Diesen Reformprozess hatten Kirchenvertreter 2019 begonnen. In der aktuellen Ausgabe des Würzburger katholischen Sonntagsblatts vom 1. Februar zieht Bischof Dr. Franz Jung im Interview Bilanz. „Das große Gut des Synodalen Weges war, dass wir in vielen Punkten Sprachfähigkeit erlernt haben“, stellt er fest. Die Teilnehmer hätten sich einander zugemutet und aufeinander gehört. Auf Ebene der Weltkirche unterstrich Papst Franziskus das Bemühen um „Synodalität“ – das gemeinsame Unterwegssein aller Gläubigen und das Ziel, konsensorientiert zu entscheiden. Diese Richtung der Entwicklungen sei aus seiner Sicht eindeutig, unterstreicht Bischof Jung. „Papst Leo XIV. hat ja auch betont, dass er das Thema Synodalität weiter vorantreiben will.“ Vom Katholikentag in Würzburg erhofft sich der Bischof, dass er Menschen nahebringt: „Es ist gut, das Leben wieder in die Hand zu nehmen, sich von Christus die Augen öffnen zu lassen für das, was jetzt dran ist, und das auch beherzt zu tun.“ Weiter berichtet das Sonntagsblatt über die Professfeier des Münsterschwarzacher Benediktinerbruders Jan Nepomuk Heil. Der gebürtige Bad Homburger war im Jahr 2019 der Gemeinschaft beigetreten, nun band er sich endgültig an die Abtei und den Orden. Das Leben im Kloster sei nach wie vor attraktiv, findet Heil – auch wenn ihm das frühe Aufstehen manchmal Schwierigkeiten bereite. „Die Gemeinschaft ist ein großer Pluspunkt bei uns Benediktinern, man hilft sich gegenseitig.“ Zudem wird der Skulpturenweg „Pilgervolk“ in Dettelbach vorgestellt. Er entstand 2005 anlässlich des 500-jährigen Bestehens der Wallfahrt zur Kirche Maria im Sand. Als steinernes Gedächtnis und modernes Wahrzeichen erinnert er an das Jubiläum und lockt in das pittoreske Städtchen.
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