In dieser poetischen Formel deute die dritte Strophe der Ostersequenz jene Ereignisse zwischen dem Tod Jesu und seiner Auferstehung, heißt es in der Einladung. Auf Jan Pieterson Sweelincks „Mein junges Leben hat ein End“ folge als lichtvoller Kontrapunkt Jean Langlais „Incantation pour un jour saint ,Lumen Christi‘“ und „Christ ist erstanden“ von Johann Sebastian Bach. Aus der französischen Orgeltradition sind Jeanne Demessieux „O filii et filiae“ und Auszüge aus der „Symphonie romane“ von Charles-Marie Widor zu hörens. Den Abschluss bildet eine Improvisation über die Ostersequenz „Victimae paschali laudes“. Schmidt studierte an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf katholische Kirchenmusik (Orgelklasse: Professor Paul Heuser) und schloss 1991 mit dem A-Examen ab. 1993 erhielt er das Konzertexamen im Fach Orgel (Interpretation) an der Musikhochschule des Saarlandes in der Klasse von Professor Daniel Roth, Paris. Seit 2005 ist Schmidt Domorganist in Würzburg. Er ist ein international gefragter Interpret und Improvisator. Er spielte zahlreiche CDs ein, unter anderem mit Werken von Bach, Schumann, Reger, Vierne, Duruflé und Improvisationen. Als Improvisator begleitet er regelmäßig künstlerisch wertvolle Stummfilme. Seit dem Wintersemester 2025 vertritt er die Professur für Orgel an der Hochschule für Musik Würzburg. Karten zum Stückpreis von zehn Euro, ermäßigt acht Euro, sind im Vorverkauf bei der Dominfo und an der Konzertkasse erhältlich. Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Konzertbeginn. Die Orgeltrilogie endet mit dem Orgelkonzert zu Pfingsten am Samstag, 23. Mai, um 19 Uhr im Kiliansdom.
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