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Präventionsarbeit weiter gestärkt

Generalvikar beauftragt zwölf Personen als Präventionsberaterinnen und Präventionsberater

Würzburg (POW) Acht Frauen und vier Männer hat Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran am Mittwoch, 15. April, als Präventionsberaterinnen und Präventionsberater für das Bistum Würzburg beauftragt. „Danke, dass Sie durch Ihren Einsatz in der Breite des Bistums Würzburg weiter sensibilisieren für das Thema der Prävention sexualisierter Gewalt“, sagte der Generalvikar. Insgesamt sind damit 89 Personen im Bistum Würzburg als Präventionsberaterinnen und -berater beauftragt.

Die Ausbildung umfasste insgesamt vier Tage und bereitete die Teilnehmenden praxisnah auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vor. Unter der Leitung von Referentin Laura Beckers setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Themen „Bewusster Umgang mit Nähe und Distanz“, „Gesetzliche Grundlagen des Kinderschutzes“ sowie „Folgen von Trauma und sexualisierter Gewalt“ auseinander. Weitere Schwerpunkte lagen auf der Analyse von Risikofaktoren, dem professionellen Umgang mit Verdachtsfällen im eigenen Arbeitsumfeld und der Darstellung sexualisierter Gewalt in den Medien. Darüber hinaus lernten die angehenden Präventionsberaterinnen und Präventionsberater den Aufbau und die Methoden wirksamer Präventionsschulungen kennen und erhielten vertiefte Einblicke in die Erstellung eines institutionellen Schutzkonzeptes. „Mit der Ausbildung stärkt das Bistum Würzburg die Präventionsarbeit nachhaltig und setzt ein klares Zeichen für Verantwortung, Sensibilisierung und Schutz“, erklärte Beckers.

In einer Abschlussrunde lobten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Mischung aus Theorie, praktischen Methoden, anschaulichen Beispielen sowie die offene Atmosphäre des Kurses. „Der Kurs hat umfassend und praxisnah dieses kirchlich, aber auch gesellschaftlich wichtige Thema behandelt“, sagte eine Frau. „Es war schön, mit Gleichgesinnten über die Themen zu diskutieren“, erklärte eine andere. „Die Ausbildung zum Präventionsberater ist sehr wichtig, um die Haltung des Bistums in die Fläche zu tragen. Der angestoßene Prozess hilft, Kirche zu einem sicheren Ort zu machen“, sagte Robert Flögel, Leiter des Dekanatsbüros Main-Spessart.

Beauftragt wurden Pastoralreferent Gabriel Abb (Pastoraler Raum Spessart Mitte), Sonja Bauer (Diözesane Fachstelle Jugendarbeit und Schule), Domvikar Thomas Drexler (Offizialat), Robert Flögel (Dekanatsbüro Main-Spessart), Antonia Garber (Diözesane Fachstelle Inklusion/Kirchliche Jugendarbeit Mainfranken), Gemeindereferentin Andrea Hartmann (Pastoraler Raum Würzburg Süd-West) Theresa Katzenberger (Stabsstelle Prävention, Intervention und Aufarbeitung), Sandra Koch (Katholische Büchereifachstelle), Sandra Kupfer (Abteilung Liegenschaften), Franziska Meier (Pastoraler Raum Karlstadt), Pastoralreferent Benjamin Riebel (Pastoraler Raum Obernburg am Main) sowie Kerstin Ziegler (Dekanatsbüro Main-Spessart).

(1726/0362; E-Mail voraus)

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