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Professor em. Dr. Erich Garhammer wird 70

Würzburg (POW) 70 Jahre alt wird am Freitag, 14. Mai, Professor em. Dr. Erich Garhammer.

Er war von 2000 bis 2017 Inhaber des Lehrstuhls für Pastoraltheologie an der Universität Würzburg. Garhammer wurde 1951 in Röhrnbach-Ulrichsreuth (Diözese Passau) geboren. In Regensburg studierte er Theologie und Germanistik. Am 24. Juni 1979 wurde er in Passau zum Priester geweiht. Anschließend wirkte Garhammer bis 1981 als Präfekt im Seminar Sankt Valentin in Passau. Gleichzeitig war er Präses der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL), arbeitete bei den Brautleute-Tagen am Exerzitienhaus Mariahilf mit und erteilte Religionsunterricht am Gymnasium. 1981 begann er sein Promotionsstudium am Lehrstuhl für Pastoraltheologie in Regensburg und half gleichzeitig in der Pfarrseelsorge mit. 1989 wurde Garhammer mit einer pastoralgeschichtlichen Studie zum Ultramontanismus (Rom-Orientierung) des 19. Jahrhunderts promoviert. Danach wirkte er als Dozent für Homiletik am Priesterseminar und an der Universität Passau und war Rundfunk- und Fernsehbeauftragter der Diözese. 1991 erhielt er den Ruf auf den Lehrstuhl für Pastoraltheologie und Homiletik an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Paderborn. Zum Wintersemester 2000/01 wechselte er nach Würzburg auf den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, den er bis zu seiner Emeritierung 2017 innehatte. 2004 übernahm er zudem die Aufgabe des Schriftleiters der im Würzburger Echter-Verlag erscheinenden Zeitschrift „Lebendige Seelsorge“. Außerdem ist er Herausgeber der Reihe „Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge“, in der mittlerweile der 110. Band erschienen ist, sowie der Reihe „Evangelisch-katholische Studien zu Gottesdienst und Predigt“. Zudem war er jahrelang im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Homiletik sowie Gründer und Mitherausgeber der Reihe „Ökumenische Studien zur Predigt (ÖSP)“. Im Jahr 2011 unterzeichnete er das „Memorandum Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“. Darin forderten mehr als 300 Theologinnen und Theologen Reformen in der Kirche sowie eine stärkere Beteiligung von Laien. 2019 wurde er für sein Lebenswerk mit dem ökumenischen Predigtpreis der Evangelischen Fakultät der Universität Bonn ausgezeichnet. 2021 veröffentlichte er im Münsteraner Forum für Theologie und Kirche den Beitrag „Die Kirche sollte sich wieder wählbar machen. Plädoyer für eine offene Debattenkultur“.

Garhammers Forschungsschwerpunkt gilt der Auseinandersetzung mit der modernen Literatur. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen „Erzähl mir Gott. Theologie und Literatur auf Augenhöhe“ (2017), „Und er bewegt sie doch. Wie Papst Franziskus Kirche und Welt verändert“ (2017), „Heiße Fragen – coole Antworten. Überraschende Blicke auf Kirche und Welt“ (2016) sowie „Literatur im Fluss. Brücken zwischen Poesie und Religion“ (2014). Für das Kunstprojekt „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst“ der Deutschen Bischofskonferenz zum 50. Jubiläum des Endes des Zweiten Vatikanischen Konzils im Jahr 2015 kuratierte er das Literaturfest LIT-fest München mit Autoren wie Sibylle Lewitscharoff, Petra Morsbach, Navid Kermani oder Martin Walser. An der Katholischen Akademie in München leitet er die Reihe „Garhammer trifft: Literatur im Gespräch“. Zeitgleich mit seinem Geburtstag erscheint Garhammers neues Buch „Meridiane aus Wörtern. Theo-poetisches ABC“. Darin schildert er die Wörter und Menschen, die ihn geprägt haben, sowie seinen akademischen Werdegang.

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