
 
Bei der Einführungsfeier in der Kapelle des Bischofshauses wies Bischof Scheele darauf hin, dass der tiefere Sinn des Domkapitels nur aus dem priesterlichen Dienst und Auftrag heraus zu verstehen sei. Nachdem Domkapitular Günter Putz, Sekretär des Domkapitels, die Wahl- und Ernennungsurkunde verlesen hatte, legte Seidel das Glaubensbekenntnis ab. Anschließend überreichte der Bischof ihm das Evangelienbuch.
 
Als Seidel den Kapitelseid abgelegt hatte, überreichte Dompropst Weihbischof Helmut Bauer dem neuen Domkapitular Kapitelskreuz und Birett. Weihbischof Bauer erinnerte daran, dass der Domkapitular Mitverantwortung in der Leitung der Diözese trüge. In Verbundenheit mit dem Bischof hätte er das Gottesvolk der Diözese Würzburg zu leiten. „Das Vertrauen der Mitglieder im Domkapitel soll dich begleiten“, betonte der Weihbischof. Domkapitular Seidel sei als Leiter der Hauptabteilung Soziale und caritative Dienste in besonderer Weise aufgetragen, die Diakonie als einen der Grundvollzüge der Kirche zu pflegen. Weiter solle er dem Bischof menschlich und vor allem im priesterlichen Dienst nahe sein. Dem Domkapitel als ältester Priestergemeinschaft im Bistum sei neben der Verantwortung für die Kirche von Würzburg die Sorge um die Kathedralkirche aufgetragen.
 
Domkapitular Seidel unterstrich in seinen Dankesworten, dass er seinen Auftrag vom Evangelium motiviert wisse. Caritas und Verkündigung gehörten untrennbar zusammen. „Wenn die Menschen merken, dass sie geliebt sind, glauben sie auch den Worten, die wir verkünden.“ Das Domkapitel verstehe er primär als Gebetsgemeinschaft.
 
Bei der anschließenden Eucharistiefeier im Kiliansdom führte Dompropst Weihbischof Bauer Domkapitular Seidel an seinen Platz im Chorgestühl. Dies solle andeuten, „dass dein Platz in der Feier der Liturgie beim Herrn sein soll“.
 
(4902/1560; Telefax voraus)

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