Er war viele Jahre Wallfahrtsseelsorger an der Wallfahrtskirche „Maria zum Rauhen Wind“ in Kälberau. Pieler wurde 1930 in Hindenburg bei Breslau geboren. 1945 wurde die Familie evakuiert. Nach dem Abitur in Limburg im Jahr 1952 begann er das Noviziat in Olpe. 1954 legte er die Erste Profess und 1957 die Profess auf Lebenszeit ab. Er studierte Theologie und Philosophie in Olpe und Vallendar. Am 20. Juli 1958 empfing Pieler von Bischof Carlo Maria Splett (Danzing) in Vallendar die Priesterweihe. Von 1960 bis 1962 wirkte Pieler in Kassel als Seelsorger an der Rosenkranzkirche sowie als Religionslehrer. Von 1962 an war er Mitarbeiter, ab 1965 bis 1981 Rektor im Haus Wasserburg in Vallendar. Dort widmete er sich vor allem der Jugendarbeit und der Erwachsenenbildung. Ab 1965 war Pieler zudem in der Rundfunkarbeit aktiv, unter anderem beim SWF, dem Deutschlandfunk, als Sprecher beim „Wort zum Sonntag“ und zeitweise für Radio Vatikan. Von 1981 bis 1986 war Pieler in Wiesbaden-Sankt Bonifatius Beicht- und Cityseelsorger. Von 1986 bis 2005 war er Pfarrer von Limburg-Sankt Marien. In dieser Zeit war er für einige Jahre auch im Provinzrat seines Ordens sowie im Priesterrat aktiv. Von 2005 bis 2011 leitete er als Rektor die Hausgemeinschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Pallottiner in Vallendar. Von Oktober 2011 bis März 2012 war Pieler Pfarradministrator der Pfarrei Michelbach und der Kuratie Kälberau in der Pfarreiengemeinschaft „Maria im Apostelgarten, Michelbach“. Ab März 2012 bis zur Auflösung der pallottinischen Niederlassung im Jahr 2017 war er in der Pfarreiengemeinschaft priesterlicher Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Wallfahrtsseelsorge in Kälberau. Er initiierte die „Kälberauer Gespräche“ und die „Orgelkonzerte an der Wallfahrtskirche“. 2017 kehrte er nach Limburg zurück. Das Requiem wird am Samstag, 27. Juni, um 10.30 Uhr in der Pallottinerkirche Sankt Marien zu Limburg gefeiert. Die Beisetzung auf dem Friedhof der Gemeinschaft schließt sich an.
(2626/0631; E-Mail voraus)
