Aschaffenburg/Dipbach/Karsbach/Stockstadt am Main/Weigenheim/Werneck (POW) Sieben Diakone der Diözese Würzburg begehen am Mittwoch, 21. Oktober, den 25. Jahrestag ihrer Diakonenweihe. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte Michael Bäuerlein (Karsbach-Weyersfeld), Artur Eisenacher (Dipbach), Franz Gentil (Stockstadt am Main), Markus Giese (Weigenheim), Peter Hartlaub (Werneck-Schnackenwerth), Martin Hünnerkopf (Werneck-Schnackenwerth) und Alois Kern (Aschaffenburg) am 21. Oktober 2001 im Würzburger Kiliansdom zu Ständigen Diakonen.
Michael Bäuerlein (58) ist Diakon mit Zivilberuf im Pastoralen Raum Gemünden am Main. Bäuerlein wurde 1967 in Würzburg geboren und stammt aus der Pfarrei Sankt Albanus in Weyersfeld. Er ist Rektor der Grundschule Rieneck. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 21. Oktober 2001 im Würzburger Kiliansdom zum Ständigen Diakon. Danach wirkte Bäuerlein als Diakon mit Zivilberuf in Gössenheim, Karsbach und Weyersfeld. 2014 wurde er für die Pfarreiengemeinschaft „Unter-der-Homburg, Gössenheim“ angewiesen. Seit 2021 ist er als Diakon mit Zivilberuf im Pastoralen Raum Gemünden am Main tätig. Bäuerlein ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Artur Eisenacher (67) ist Diözesanreferent für die Ständigen Diakone sowie Leiter des Regionalreferats Main-Rhön in der Abteilung Planung und Entwicklung der Hauptabteilung Personal. Eisenacher wurde 1958 in Frammersbach geboren und studierte in Freiburg im Breisgau und Würzburg Sozialpädagogik. 1983 begann er seinen Dienst beim Bistum Würzburg als Referent beim Schülerforum. 1987 wechselte er als Bildungsreferent und Diözesansekretär zur Katholischen Landjugendbewegung (KLJB). 1991 übernahm Eisenacher die Aufgabe des Bildungsreferenten beim Familienbund der Katholiken (FDK). Ab 2002 war er dort Geschäftsführer. Am 21. Oktober 2001 wurde er durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele zum Ständigen Diakon geweiht. Im Anschluss wirkte Eisenacher als Diakon mit Zivilberuf in Dipbach (Landkreis Würzburg) und in der Pfarreiengemeinschaft „Volk Gottes an Pleichach und Main, Bergtheim“. 2014 wechselte er als hauptberuflicher Diakon in die Pfarreiengemeinschaft „Um Maria Sondheim, Arnstein“. 2017 kamen die Pfarreien Binsfeld und Müdesheim hinzu. Zudem war er im Jahr 2017 sowie von 2018 bis 2020 stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand für Binsbach-Sankt Jakobus der Ältere und Gänheim-Sankt Laurentius. 2018 wurde er darüber hinaus geistlicher Beirat der DJK Binsbach. Stellvertretender Diözesansprecher der Ständigen Diakone war er von 2018 bis 2020. Seit Oktober 2020 ist Eisenacher Diözesanreferent für die Ständigen Diakone sowie Leiter des Regionalreferats Main-Rhön in der Abteilung Planung und Entwicklung der Hauptabteilung Personal. Zudem ist er seit 2023 Mitglied der Prüfungskommission für die Erste und Zweite Dienstprüfung der Ständigen Diakone und seit 2024 Mitglied der Diakonatskommission für die Ständigen Diakone im Bistum Würzburg. Eisenacher ist verheiratet, Vater von drei erwachsenen Töchtern und lebt in Dipbach.
