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Trennung von Verwaltung und Aufsicht

Diözesansteuerausschuss konstituiert sich für neue Amtszeit – Bischof Jung: „Guter Umgang mit Geld der Gläubigen auch eine geistliche Aufgabe“

Würzburg (POW) Guter Umgang mit dem Geld der Gläubigen ist nach den Worten von Bischof Dr. Franz Jung auch eine geistliche Aufgabe. Das hat der Bischof bei der konstituierenden Sitzung des Diözesansteuerausschusses des Bistums Würzburg am Dienstag, 19. Mai, im Würzburger Burkardushaus betont. Das Gremium stehe für die konsequente Trennung von Verwaltung und Aufsicht im Bistum Würzburg. Die Amtsperiode des Gremiums dauert bis 31. Dezember 2025.

Kraft Amtes gehören Bischof Jung sowie Bischöflicher Finanzdirektor Sven Kunkel zu dem Gremium. Vom Bischof ernannte Mitglieder sind Generalvikar Thomas Keßler und der Diözesanratsvorsitzende Dr. Michael Wolf. Von den Priestern in den neuen Steuerausschuss gewählt wurden Pfarrer Matthias Rosenberger (Region Aschaffenburg), Dekan Oswald Sternagel (Region Würzburg) und Dekan Werner Kirchner (Region Schweinfurt). Gewählte weltliche Mitglieder sind Siegfried Bahlke (Kahl am Main), Hans-Dieter Arnold (Miltenberg), Johannes Wagenpfahl (Gräfendorf), Andreas König (Randersacker), Markus Bunzel (Frankenbrunn), Norbert Denninger (Ochsenfurt), Susanne Hergenhan (Weißbach), Wolfgang Fähr (Untereuerheim) und Dieter Köpf (Zeil am Main).

In seiner Ansprache zu Beginn der Sitzung verwies Bischof Jung auf die Apostelgeschichte, in der von der Urgemeinde berichtet wird, dass die Apostel vom Besitz der Gläubigen jedem so viel zuteilten, wie dieser nötig hatte. Nach den Worten des Bischofs ist es eine Kunst, Gerechtigkeit walten zu lassen und jedem das Nötige zuzuteilen. Wichtig sei es, dass alle nicht auf sich selbst schauten, sondern das Ganze im Blick behielten und auch an die Armen dächten. In diesem Sinne sei auch der Diözesansteuerausschuss für das ganze Bistum zuständig und nicht dafür da, Partikularinteressen zu vertreten. Geld und Besitz seien akzeptabel, wenn sie nicht gehortet oder für intransparente Geschäfte verwendet würden, sagte der Bischof. Auch sei darauf zu achten, ethisch und nachhaltig zu investieren. Angesichts der Coronakrise und dem damit verbundenen Einbruch der Kirchensteuereinnahmen sei es zudem zentral, sich über die strategischen Ziele zu verständigen, sagte Bischof Jung.

Stichwort: Diözesansteuerausschuss

Der Diözesansteuerausschuss entscheidet unter Einbindung des Konsultorenkollegiums (Domkapitel) über den Diözesanhaushalt und prüft die Jahresrechnung der Diözese Würzburg. Er sichert einen verantwortungsvollen Umgang mit den Geldern, die Kirchensteuerzahlerinnen und -zahler dem Bistum zur Verfügung stellen, damit diese möglichst vielen Menschen zugutekommen.

mh (POW)

(2120/0554; E-Mail voraus)

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