Kloster Oberzell (POW) Schwester Margit Herold hat am Samstag, 3. Oktober, bei einem Festgottesdienst im Kloster Oberzell ihr 40. Professjubiläum gefeiert. Das schreibt die Gemeinschaft in einer Pressemitteilung. „Vieles in meinem Leben war Fügung“, sagte Herold.
Während ihrer Ausbildung zur Erzieherin in der Fachakademie Sankt Hildegard und als Erzieherin im Gruppendienst im Antonia-Werr-Zentrum in Sankt Ludwig hatte die gebürtige Schwanfelderin (Landkreis Schweinfurt) die Gemeinschaft und ihren besonderen Auftrag kennengelernt. Diese Zeit beschrieb sie als wichtig und prägend. 1983 trat sie in die Gemeinschaft ein. 1986 legte sie ihre Erste und am 4. Oktober 1989 die Ewige Profess ab.
Auch nach ihrem Eintritt in den Orden war Herold als Erzieherin an verschiedenen Orten tätig. Als Leiterin des Internats der Hauswirtschaftsschule im Kloster Oberzell und in der sozialpädagogischen Familienhilfe beim Caritasverband sei sie vielen Familien eine verlässliche Wegbegleiterin und wichtige Stütze gewesen. In Kirchschönbach übernahm sie ab 1995 Verantwortung für die 18 Schwestern des Konvents im Marienhaus und von 1999 bis 2007 zudem als Oberin der Filiale Monheim. Auch danach blieb sie in Kirchschönbach tätig, sorgte für die Gebäude, den Gästebetrieb und das weitläufige Parkgelände. Zugleich gestaltete sie durch ihr pastorales Wirken über 20 Jahre lang das Leben im Ort und in der Pfarrei mit. Seit sechs Jahren ist Herold geistliche Beirätin im Diözesanverband Würzburg des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB).
Professor Dr. Stephan E. Müller zelebrierte den Festgottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Peter Göttke und Diakon Karl Leierseder, dem Hausgeistlichen Oberstudienrat Achim Wenzel und Pfarrer i. R. Gerold Postler. In seiner Predigt ermutigte Müller dazu, auch angesichts von Schwierigkeiten zuversichtlich zu bleiben, aufmerksam hinzuschauen und im Vertrauen auf den menschgewordenen Gott anderen Menschen Geborgenheit und Raum für Heilung zu geben und damit „Herbergen der Menschwerdung“ zu sein. Für die musikalische Gestaltung sorgten Christoph Preiß (Orgel) und Schwester Regina Grehl.
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