Franz Gentil (71) ist Diakon im Ruhestand. Gentil wurde 1955 in Stockstadt am Main geboren. Der gelernte Erzieher arbeitete nach seinem Anerkennungsjahr im Diözesanbüro der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg ab 1980 als Jugendreferent im Bischöflichen Jugendamt. Bis 1985 war er in der Außenstelle Main-Spessart tätig, danach bis 1994 in der Außenstelle Aschaffenburg. Ab 1988 gehörte Gentil der Mitarbeitervertretung (MAV) des Bischöflichen Ordinariats an. Von 1991 bis 1992 war er stellvertretender Vorsitzender, von 1992 bis 1994 Vorsitzender der MAV. Von 1994 bis 2007 war er Diözesansekretär der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Aschaffenburg. Am 21. Oktober 2001 empfing er durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Würzburger Kiliansdom die Diakonenweihe. Im Anschluss wirkte Gentil als Diakon mit Zivilberuf in der Pfarrei Sankt Peter und Paul in Obernau. 2007 wurde er hauptberuflicher Diakon für die Pfarreien Waldaschaff, Weibersbrunn und Rothenbuch. Von 2010 bis 2018 gehörte Gentil zudem dem Diözesanpastoralrat als berufenes Mitglied und Vertreter der Ständigen Diakone an. Ebenfalls von 2010 bis 2018 war er stellvertretender Vorsitzender im Sprecherrat der Ständigen Diakone im Bistum Würzburg. 2012 wurde er zudem als Präses für die KAB Aschaffenburg-Land beauftragt. 2012 wechselte er als hauptberuflicher Diakon in die Pfarrei Haibach-Sankt Nikolaus von der Flüe. Seit dem Eintritt in den beruflichen Ruhestand im Jahr 2021 wirkte Gentil zunächst als Diakon mit Zivilberuf in den Einzelpfarreien Kleinostheim, Stockstadt und Mainaschaff. Von 2022 bis 2025 war er als Diakon mit Zivilberuf im Pastoralen Raum Aschaffenburg West tätig und ist dort weiterhin zur Mithilfe beauftragt. Er ist Gründungsmitglied des Fördervereins „Hoffnung auf das Morgen“ für die Saint Jacob’s Secondary Senior School in Muduuma/Uganda. Gentil ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
Markus Giese (61) ist hauptberuflicher Diakon im Pastoralen Raum Kitzingen sowie im Schuldienst an der Christian-von-Bomhard-Schule in Uffenheim. Giese wurde 1965 in Bremen, Kreis Soest (jetzt Ense) geboren. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 21. Oktober 2001 zum Ständigen Diakon. Im Anschluss wirkte Giese zunächst als hauptberuflicher Diakon in Ochsenfurt-Sankt Andreas. 2004 wurde er mit jeweils halber Stelle Diakon in der geplanten Pfarreiengemeinschaft „Ochsenfurt – Sankt Andreas mit Sankt Burkard, Sankt Thekla, Kleinochsenfurt – Maria Schnee“ sowie Religionslehrer im Kirchendienst in Gaukönigshofen und Ochsenfurt. 2005 wurde er hauptberuflicher Diakon für die Pfarreiengemeinschaft Ochsenfurt und Religionslehrer im Kirchendienst an der Hauptschule Ochsenfurt. Ab 2007 war Giese in Vollzeit im Schuldienst in Ochsenfurt tätig. 2008 kam die Aufgabe als Fachberater in der Seelsorge für die Feuerwehr Ochsenfurt hinzu. 2010 übernahm er auch die Erstkommunion- und Firmkatechese in der Pfarreiengemeinschaft „Emmaus: Erlach-Frickenhausen-Kaltensondheim-Zeubelried“. Zudem war er ab 2006 bis 2010 und erneut ab 2018 Schulbeauftragter des Dekanats Ochsenfurt. Von 2006 bis 2015 war er im Dekanat Ochsenfurt auch Beauftragter für Notfall- und Behindertenseelsorge sowie von 2010 bis 2020 Beauftragter für Ökumene, interreligiösen Dialog und Weltanschauungsfragen. Seit 2023 wirkt Giese im Schuldienst an der Christian-von-Bomhard-Schule in Uffenheim. Seit September 2026 ist er zudem mit halber Stelle für den Pastoralen Raum Kitzingen angewiesen. Er ist verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.
