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„Uns schickt der Himmel“

Bundesweite Eröffnung der 72-Stunden-Aktion in Würzburg – Bislang 108 Gruppen mit rund 2000 Teilnehmern aus dem Bistum gemeldet – Bischof Jung und Staatssekretärin Anna Stolz als diözesane Schirmherren

Würzburg (POW) Mit einem bunten Festprogramm wird am Donnerstag, 23. Mai, ab 15 Uhr in Würzburg die bundesweite 72-Stunden-Aktion des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) eröffnet. Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ werden bis Sonntag, 26. Mai, rund 3300 Aktionsgruppen mit insgesamt 80.000 jungen Menschen in ganz Deutschland soziale Projekte umsetzen, schreibt der BDKJ in einer Pressemitteilung. Im Bistum Würzburg haben sich aktuell 108 Gruppen mit insgesamt rund 2000 Teilnehmern für die Aktion angemeldet. Weltweit nehmen laut BDKJ zudem insgesamt 31 Gruppen in Argentinien, Bolivien, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Chile, Kolumbien, Nordirland, Österreich, Pakistan, Peru, Rumänien, Südafrika und der Ukraine teil. „Mit dem großartigen Engagement für Eure soziale, politische, religiöse und ökologische Umwelt macht Ihr Euren Glauben in all diesen Bereichen spürbar und tragt ihn an Eure Mitmenschen weiter“, lobt Bischof Dr. Franz Jung die Aktion. Der Bischof wird am Samstag, 25. Mai, Aktionsgruppen im Raum Würzburg und Kitzingen besuchen.

Beginn der Auftaktveranstaltung am 23. Mai im Kilianeum Haus der Jugend ist um 15 Uhr. Die Teilnehmer können eine Rallye durch die verschiedenen Aktionsstände absolvieren, beispielsweise vom BDKJ, der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), youngcaritas oder dem Freundeskreis Óbidos. Um 15.50 Uhr beginnt das Bühnenprogramm. Neben einer „72-Sekunden-Aktion“ gibt es unter anderem einen Film der Diözesen und BDKJ-Mitgliedsverbände, ein Gespräch mit dem BDKJ-Bundesvorsitzenden Thomas Andonie sowie Vorstellungen der Aktionsgruppen und ihrer Projekte. Außerdem werden Videobotschaften der diözesanen Schirmherren Bischof Jung und Anna Stolz, Staatssekretärin für Unterricht und Kultus, sowie der bundesweiten Schirmherren Kardinal Reinhard Marx und Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eingespielt. Punkt 17.07 Uhr startet die Aktion. Dann erfahren auch die „Get it“-Gruppen, die sich kein eigenes Projekt ausgesucht haben, welche Aufgabe sie innerhalb der kommenden 72 Stunden lösen sollen.

Im Bistum Würzburg haben sich aktuell 108 Gruppen für die Aktion angemeldet. Davon gehören 35 Mitgliedsverbänden des BDKJ an, 31 kommen aus Ministrantengruppen und 15 gehören kirchlichen Gruppierungen wie Pfarrjugenden oder Firmgruppen an. 14 Teams kommen aus Jugendfeuerwehren, Sportvereinen und sonstigen „weltlichen“ Gruppen, weitere vier gehören zu Schulen. Dazu kommen neun Gruppen innerhalb der „weltwärts“-Projekte in Bolivien, Brasilien, Südafrika und Tansania. Sie werden von rund 70 Ehrenamtlichen sowie weiteren hauptamtlichen Mitarbeitern unterstützt.

Nach Landkreisen verteilen sich die Teams wie folgt: 19 kommen aus dem Raum Aschaffenburg, zehn aus Haßberge, sieben aus Kitzingen, 13 aus Main-Spessart, sieben aus Miltenberg, elf aus Rhön-Grabfeld, neun aus Stadt und Landkreis Schweinfurt, 20 aus Stadt und Landkreis Würzburg sowie drei überregionale Gruppen. Das soziale, ökologische oder interkulturelle Projekt, das die jugendlichen Teilnehmer während des 72-stündigen Aktionszeitraums durchführen, können sie sich entweder selbst aussuchen oder bekommen es mit dem Start als Überraschung gestellt. 88 der angemeldeten Gruppen haben sich für eine komplett selbst geplante Aktion entschieden, 20 wollen sich von der Aufgabenstellung überraschen lassen.

Die Ministranten aus der Pfarreiengemeinschaft Aidhausen/Riedbach (Dekanat Haßberge) beispielsweise erneuern den Friedhofszaun in Kleinmünster. „Am Ende der Aktion wallen wir gemeinsam nach Kreuzthal und stellen in einem Familiengottesdienst unsere Aktion kurz vor“, heißt es in der Projektbeschreibung. Das Team vom Pfarrkeller Großbardorf (Dekanat Bad Neustadt) plant einen Spielenachmittag für Kinder ab acht Jahren und will mit ihnen unter anderem Insektenhotels bauen. Einen Barfußpfad im Wald will die Gruppe „Parcours7“ der Theodosius-Florentini-Schule in Gemünden bauen. Und „kross – Junge Kirche Schweinfurt“ organisiert in ihren Räumen ein „Bergfest“ für die anderen Aktionsgruppen.

„Wir stellen fest, dass junge Menschen selbst aktiv und kreativ die Zukunft in unserer Gesellschaft in die Hand nehmen. Mit der 72-Stunden-Aktion machen wir das Engagement in Deutschland und weltweit sichtbar und zeigen, mit wie viel Herzblut Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sich für andere einsetzen“, sagt Andonie über die Sozialaktion. Mit der Aktion gäben junge Menschen ihrem Glauben Hand und Fuß und brächten die frohe Botschaft des Evangeliums in die Städte und Regionen. Auch Gruppen ohne direkten Bezug zur katholischen Kirche seien dabei. „Das zeigt, dass unsere Sozialaktion auch über die Strukturen der katholischen Kirche hinauswirkt und das Zusammenleben in unserem Land nachhaltig positiv beeinflusst: sozial, ökologisch und politisch“, sagt der Bundesvorsitzende.

72-Stunden-Aktion

Die 72-Stunden-Aktion „Uns schickt der Himmel“ des BDKJ und seiner Diözesan- und Jugendverbände findet zum zweiten Mal bundesweit statt. Vom 23. bis 26. Mai – 72 Stunden lang  – engagieren sich junge Menschen in ganz Deutschland für ein soziales Projekt in ihrer Nähe. Der Einsatz für Andere und mit Anderen steht dabei im Mittelpunkt. Das BDKJ-Webteam berichtet live auf Twitter, Facebook, Instagram und im Internet unter www.bdkj.de.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.72stunden.de.

(2119/0560; E-Mail voraus)

Hinweis für Redaktionen: Fotos abrufbar im Internet

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