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Rund 50 Frauen hören virtuelle Lesung mit Generaloberin Ganz

Würzburg (POW) Vor rund 50 Frauen hat Schwester Dr. Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, aus ihrem neuen Buch „Frauen stören.

Und ohne sie hat Kirche keine Zukunft“ vorgelesen. Organisiert wurde die virtuelle Lesung am Mittwoch, 28. April, von der Frauenseelsorge der Diözese Würzburg. Der Abend habe viele ehren- und hauptamtlich tätige Frauen bestärkt, schreibt die Frauenseelsorge. Ganz berichtete zunächst von ihren Erlebnissen bei der Versammlung der Internationalen Vereinigung der Generaloberinnen in Rom im Jahr 2016, bei der auch eine Audienz mit Papst Franziskus stattfand. Anschließend schilderte sie die Kraft, Ausdauer und Vision von Antonia Werr, die Mitte des 19. Jahrhunderts eine Einrichtung zur Resozialisierung weiblicher Straftäterinnen schuf und so auch die spätere franziskanische Gemeinschaft von der Heiligen Kindheit Jesu begründete. Werrs Durchhaltevermögen in ihren Anliegen und ihre Treue zur Kirche zeigten, wie wichtig es auch heute noch sei, frauenspezifische Anliegen vehement zur Sprache zu bringen. Schließlich nahm die Generaloberin Stellung zu aktuellen theologischen Themen, die auch den Synodalen Weg prägen. Ganz ist Beraterin im Synodalforum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“. Sie sei zuversichtlich, dass es zu einem Umdenken in den Haltungen der katholischen Bischöfe kommt, was die notwendige Teilhabe der Frauen an Ämtern der Kirche angehe: „Es wird also Zeit, dass Frauen stören. Es wird Zeit, dass sie aufstehen, statt zu warten, bis man sie gönnerhaft entdeckt. Und es wird höchste Zeit, dass Frauen Stimme und Gehör finden in der Verkündigung, in der Lehre, in der Feier der Sakramente, in allen Diensten und Ämtern und überall, wo Entscheidungen getroffen werden.“

(1821/0418; E-Mail voraus)

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