Darüber informiert das Würzburger katholische Sonntagsblatt in seiner aktuellen Ausgabe vom 4. Januar 2026. „Früher war die Bezeichnung Pfarrersköchin. Dann war es die Pfarrhaushälterin. Bei Pfarrhausfrau denkt jeder erst mal: Haushalt, kochen. Es ist nicht nur der Pfarrhaushalt“, sagt Angelika Schwarzkopf. Die 73-Jährige aus Johannesberg (Landkreis Aschaffenburg) war zunächst Arzthelferin und 1996 in Vollzeit in den Beruf der Pfarrhausfrau gestartet. Mittlerweile in Rente, kocht sie noch immer für Pfarrer Nikolaus Hegler. Schwerere Aufgaben wie Putzen, Bügeln oder Gartenarbeit hat sie an eine Kollegin abgegeben. Neben dem Haushalt des Pfarrers hätten Pfarrhausfrauen schon früher weitere Aufgaben übernommen, etwa das Reinigen der Kirchenwäsche oder das Schmücken der Kirche. Sie selbst habe die Predigten des Pfarrers vorab zum Lesen bekommen. Schwarzkopf blickt dankbar auf die Jahrzehnte im Pfarrhaus zurück. In diesen Jahren habe sich eine Freundschaft mit Pfarrer Hegler entwickelt. Ein weiteres Thema ist die Aktion Dreikönigssingen 2026. Für die Aktiven in den Gemeinden bedeutet das Sternsingen viel Spaß und einiges an Vorbereitung. In Kirchheim (Landkreis Würzburg) ist Silke Hümpfner für die Organisation zuständig. Sie nimmt Anmeldungen entgegen, teilt die Gruppen und deren Wege ein und plant das Vorbereitungstreffen. Das Besondere ist für sie, dass Kinder und Jugendliche mit den gesammelten Spenden wirksam Not lindern. Jeder könne etwas tun, um in Not geratene Menschen zu unterstützen, betont sie. Zudem stellt das Sonntagsblatt Dr. Manfred Bauer vor. Der 59-jährige Priester aus dem Bistum Würzburg arbeitet seit 2014 in der Disziplinarabteilung des Dikasteriums für die Glaubenslehre im Vatikan. Die Behörde prüft zum Beispiel Schriften, wenn deren Verfasser als künftiger Bischof, Professor oder Monsignore vorgeschlagen wird. Bauer studierte Rechtswissenschaften, Katholische Theologie und Kirchenrecht. Die Priesterweihe empfing er 2003 in Würzburg.
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