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​​​​​​​Pfarrer i. R. Hans-Eberhard Hunnius gestorben

Würzburg/Bieberehren/Hildburghausen (POW) Im Alter von 82 Jahren ist am Freitag, 21. August, Pfarrer i. R. Hans-Eberhard Hunnius in Würzburg gestorben. Er wurde für das Bistum Würzburg als letzter Priester, der aus dem damals zur Diözese Würzburg gehörenden Südthüringen stammte, geweiht.

Hunnius wurde 1938 in Hildburghausen/Thüringen geboren. Von 1952 bis 1961 war er als Schaufensterdekorateur tätig, da ihm die DDR den Zugang zur höheren Schule verwehrte. Nach dem Besuch des Spätberufenenseminars „Norbertuswerk“ in Magdeburg und dem Studium der Theologie in Erfurt wurde er am 3. Juli 1971 in seiner Heimatpfarrei Hildburghausen vom Erfurter Weihbischof Hugo Aufderbeck zum Priester geweiht. Von 1971 bis 1977 war Hunnius als Kaplan in Sonneberg und Bad Salzungen tätig. Anschließend wurde er Kuratus in Gräfenroda, dann 1979 Pfarrer in Wernshausen und 1983 in Struth. Ab 1985 wirkte Hunnius in der Pfarrei Weißensee, ab 1988 in Zella-Mehlis und Schleusingen. Neben seiner Pfarrseelsorge war Hunnius 1978/79 Mitglied der Ökumenischen Kommission der Berliner Bischofskonferenz. Von 1979 bis 1992 engagierte er sich zudem als Mitglied in der Ökumenischen Kommission im damaligen Bischöflichen Amt Erfurt-Meiningen und in der Ökumenischen Kontaktgruppe im Raum Thüringen. 1992 ging er in den Ruhestand und zog er nach Bieberehren. Dort nahm er dort bis 2002 einen Seelsorgeauftrag wahr. Seit November 2002 wohnte er in Würzburg. Dort feierte er Gottesdienste im Elisabethenheim und im Kloster der Schulschwestern in Würzburg-Heidingsfeld. Außerdem hatte Hunnius von 2003 bis 2010 einen Seelsorgsauftrag für die Rotkreuz-Klinik in Würzburg. Seit 2016 lebte er im Würzburger Elisabethenheim. Das Requiem für den Verstorbenen wird am Freitag, 28. August, um 11 Uhr in der Würzburger Pfarrkirche Stift Haug gefeiert. Die Beisetzung im Priestergrab auf dem Hauptfriedhof schließt sich um 12.45 Uhr an.

(3520/0867; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Foto abrufbar im Internet


 

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