Peter Hartlaub (61) ist hauptberuflicher Diakon im Pastoralen Raum Schweinfurt und Betriebsseelsorger in der Region Schweinfurt. Hartlaub wurde 1964 in Ebersbach geboren. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 21. Oktober 2001 im Würzburger Kiliansdom zum Ständigen Diakon. 1994 trat Hartlaub als Bildungsreferent in der „Erwachsenenbildung Klaus von Flüe“ in Münsterschwarzach in den Dienst des Bistums. Seit 1998 wirkt er als Betriebsseelsorger in Schweinfurt. 2008 wurde er mit halber Stelle auch zum Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in der Diözese Würzburg ernannt und war damit zugleich Leiter der Geschäftsstelle der KAB in Würzburg sowie der Betriebsseelsorge im Bistum Würzburg. 2014 wurde er außerdem erst stellvertretender Diözesansprecher und von 2018 bis 2022 Diözesansprecher der Ständigen Diakone im Bistum Würzburg. Im März 2026 gab Hartlaub das Amt des KAB-Diözesanpräses und damit auch die Leitung der KAB-Geschäftsstelle sowie der Betriebsseelsorge ab, ist aber weiterhin mit halber Stelle als Betriebsseelsorger in Schweinfurt tätig. Seit 1. September 2026 ist er zudem mit halber Stelle als hauptberuflicher Diakon für den Pastoralen Raum Schweinfurt angewiesen. Hartlaub ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern.
Martin Hünnerkopf (66) ist Diakon mit Zivilberuf im Pastoralen Raum Werneck. Hünnerkopf wurde 1960 in Wiesentheid geboren. Der Diplom-Sozialpädagoge arbeitete im Heilpädagogischen Fachdienst und als Leiter einer Heilpädagogischen Tagesstätte der Caritas-Schulen gGmbH in Haßfurt. Seit Juli 2025 befindet er sich im (beruflichen) Ruhestand. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 21. Oktober 2001 im Würzburger Kiliansdom zum Ständigen Diakon. Im Anschluss wirkte Hünnerkopf als Diakon mit Zivilberuf in der Pfarreiengemeinschaft Werneck mit Schwerpunkt in Schnackenwerth. 2014 wurde er für die Pfarreiengemeinschaft „Maria im Werntal, Werneck“ angewiesen. Seit 2021 wirkt er im Pastoralen Raum Werneck. Als diakonischen Schwerpunkt nennt er die Seniorenseelsorge. Hünnerkopf ist verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern.
Alois Kern (72) ist Diakon im Ruhestand und hilft in der Seelsorge im Pastoralen Raum Aschaffenburg mit. Kern wurde 1954 in Miltenberg geboren. Am 21. Oktober 2001 weihte Bischof Dr. Paul-Werner Scheele ihn in Würzburg zum Diakon. Im Anschluss wirkte Kern, der Studiendirektor an Berufsschulen in Aschaffenburg war, als Diakon mit Zivilberuf in der Aschaffenburger Pfarrei Herz Jesu. Ab 2014 war er in der Pfarreiengemeinschaft „Zum Guten Hirten, Aschaffenburg“ eingesetzt. Seit 2022 war er zudem zur Mitarbeit im Pastoralen Raum Aschaffenburg beauftragt. 2024 wurde er als Diakon mit Zivilberuf entpflichtet, hilft aber weiterhin in der Seelsorge im Pastoralen Raum Aschaffenburg mit. Kern ist mit Gemeindereferentin i. R. Gabriele Kern verheiratet, Vater von drei erwachsenen Kindern und Großvater von vier Enkelkindern.
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