Diesen bot die vor 80 Jahren gegründete Ackermann-Gemeinde. Das Würzburger katholische Sonntagsblatt berichtet in seiner Ausgabe vom 12. April darüber, wie die Ackermann-Gemeinde Geflüchtete unterstützte und warum gerade die Alte Mainbrücke in Würzburg für sie ein besonderer Ort ist. Der Verband entstand 1946 in München als Zusammenschluss katholischer Flüchtlinge und Vertriebener, die vor allem aus dem Sudetenland und aus Schlesien stammten. Die Ackermann-Gemeinde nahm entwurzelte Menschen auf und schlug Brücken in ihre frühere Heimat. Tina Röpcke war einst Atheistin – bis sie einen Zugang zum Glauben fand. „Der Glaube gibt mir eine innere Stärke, Herausforderungen zu meistern“, sagt die 23-jährige Studentin der Museumswissenschaft. Nun möchte sie sich taufen lassen. Wie es dazu kam, hat sie dem Sonntagsblatt erzählt. Aus Anlass des 104. Deutschen Katholikentags vom 13. bis zum 17. Mai in Würzburg erscheinen die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan als Playmobil-Set. Die Figuren verknüpfen historische Verkündigung und Gegenwart. Die limitierte Sonderedition nimmt auch Bezug zum Weg der drei Mönche von Irland über das Meer nach Franken. „Die drei erinnern uns daran, dass der Glaube an Jesus von Zeugen weitergegeben werden muss. Man wird nicht als Christ geboren, sondern muss sich für Christus entscheiden“, sagt Bischof Dr. Franz Jung mit Blick auf das Verpackungsmotiv, das die Ankunft der drei Mönche in Würzburg zeigt. Das Sonntagsblatt bietet derzeit ein Einstiegs-Abonnement für neue Leserinnen und Leser an: sechs Monate lesen, nur drei Monate bezahlen. Das Abo endet automatisch. Alle Informationen dazu auf der Website www.sobla.de.
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