Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Selbstverpflichtung zur Klimaneutralität

BDKJ-Diözesanversammlung schließt sich dem Beschluss „Klimagerechtigkeit jetzt!“ an – Judith Wünn und Florian Bauer als neue Diözesanvorsitzende gewählt

Miltenberg (POW) Die Diözesanversammlung des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Würzburg hat eine Selbstverpflichtung zur Klimaneutralität beschlossen. Die 49 Delegierten aus insgesamt neun Jugend- und neun Regionalverbänden tagten von Freitag bis Sonntag, 24. bis 26. Juni, im Jugendhaus Sankt Kilian in Miltenberg. Bei den Wahlen wurden Judith Wünn (Goldbach) und Florian Bauer (Erlenbach) als hauptamtliche Diözesanvorsitzende gewählt. Im Amt bestätigt wurde Geistlicher Leiter Bernhard Lutz (Hammelburg). Das vergangene Jahr sei trotz der Einschränkungen für die Jugend(verbands)arbeit von vielfältigem Engagement für eine solidarische und bunte Gesellschaft geprägt gewesen, beispielsweise dem „Fest der Vielfalt“ im Kilianeum-Haus der Jugend, schreibt der Verband in einer Pressemitteilung.

In dem Beschluss zur Klimagerechtigkeit entschied die Versammlung, dass bis spätestens 2030 alle Aktivitäten klimaneutral durchgeführt werden, und schloss sich damit dem Beschluss „Klimagerechtigkeit jetzt! Wir fordern globale Gerechtigkeit“ der BDKJ-Hauptversammlung an. „Damit übernehmen wir als Diözesanverband konkret Verantwortung, um die Klimakrise zu bekämpfen und unseren Beitrag für den Erhalt der Ressourcen zu leisten. Die Klimakrise wird insbesondere verursacht im Globalen Norden und hat Auswirkungen auf die Menschen im Globalen Süden. Damit ist eine eindeutige Positionierung und nachhaltiges Handeln auch eine Frage der globalen Gerechtigkeit“, sagte der ehemalige BDKJ-Diözesanvorsitzende Sebastian Dietz.

Zudem wurde die Einrichtung einer AG Jugendspiritualität beschlossen, um bestehende und neue jugendspirituelle Angebote zu vernetzen. „Als katholische Jugendverbände gehört Spiritualität zu unserer Identität. Wir möchten Angebote entwickeln, die es jungen Menschen ermöglichen, ihre eigene Spiritualität zu entdecken und miteinander über ihren Glauben in den Austausch zu kommen“, sagte Lutz.

Wünn und Bauer wurden erstmalig in den Diözesanvorstand gewählt. Ab September können sie ihre langjährigen Erfahrungen als Mitglieder der Diözesanleitung der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) in ihre Arbeit einbringen. Nach insgesamt sechs beziehungsweise sieben Jahren Amtszeit wurden die Diözesanvorsitzenden Christina Lömmer und Sebastian Dietz am Samstagabend verabschiedet. BDKJ-Bundesvorsitzender Gregor Podschun und BDKJ-Landesvorsitzende Sarah Lehner dankten Lömmer und Dietz für ihren Einsatz. Als Dank für ihr Engagement und ihren Einsatz für Kinder und Jugendliche wurde Lömmer das BDKJ-Ehrenkreuz in Silber und Dietz das BDKJ-Ehrenkreuz in Gold verliehen. In einer emotionalen Rede erinnerten sich beide an ihre eigenen Wurzeln in der jugendpolitischen Verbandsarbeit und dankten allen, die sie auf diesem Weg geprägt und mit ihnen zusammengearbeitet haben.

Bischof Dr. Franz Jung tauschte sich mit den Delegierten über ihre Arbeit und ihren Einsatz für Kinder und Jugendliche aus. Domkapitular Albin Krämer, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge, nahm am Samstag an der Diözesanversammlung teil und feierte am Abend einen Gottesdienst. Christian Sauer, Vorstandsmitglied im Diözesanrat der Katholiken, ermutigte die Delegierten, sich weiter für die Stimmen von Kindern und Jugendlichen in Kirche, Gesellschaft und Politik zu engagieren. Landtagsabgeordneter Berthold Rüth dankte den Delegierten für ihr Engagement auch während der schweren Coronaphase und ermutigte sie, sich auch in den kommenden schweren Tagen für Demokratie und gesellschaftliches Engagement einzusetzen.

(2622/0765; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet