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Personalarbeit für Priester wird neu strukturiert

Pfarrer Stephan Frank wird neuer Diözesanreferent für Priester, die Domkapitulare Stefan Gessner und Christoph Warmuth sowie Ordinariatsrat Robert Sauer regionale Priesterreferenten

Würzburg (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat die Personalarbeit für aktive und pensionierte Priester neu organisiert und vier erfahrene Priester zu Priesterreferenten ernannt. Pfarrer Stephan Frank wird spätestens zum 1. Mai 2022 diözesaner Priesterreferent, mit jeweils halber Stelle werden bereits zum 14. September 2021 Domkapitular Christoph Warmuth, Domkapitular Stefan Gessner und Ordinariatsrat Robert Sauer regionale Priesterreferenten. Warmuth betreut die Region Schweinfurt, Gessner die Region Würzburg und Sauer die Region Aschaffenburg. Die regionalen Priesterreferenten sind Mitglieder im Allgemeinen Geistlichen Rat, der Diözesanreferent für Priester ist Mitglied in der Personalkommission Priester. Durch diese personellen Veränderungen werde deutlich mehr Unterstützung, Begleitung, Personalführung und Fürsorge für die Priester möglich, erklärte Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran.

Franks Stelle ist strategisch ausgerichtet, in der Hauptabteilung Personal angesiedelt und dem Generalvikar direkt zugeordnet. Stellenwechsel, Ruhestandsversetzungen, Aus-, Fort- und Weiterbildung werden beim Diözesanreferenten für Priester zusammengeführt und gesteuert. Auch die Fürsorge für die Ruhestandspriester und die Priester aus der Weltkirche ist hier angesiedelt. Der diözesane Priesterreferent arbeitet mit den Personalverantwortlichen für die Berufsgruppen der Diakone, Pastoralreferent(inn)en und Gemeindereferent(inn)en eng zusammen. In der Fläche kooperiert der diözesane Priesterreferent eng mit den drei regionalen Priesterreferenten. Pfarrer Frank unterstützt den Generalvikar und die regionalen Priesterreferenten in ihrer Gesamtverantwortung im Fachbereich Priester. Seine Tätigkeit umfasst dabei die Personalplanung, den Personaleinsatz und die strategische Personalentwicklung für die Berufsgruppe der Priester. Frank arbeitet in dieser Funktion auch eng mit Ordinariatsrat Robert Hambitzer, Leiter der Hauptabteilung Personal, und den Abteilungsleitern „Steuerung und Begleitung“, „Personalgewinnung und Ausbildung“ sowie „(Personal-)Verwaltung“ zusammen.

Drei regionale Priesterreferenten kümmern sich in ihren jeweiligen Regionen um die Priester und halten den direkten Kontakt. Sie führen Personalgespräche mit den Pfarrern und unterstützen bei der Einführung des Leitungsmodells „in solidum“ in den Pastoralen Räumen, die zum 1. Oktober durch Dekret von Bischof Jung offiziell errichtet werden. Außerdem stehen die regionalen Priesterreferenten für Alltagsfragen, die Personalbetreuung und ‑entwicklung der Berufsgruppe zur Verfügung.

Stephan Frank (50) ist Militärpfarrer und Leiter des Katholischen Militärpfarramts Schwielowsee. Er wurde 1971 in Schweinfurt geboren und wuchs in Burgpreppach auf. Nach der Realschule in Ebern erwarb er am Theresianum in Bamberg das Abitur. Im Anschluss studierte Frank in Würzburg und München Theologie, ehe er am 20. Februar 1999 durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele zum Priester geweiht wurde. Als Kaplan wirkte Frank im Anschluss in Würzburg, im Spessart und im Steigerwald. 2003 übernahm er die Pfarrei Fellen. 2008 wurde Frank für die Militärseelsorge freigestellt. Er wurde als hauptamtlicher Militärgeistlicher für den Seelsorgebezirk des katholischen Militärpfarramts Hammelburg eingestellt und im gleichen Jahr zum Militärpfarrer ernannt. Bis 2014 wirkte er zudem als Kuratus von Hammelburg-Christkönig. Seit 2014 leitet Frank das Katholische Militärpfarramt Schwielowsee. Als Seelsorger begleitete er Soldatinnen und Soldaten 2010/11 und 2016 im Kosovo, 2014, 2016 und 2020 in Koulikoro und Gao in Mali sowie 2019 im irakischen Erbil.

