Würzburg (POW) Menschen mit Demenz gehören mitten in die Gesellschaft. Wie das gelingen kann, zeigt der Imagefilm „Verständnis schafft Teilhabe“. Er soll über die Erkrankung informieren, Berührungsängste abbauen und dazu ermutigen, Menschen mit Demenz weiterhin in die Gemeinschaft einzubeziehen. Der Film ist auf dem YouTube-Kanal des Bistums Würzburg frei zugänglich.
In Deutschland leben nach Angaben der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit Demenz. In den kommenden Jahrzehnten wird ein deutlicher Anstieg erwartet. Auch ehrenamtlich Seelsorgende in Krankenhäusern und Seniorenheimen sowie Leitungen von Seniorenkreisen in den Pastoralen Räumen begegnen dem Thema immer wieder. Sie erleben, dass Menschen zunehmend vergesslich werden oder sich zurückziehen. „Dennoch ist Demenz nach wie vor häufig ein Tabuthema. Unsicherheit und Sprachlosigkeit erschweren den Umgang mit Betroffenen“, erklärt Gemeindereferentin Monika Oestemer, Leiterin der Fachstelle Ehrenamt in Krankenhaus und Seniorenheim.
Hier setzt der Imagefilm an. Er ermöglicht einen kurzen und kompakten Einstieg in das Thema und bietet Anregungen, um die Sprachlosigkeit zu überwinden. Schon kleine Veränderungen im Umgang miteinander können dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilhaben und sich als Teil der Gemeinschaft erleben.
Entstanden ist der Film in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Demenz des Bundesforums Katholische Seniorenarbeit, dem Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und Julia Brümmer, Geschäftsführerin des Bundesforums Katholische Seniorenarbeit. Für das Bistum Würzburg wirkten Gemeindereferentin Angelika Kunkel, Diözesanreferentin für Seniorenpastoral, und Oestemer mit.
Ermöglicht wurde die Umsetzung durch eine großzügige Spende der Christa Stockh-Stiftung. Produziert wurde der Film von der how2 AG.
mh (POW)
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