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Vier Priester feiern Diamantenes Weihejubiläum

Am 13. März 1960 von Bischof Josef Stangl in Würzburg geweiht

Würzburg (POW) Ihr Diamantenes Priesterjubiläum, den 60. Weihetag, feiern am Freitag, 13. März, vier Priester der Diözese Würzburg. Sie wurden 1960 in der Würzburger Seminarkirche Sankt Michael von Bischof Josef Stangl geweiht. Es sind Emil Heßdörfer, Rainer Hörnig, Richard Mechler und Anton Wegstein.

Studiendirektor a. D. Monsignore Emil Heßdörfer (86) war lange Jahre Religionslehrer an der Berufsschule Schweinfurt sowie Seelsorger und Verwalter der Kuratie Üchtelhausen. Heßdörfer kam 1934 in Retzbach zur Welt. Nach der Priesterweihe durch Bischof Josef Stangl am 13. März 1960 in der Würzburger Seminarkirche Sankt Michael war Heßdörfer bis 1965 Kaplan in Randersacker, Hösbach, Miltenberg, Laufach und Schweinfurt-Christkönig. Von 1966 bis 1996 unterrichtete er als Religionslehrer an der Berufsschule in Schweinfurt. 1975 wurde er zum Oberstudienrat, 1982 zum Studiendirektor ernannt. Von 1967 bis 2004 war Heßdörfer zusätzlich Seelsorger in Üchtelhausen mit Zell, Weipoltshausen und Thomashof. Daneben war er ab 1985 Geistlicher Beirat der DJK-Kreisgemeinschaft Schweinfurt und ab 1992 stellvertretender Geistlicher Beirat der diözesanen DJK. Diese Aufgaben gab er 2004 ab. 1996 wurde er mit der Liborius-Wagner-Plakette ausgezeichnet. Im gleichen Jahr schied er aus dem Schuldienst aus. 1997 erhielt Heßdörfer den päpstlichen Titel Monsignore. Im gleichen Jahr wurde er Geistlicher Beisitzer in der Schlichtungsstelle für pastorale Angelegenheiten. Bis 2017 half er in der Seelsorge in der Pfarreiengemeinschaft „Schweinfurter Rhön“ mit.

Pfarrer i. R. Rainer Hörnig (83) war viele Jahre Pfarrer von Marktbreit. Hörnig wurde 1936 in Amorbach geboren. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 13. März 1960 in Würzburg zum Priester. Seine Kaplansjahre verbrachte Hörnig in Heimbuchenthal, Krombach, Kleinostheim und Oberleichtersbach. 1965 wurde er zum Kuratus in Zimmern und zum Verweser der Kuratie Ansbach ernannt. 1971 trat er in Erlach die Pfarrstelle an. Zugleich wurde er Pfarrverweser von Zeubelried und von 1975 bis 1980 auch Schulbeauftragter für das Dekanat Ochsenfurt. 1979/1980 wechselte Hörnig als Pfarrer nach Marktbreit. 1994 wurde er zugleich Seelsorger für die Filiale Marktsteft der Pfarrei Sulzfeld/Main. 1995 wurde er zusätzlich zum Schulbeauftragten für das Dekanat Kitzingen ernannt. Seit Juli 1996 gehört die Filiale Marktsteft zur Pfarrei Marktbreit. Seit 2012 ist Hörnig im dauernden Ruhestand und wohnt heute in Würzburg.

Pfarrer i. R. Richard Mechler (85) war lange Jahre Pfarrer von Aschaffenburg-Sankt Kilian. Er wurde 1934 in Kirchzell geboren. Nach der Priesterweihe am 13. März 1960 in Würzburg wirkte er als Kaplan in Zeil am Main, Schweinfurt-Heilig Geist und Karlstadt, ehe er 1969 Pfarrer von Obernau wurde. Von 1985 bis 1988 war Mechler auch stellvertretender Dekan des Dekanats Aschaffenburg-West. 1988 wurde er Pfarrer von Neubrunn. Zusätzlich übernahm er von 1988 bis 1991 die Aufgabe des Diözesan-Frauenseelsorgers. 1990 wurde Mechler auch zum Stellvertretenden Dekan des Dekanats Würzburg-links des Mains gewählt. 1991 wechselte er auf die Aschaffenburger Pfarrei Sankt Kilian. 1992 wurde er zusätzlich zum Präses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Ortsverband Aschaffenburg-Nilkheim gewählt. Außerdem übernahm er 1993 die Aufgabe des Beauftragten für Priester- und Ordensberufe des Dekanats Aschaffenburg-Stadt. Von 1966 bis 1991 war Mechler darüber hinaus Geistlicher Leiter der Schönstatt-Mädchenjugend im Bistum Würzburg. 2004 wurde Mechler in den Ruhestand versetzt, den er in der Pfarrei Aschaffenburg-Unsere Liebe Frau verbringt. Bis 2016 half er in der Seelsorge im Dekanat Aschaffenburg-Stadt mit.

Pfarrer i. R. Anton Wegstein (84) wirkte lange Jahre als Pfarrer von Erlenbach am Main. Er stammt aus Michelbach. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 13. März 1960 in Würzburg zum Priester. Danach war Wegstein Kaplan in Kleinwallstadt, Bad Kissingen und Randersacker, wo er 1963 Pfarrverweser wurde. 1964 wechselte er als Domkaplan nach Würzburg und wurde zusätzlich Stadtjugendseelsorger. Ab 1965 war er Ordinariatssekretär in Würzburg und wurde 1967 Domvikar. 1970 wechselte er als Pfarrer nach Erlenbach am Main, wo er fast 40 Jahre wirkte. Von 1975 bis 2008 war er auch Prokurator im Dekanat Obernburg. 1998 übernahm er zusätzlich die Pfarrei Mechenhard mit Filiale Streit. Seelsorglich wirkte er außerdem im Kreiskrankenhaus und im Altersheim in Erlenbach. 1995 verlieh ihm die Stadt Erlenbach am Main die Bürgermedaille, 2008 wurde er zudem zum Ehrenbürger ernannt. 2008 ging Wegstein in den dauernden Ruhestand, den er in Mömbris verbringt. Dort hatte er bis Ende 2018 einen Seelsorgeauftrag für die Pfarreiengemeinschaft Mittlerer Kahlgrund. Seine Liebe gilt der Musik und der sakralen Kunst sowie großen Pilgerreisen.

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