Domkapitular Stefan Gessner (49) ist Dompfarrer und Pfarrer der Pfarreien Dom mit Domstiftspfarrei, Neumünster (mit Marienkapelle), Hofkirche und Sankt Peter und Paul in Würzburg. Er wurde 1972 in Schweinfurt geboren und wuchs in Bergrheinfeld auf. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 19. Februar 2000 im Würzburger Kiliansdom zum Priester. 2004 wurde Gessner nach der Kaplanszeit in Oberfranken und in der Rhön zum Pfarrer und Leiter der Pfarreiengemeinschaft Baunach-Lauter-Mürsbach-Gereuth ernannt. 2010 übernahm er die Leitung der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Baunach-, Itz- und Lautergrund, Baunach“. Im gleichen Jahr wurde er auch zum Dekan des neuen Dekanats Haßberge gewählt. Seit 2017 war er auch Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Kilian und Weggefährten, Pfarrweisach“. 2021 wechselte er auf die Stelle des Dompfarrers in Würzburg. Im gleichen Jahr übernahm er zudem die Aufgabe als Referent für Stipendien und Stolarien.

Pfarrer Robert Sauer (58) ist mitarbeitender Pfarrer im Dekanat Aschaffenburg-Stadt. Er wurde 1963 in Aschaffenburg geboren und wuchs in Glattbach auf. Nach dem Fachabitur studierte Sauer zunächst an der Katholischen Universität Eichstätt Religionspädagogik, ehe er in Würzburg, Frankfurt am Main und Jerusalem katholische Theologie studierte. Am 27. Februar 1993 empfing er durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Würzburger Kiliansdom die Priesterweihe. Danach wirkte Sauer als Kaplan in Karlstadt-Heilige Familie, Marktheidenfeld, Mömbris und Gunzenbach, ehe er 1998 Pfarrer von Gunzenbach wurde. Von 1995 bis 1998 gehörte Sauer zudem dem Priesterrat der Diözese Würzburg an. Im Jahr 2000 wechselte er auf die Pfarrei Hösbach, 2002 wurde er dort zudem Präses der Kolpingsfamilie. Von 2008 bis 2015 war Sauer außerdem Dekan des Dekanats Aschaffenburg-Ost. 2009 war er zudem vorübergehend Pfarradministrator von Rottenberg, Sailauf und Feldkahl. 2010 wurde Sauer Koordinierender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Hösbach – Maria an der Sonne“. Von 2011 bis 2012 fungierte er vorübergehend als Pfarradministrator der Pfarrei Laufach. 2012 wurde Sauer auch Kuratus von Wenighösbach, 2014 zudem Pfarrer von Schmerlenbach und Hösbach-Bahnhof und damit Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Hösbach – Maria an der Sonne“. Seit 2014 ist er außerdem Präses des Ortsverbandes Schmerlenbach der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). Von 2016 bis 2018 qualifizierte er sich zudem in Exerzitienbegleitung und Geistlicher Begleitung bei der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) Augsburg. 2017 wurde Sauer mitarbeitender Pfarrer im Dekanat Aschaffenburg-Stadt. Zum 1. September 2021 ernennt ihn Bischof Franz zum Ordinariatsrat.

Domkapitular Christoph Warmuth (62) stammt aus Klingenberg (Landkreis Miltenberg). Nach der Priesterweihe 1987 wirkte er als Kaplan in Garitz, Hessenthal-Mespelbrunn und Schweinfurt-Heilig Geist, ehe er 1990 Subregens am Würzburger Priesterseminar wurde. Von 1987 bis 1998 war er zudem ehrenamtlicher Diözesankaplan der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG). 1998 wechselte er ins Bischöfliche Jugendamt und war bis 2006 Diözesan-Jugendpfarrer. Von 2000 bis 2006 engagierte er sich außerdem als Gemeindeberater. 2002 übernahm Warmuth die stellvertretende Leitung der Hauptabteilung Seelsorge. 2006 übernahm er die Leitung der Abteilung Gemeindeentwicklung. 2010 wurde er Domkapitular. Geistlicher Assistent des Diözesanrats war Warmuth von 2010 bis 2021. Als stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge wurde er Anfang 2021 verabschiedet. Nach einer Sabbatzeit wird er zum 1. September auch mitarbeitender Priester in der Stadtpfarrei Heilig-Geist in Schweinfurt.

(3021/0739; E-Mail voraus)

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