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Perspektiven für Benachteiligte fördern

Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg vergibt 57.000 Euro für zwölf Ausbildungs- und Arbeitsstellen in Unterfranken

Würzburg (POW) Insgesamt 57.000 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung vergeben. Zwölf Ausbildungs- und Arbeitsstellen werden damit im Jahr 2018 und zum Teil bis in das Jahr 2021 hinein unterstützt. Besonders genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz des Bischöflichen Finanzdirektors Albrecht Siedler Fördermittel für Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden.

Im September 2018 beginnt für zwei junge Menschen an der Don-Bosco-Berufsschule der Caritas-Schulen gGmbH Würzburg die Ausbildung zur Bürokraft beziehungsweise zur Gebäudereinigungsfachkraft. Bis in das Jahr 2021 hinein unterstützt der Solidaritätsfonds diese Maßnahme mit einem Zuschuss von 32.000 Euro.

Um ein Jahr verlängern kann die Kolping-Gastro GmbH Schweinfurt das Integrationsprojekt Gasthaus „HandWerk“ in Schweinfurt. Der Vergabeausschuss genehmigte 25.000 Euro für die Förderung von zehn Mitarbeitern mit und ohne Behinderung im Küchen- und Servicebereich.

Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 12,7 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze in Unterfranken gegeben. 4225 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Von 1984 bis 2018 unterstützte die Diözese Würzburg den Fonds mit insgesamt rund 10,5 Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer. Spenden und Zinserträge erbrachten in diesen Jahren nahezu 2,5 Millionen Euro.

Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, IBAN DE70750903000003000044, BIC GENODEF1M05, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, IBAN DE29790500000000090605, BIC BYLADEM1SWU.

(1918/0476; E-Mail voraus)

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