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Sinnvoll für das Bistum

Bischof Dr. Friedhelm Hofmann setzt in Kürze Kunstkommission ein – Museum am Dom zeigt Werke von Bernard Schultze im Herbst 2006

Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann wird im Herbst 2005 eine Kunstkommission im Bistum Würzburg einsetzen. Das gab er bei der Pressekonferenz am Donnerstag, 15. September, im Bischofshaus in Würzburg bekannt. Bei dem Treffen mit Medienvertretern blickte der Bischof auf sein erstes Amtsjahr zurück und stellte Planungen für das kommende Jahr vor.

Der Kunstkommission sollen nach Angaben des Bischofs ein Architekt, ein Kunsthistoriker, ein Liturgiewissenschaftler und ein Musikfachmann angehören. Eventuell solle auch ein Künstler einbezogen werden. „Die Kunstkommission ist für die künstlerischen Belange des Bistums gedacht. Sie soll ihre Einschätzung zu kirchlichen Bauten abgeben, nicht aber zu den Museen der Diözese. Es geht um die Ausgestaltung kirchlicher Räume vor Ort“, sagte der Bischof. Die Kommission werde ihre Vorschläge unabhängig von Bischof Hofmann und Bau- und Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen erarbeiten. Mit dem Kunstreferenten habe er ausführlich über die Errichtung der Kommission gesprochen. Man sei einer Meinung, dass eine Kunstkommission sinnvoll für das Bistum sei. Mit dem Gremium solle eine größere Pluralität der Auffassungen im Kunstbereich möglich werden. Ähnliche Kommissionen gebe es in fast allen deutschen Diözesen.

Im Museum am Dom plane die Diözese in nächster Zeit verschiedene Ausstellungen mit international bekannten Künstlern. Den Auftakt bilde eine Präsentation von Werken des kürzlich gestorbenen Künstlers Bernard Schultze im Herbst 2006, sagte der Bischof weiter.

Domkapitular Lenssen teilte auf Anfrage mit, er gehe davon aus, dass die Kunstkommission die vielfältigen Bemühungen der Diözese Würzburg um Zeitgenossenschaft in der Gestaltung der Sakralräume sinnvoll begleiten und bestärken werde. Derzeit unterbreite er dem Bischof Vorschläge für die Besetzung des Gremiums. „Die Errichtung der Kunstkommission ist das gemeinsame Bemühen des Bischofs und des Kunstreferenten“, sagte Lenssen.

(3805/1184; E-Mail voraus)

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