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Probleme von Frauen sichtbar machen

SkF-Landesverband Bayern feiert sein 80-jähriges Bestehen – Kardinal Marx: Große Bedeutung für Kirche und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Würzburg (POW) Im Rahmen des 104. Deutschen Katholikentages hat der Landesverband Bayern des Sozialdiensts katholischer Frauen (SkF) sein 80-jähriges Bestehen am Freitag, 15. Mai, im Caritashaus in Würzburg gefeiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen drei prägende Frauen der SkF-Geschichte in Bayern, schreibt der Verband in einer Pressemitteilung. An die Feier schloss sich ein Besuch auf der Kirchenmeile des Katholikentags an.

SkF-Landesvorsitzende Astrid Paudtke sagte in ihrer Begrüßung, dass der SkF das unverzichtbare weibliche Gesicht der Kirche sei, für Hilfe für Frauen und ihre Familien in Not stehe und damit Ausdruck von Nächstenliebe sei. Die Vertretung der Interessen der 16 bayerischen Ortsvereine in Gesellschaft, Kirche und Politik sowie eine zukunftsfähige Finanzierung benannte sie als Hauptaufgaben und setzte damit die Botschaft des Tages.

Kardinal Reinhard Marx sprach in seinem Grußwort von der großen Bedeutung des SkF für die Kirche, aber auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Dann sagten die Frauen des SkF 1946: Ohne die christliche Prägung werden wir dieses Gemeinwesen nicht wieder aufbauen können. Und die christliche Prägung besteht nicht nur aus äußeren Symbolen, sondern darin, wie wir auf die Menschen und für den SkF im Besonderen auf die Frauen in Not schauen.“

Judith Gerlach, bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, überbrachte die Grüße der Bayerischen Sozialministerin Ulrike Scharf. Gerlach betonte die enge politische Zusammenarbeit des SkF mit den bayerischen Ministerien und hob hervor, wie wichtig es sei, dass sich Frauen gegenseitig stärken und unterstützen, um gesellschaftlich und beruflich voranzukommen. Es bleibe entscheidend, spezifische Probleme von Frauen sichtbar zu machen und klar zu benennen. Genau dafür steht der SkF seit Jahrzehnten.

Die Geschichte des SkF-Landesverbands Bayern sei eng mit dem Wiederaufbau nach 1946 verknüpft und ein Wirken, das bis heute zunehmend an Bedeutung und Wichtigkeit gewonnen hat, sagte Moderatorin Juliana Sitzmann. Besonders drei starke und beeindruckende Frauen hätten in den vergangenen Jahrzehnten auf der hauptamtlichen Seite den Verband geprägt: Dr. Luise Jörsissen, Thea Schroff und Monika Meier-Pojda.

Pointiert setzte Meike Harms, Poetry-Slam-Künstlerin, mit ihren überraschenden, nachdenklichen und poetischen Texten Akzente. Sie knüpfte an die Gründerinnenzeit des SkF-Landesverbandes unmittelbar nach dem Krieg im zerstörten Bayern an: „Es gibt sie, die das alles sehen, und es in ihre Hände nehmen, die gegen Widerstand antreten und als Frauen ihren Mann stehen – nein sie stehen ihre Frau. Mit Weisheit und Weitblick und finden ihren Weg in Engagement und Politik. Sie haben trotz allem ihren Glauben nicht verloren und wagen voller Tatkraft den Weg zurück nach vorn.“

(2126/0524; E-Mail voraus)

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