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Ritaschwester Christophora Liebl im Alter von 80 Jahren gestorben

Würzburg (POW) Im Alter von 80 Jahren ist am Freitag, 14. August, Ritaschwester Christophora Liebl, langjährige Pastorale Mitarbeiterin im Würzburger Altenheim Zehnthof, gestorben.

Liebl wurde am 12. November 1939 in Georgenberg bei Weiden als viertes von acht Kindern geboren und auf den Namen Edeltraud getauft. Von 1945 bis 1953 besuchte sie die achtjährige Volksschule in Neukirchen. Danach kam sie nach Würzburg und besuchte die dreijährige Städtische Haushaltungsschule. Den praktischen Teil machte sie in der Hauswirtschaft im Mutterhaus. Liebl lernte in den Jahren ihrer Ausbildung die Ritaschwestern kennen und trat 1956 in die Gemeinschaft ein, der bis heute auch zwei von Liebls Schwestern angehören. Ihre Ewige Profess legte Liebl am 15. September 1963 ab. Zunächst arbeitete sie im Mutterhaus in verschiedenen Bereichen, zwei Jahre war ihr die Heimleitung in der Klosterschule anvertraut. Von 1966 bis 1968 nahm Liebl am Theologischen Fernkurs teil und schloss ihn mit der Prüfung ab. Im Juli 1969 wurde sie Novizenmeisterin. Zur Vorbereitung auf diese Aufgabe besuchte sie von 1968 bis 1969 das Studienjahr am Ausbildungsseminar für Ordensfrauen in München. Als 1972 in der Diözese Würzburg die Arbeitsgemeinschaft der Frauenorden (AGFO) gegründet wurde, übernahm Liebl die Aufgabe der Vorsitzenden und brachte verschiedene gute Angebote für Ordensfrauen auf den Weg. Von 1975 bis 1981 war sie Assistentin in der Generalleitung der Gemeinschaft.1984 legte Liebl die Aufgabe der Ordensausbildung in jüngere Hände. Sie absolvierte mit 45 Jahren in Frankfurt am Main die Ausbildung zur Altenpflegerin und schloss mit der staatlichen Anerkennung ab. Im Anschluss arbeitete sie von 1986 bis 1988 als Altenpflegerin im Altenheim Sankt Martin in Geldersheim. Danach kümmerte sie sich in der Aufgabe der Oberin um die alten und betagten Mitschwestern im Würzburger Mutterhaus. Im Jahr 2000 wechselte Liebl in den Konvent Marienfried und begann den Grundkurs Klinische Seelsorgeausbildung an den Universitätskliniken Würzburg. 2001 übernahm sie die Seelsorge im Pflegeheim Zehnthof im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld. 2009 wurde dieses Haus geschlossen. Liebl engagierte sich danach im Konvent Marienfried im Steinbachtal und nach dessen Schließung im Konvent Heilig Kreuz im Würzburger Stadtteil Zellerau. Die Beisetzung findet am Mittwoch, 19. August, um 13.30 Uhr auf dem Würzburger Hauptfriedhof statt. Das Requiem feiert die Gemeinschaft aufgrund der Corona-Pandemie im Kreis der Schwestern.

(3420/0852; E-Mail voraus)

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