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Viele Helfer für eine besondere Wallfahrt

Kiliani-Wallfahrtswoche 2026
Malteser und Caritas begleiten am Samstag, 11. Juli, mehr als 300 Personen aus ganz Unterfranken zum Kiliani-Wallfahrtsgottesdienst für Menschen im Alter, in Krankheit und mit Behinderung – Pilgerspeisung im Dom wohl einmalig in Deutschland – Paradeplatz am Samstag gesperrt

Würzburg (POW) Aus der ganzen Diözese Würzburg bringen die Malteser am Samstag, 11. Juli, Menschen mit Behinderung und in Krankheit nach Würzburg in den Kiliansdom, um ihnen gemeinsam mit der Caritas die Teilnahme an der Kiliani-Wallfahrtswoche zu ermöglichen. Dafür wird der Paradeplatz ab Samstagmorgen gesperrt und steht nicht als Parkplatz für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Das teilt der Malteser Hilfsdienst mit.

„Begleitung und Betreuung von Pilgern und die Hilfe für Bedürftige ist jahrhundertealte Aufgabe der Malteser. Wir tun das also aus alter Tradition und aus voller Überzeugung“, erklärt Stadtbeauftragter Lorenz Böck. Viele der Teilnehmenden hätten sonst keine Möglichkeit, nach Würzburg zu den Häuptern der Frankenapostel zu kommen. Die eingesetzten etwa 100 Malteser freuen sich mit den Kolleginnen und Kollegen der Caritas auf die Begegnungen, weil „an diesem Tag unser Leitsatz ‚Bezeugung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen’ so unmittelbar erlebbar wird“, sagt Böck.

Den Maltesern liegen mehr als 300 Anmeldungen aus Pfarreien und Caritas-Sozialstationen aus ganz Unterfranken für die Wallfahrt vor. Die Angemeldeten werden mit rund 50 Malteser-Kleinbussen und Behindertentransportwagen aus Aschaffenburg und Kitzingen, aus den Haßbergen und der Rhön, aus Marktheidenfeld und Würzburg abgeholt. „Der letzte Feinschliff für die Tourenplanung läuft gerade“, sagt Fahrdienstverantwortlicher Sebastian Ernst. Für manchen Teilnehmer beginne der Wallfahrtstag sehr früh, wenn um acht Uhr morgens der Malteserbus vor der Tür steht. „Wir möchten ja, dass alle pünktlich zum Gottesdienst in Würzburg sind.“ Am Kiliansdom werden die Rollstuhlpilgerinnen und -pilger von Helferinnen und Helfern der Caritas und der Malteser empfangen. Diese begleiten sie zu den Plätzen im extra leergeräumten Querschiff und sind auch während des Gottesdienstes für jegliche Anliegen da.

Bischof Dr. Franz Jung ist diese Wallfahrt für Menschen mit Behinderung und die persönliche Begegnung mit ihnen nach dem Gottesdienst „ein besonderes Anliegen, denn diesen Menschen hat Gott seine besondere Zuwendung zugesagt“, wie er in seiner Einladung betone. Den Wallfahrerinnen und Wallfahrern werde an ihrem Platz im Dom eine Kleinigkeit zur Stärkung gereicht. „Wir werden Hunderte Würstchen mit Brötchen und Hörnchen ausgeben sowie über 300 Liter Kaltgetränke und etwa 50 Liter Kaffee und Tee verteilen“, sagt Böck. Mit der Speisung im Dom folgten Caritas und Malteser einer alten Pilgertradition, die in der Form in Deutschland wohl heutzutage einzigartig sei.

„Gemeinsam wollen wir mit der Caritas den Teilnehmenden einen möglichst ereignisreichen und erfüllenden Wallfahrtstag bieten“, sagt Böck. Daran arbeiteten alle mit, sei es als Fahrerinnen und Fahrer der Busse oder als Helfende beim Parkplatzdienst, beim Aussteigen aus den Bussen und dem Begleiten in den Dom oder zur Behindertentoilette, als Einsatzkräfte im Sanitätsdienst, bei der Logistik oder im Betreuungsdienst, die die Ausgabe der Speisen und Getränke vorbereiten und durchführen. Außerdem sind ein Rettungswagen, ein Krankenwagen sowie verschiedene Logistikfahrzeuge vor Ort.

(2826/0658; E-Mail voraus)

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