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„Teil der Aschaffenburger Kulturszene“

25 Jahre Theatergruppe „Spätlese“ – Jubiläumsvorstellung im ausverkauften Martinushaus – Heitere Stücke mit ernstem Hintergrund

Aschaffenburg (POW) Ein ausverkaufter Saal im Aschaffenburger Martinushaus: Schöner hätte die Theatergruppe „Spätlese“ des Katholischen Senioren-Forums der Region Aschaffenburg sich die Feier ihres 25-jährigen Bestehens am Donnerstag, 6. Februar, nicht vorstellen können. 280 Zuschauer sahen die Stücke „Adelheid – oder: Wie werde ich sie los?“ und „Auch Omas brauchen Liebe“, zu denen die Truppe um Spielleiter Alfred Streib eingeladen hatte.

Volkmar Franz, Regionalreferent des Senioren-Forums, war vor 25 Jahren selber einer der Initiatoren des Projekts. In einer Rede vor Beginn der Aufführung erinnerte er mit Bildern und Fakten an die vergangenen 25 Jahre. Rund 45 ehrenamtliche Schauspieler standen in dieser Zeit für die „Spätlese“ auf der Bühne, um in 268 Aufführungen insgesamt rund 22.000 Zuschauern eine Freude zu bereiten. Drei Spielleiter kümmerten sich in dieser Zeit um die Truppe: Renate Böhme, Jakob Flörchinger und aktuell Alfred Streib. Das aktuelle Team besteht aus neun Schauspielern.

Für Franz war es immer wichtig, dass das Projekt nicht nur den Zuschauern Spaß macht, sondern auch von den Akteuren als Gewinn erfahren wird. „Die Idee war, dass Menschen im Alter ihre schauspielerischen Fähigkeiten entweder wieder oder auch ganz neu entdecken.“ Deshalb gehe es auch darum, in der Gruppe ein Stück Heimat zu erleben, sagte der Regionalreferent. Das sei nach seinem Eindruck gelungen. Franz bedankte sich auch bei den vielen Helfern im Hintergrund, die dieses Projekt durch ihr Mittun erst möglich machen. Dazu gehören neben den Ehrenamtlichen beim Kaffeeausschank in der Pause und dem Sekretariat auch die Mitarbeiter des Martinushauses, in dessen Räumen die „Spätlese“ seit 25 Jahren ihre Stücke probt und aufführt. Auch die Jugendeinrichtung „Katakombe“, die ebenfalls im Martinushaus untergebracht ist, steuere mit ihrem technischen Know-how zum Gelingen der Aufführungen bei.

Dass die „Spätlese“ auch thematisch zur Seniorenarbeit passt, bewiesen die beiden Stücke, die die Truppe zum Jubiläum einstudiert hatte. Bei „Adelheid – oder: Wie werde ich sie los?“ geht es um eine Chefsekretärin, die in die Rente verabschiedet worden ist, aber trotzdem weiter zur Arbeit kommt. Im Stück „Auch Omas brauchen Liebe“ geben vier Seniorinnen eine Kontaktanzeige auf, um der Einsamkeit zu entfliehen. Auch wenn es viel zu lachen gab, war man sich bei der Aufführung auch immer des ernsten Hintergrunds dieser Themen bewusst. Der Aschaffenburger Oberbürgermeister Klaus Herzog, der zu Beginn ein Grußwort sprach, ordnete die „Spätlese“ denn auch zu Recht als Teil der Aschaffenburger Kulturszene ein.

bv (POW)

(0720/0175; E-Mail voraus)

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