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Respekt unter Jugendlichen fördern

Kompetenztraining für Jugendliche in Karlstadt bringt Schüler verschiedener Schularten zusammen – Bei gemeinsamen Workshops und Spielen Vorurteile und Berührungsängste abbauen

Karlstadt (POW) Insgesamt rund 40 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen des Johann-Schöner-Gymnasiums und der Leo-Weismantel-Schule haben an den elften „Respekt-Tagen“ der Karlstadter Schulen von Montag bis Mittwoch, 12. bis 14. Juli, teilgenommen. Das „Respekt“-Projekt ist ein Kompetenztraining zur Förderung von Respekt, Achtung und Toleranz. Geleitet wurde das Projekt von Jugendreferentin Julia Jamjan und Jugendseelsorgerin Katrin Fuchs mit ihrem Team.

Schon bei der Begrüßungsübung habe sich der Einfluss der Coronapandemie gezeigt, heißt es im Pressebericht. Schutzmaßnahmen wie die Vermeidung von Körperkontakt, reichlich Abstand und Hygienemaßnahmen hätten deutlich die Umsetzung des Ziels erschwert, Respekt für Schüler der jeweils anderen Schule zu vermitteln. Vorurteile und Einschätzungen seien Schritt für Schritt in der persönlichen Begegnung in Kleingruppen und Workshops abgebaut worden. Das Projekt fand im Pfarrzentrum Zur Heiligen Familie in Karlstadt und in den beiden Schulhäusern statt.

Durch geschickte Interaktionen sei es den Verantwortlichen gelungen, die Jugendlichen zu Gesprächen miteinander anzuregen und ein näheres Kennenlernen zu ermöglichen. Durch Spiele wie „Toaster“ oder „Ich fahre Zug“ seien Berührungsängste abgebaut und spielerische Begeisterung angeregt worden. Bei den Reflexionsgesprächen seien immer wieder Aussagen gefallen wie „Die sind eigentlich ganz nett“ oder „Das Spiel mit den anderen Schülern hat Spaß gemacht“. Die Workshops behandelten Themen wie die Geschlechterrolle bei den Jugendlichen, Nachhaltigkeit mit Fairtrade oder Inklusion durch Überwindung von Behinderung. Kreative Talente wurden beispielsweise beim Lavendelöldruck gefördert, bei dem Symbole und Bilder von Respekt auf Textilbeutel gedruckt wurden.

Bei einem simulierten Flugzeugabsturz wurden die Fähigkeiten zur gemeinsamen Problemlösung trainiert. In Kleingruppen wurden Handicaps überwunden, Wasser zur Versorgung der „Verletzten“ herantransportiert oder die Bergung mit dem „Tower of Power“ gemeinsam bewältigt.

Die Schüler beschäftigten sich auch mit Fragen wie: „Wo habe ich selbst schon Respekt erlebt?“ oder „Was ist mir in meinem Leben wichtig, wann bin ich glücklich?“ Zum Abschluss schrieben sie sich gegenseitig Komplimente auf den Rücken.

(2921/0706; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

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