Würzburg/Kloster Banz (POW) Das 50. Jubiläum ihrer Priesterweihe begehen am Samstag, 27. Juni, Studiendirektor a. D. Alfred Sperner (Würzburg) und Pfarrer i. R. Monsignore Josef Treutlein (Würzburg). Bischof Josef Stangl weihte sie am 27. Juni 1976 im Würzburger Kiliansdom zu Priestern.
Studiendirektor a. D. Alfred Sperner (76) war lange Jahre Religionslehrer am Röntgen-Gymnasium und am Wirsberg-Gymnasium in Würzburg. Sperner wurde 1950 in Schongau/Lech geboren und wuchs in Gütersloh auf. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 27. Juni 1976 in Würzburg zum Priester. Anschließend wirkte Sperner als Kaplan in Amorbach. 1978 wurde er Religionslehrer am Röntgen-Gymnasium in Würzburg, 1983 Studienrat, 1990 Oberstudienrat und 2008 Studiendirektor. Ab 1979 war er zugleich Geistlicher Leiter des Ferdinandeums in Würzburg. 1984 wurde er zudem ehrenamtlicher Diözesankaplan der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) im Bund Neudeutschland (ND), ab 1991 ehrenamtlicher Diözesankaplan der Schülergemeinschaft im Bund Neudeutschland der KSJ. Von 1989 bis 1991 übernahm Sperner zusätzlich das Amt des Diözesankaplans des Heliand-Mädchenkreises (HD) der KSJ. 1999 wurde er als KSJ-Kaplan wiedergewählt und von Bischof Dr. Paul-Werner Scheele bestätigt. Er war lange Jahre Geistlicher Leiter der KSJ, Geistlicher Beirat der KKV – Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung Confidentia Würzburg, Regionalkaplan der Katholischen Männer und Frauen (KMF) im ND, Geistlicher Beirat der Katholischen Erziehergemeinschaft (KEG) Bezirk Unterfranken sowie Geistlicher Leiter des Ferdinandeums in Würzburg. Seit 2015 ist Sperner im Ruhestand, den er in Würzburg verbringt.
Pfarrer i. R. Monsignore Josef Treutlein (75) war lange Jahre Rector ecclesiae der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung und Schmerzhafte Muttergottes (Käppele) in Würzburg. Treutlein wurde 1951 in Bad Königshofen im Grabfeld geboren. Bischof Josef Stangl weihte ihn am 27. Juni 1976 in Würzburg zum Priester. Im Anschluss war Treutlein Kaplan in Untersteinbach und Schweinfurt-Heilig Geist. Von 1980 bis 1984 war er Kuratus in Ostheim/Rhön mit Neustädtles und betreute gleichzeitig die Pfarreien Frickenhausen und Wechterswinkel mit. 1982 wurde er Mitglied im Säkularinstitut der Schönstatt-Diözesanpriester. 1984 übernahm Treutlein die Pfarrei Hammelburg. Dort wurde er ein Jahr später zudem Präses der Kolpingfamilie. Als Pfarrer von Hammelburg war er ab 1990 zusätzlich für Unter- und Obererthal zuständig. Zudem war er von 1990 bis 2000 auch Dekanatsbeauftragter für Priester- und Ordensberufe sowie Dekanatspräses für Liturgie und Kirchenmusik in Hammelburg. 1995 wurde Treutlein stellvertretender Dekan des Dekanats Hammelburg. Von 1997 bis 2012 war er darüber hinaus Diözesanpräses der Schönstattbewegung im Bistum Würzburg. Im Jahr 2000 wechselte er von Hammelburg nach Würzburg-Grombühl und wurde Pfarrer von Sankt Josef. Im gleichen Jahr übernahm er auch die Aufgabe des Präses für Liturgie und Kirchenmusik im Dekanat Würzburg-Stadt und des Präses des Grombühler Ortsverbandes der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB). Von 2003 bis 2012 war Treutlein außerdem Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Würzburg. Von 2004 bis 2026 war er Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Fränkischen Marienwegs, dessen Initiator er ist. Treutlein, seit 1980 Referent der Domschule für den Themenbereich Schuld – Versöhnung – Buße, schloss 2004 seine Ausbildung zum Geistlichen Begleiter ab und wirkt seitdem regelmäßig bei der Schulung von Wallfahrtsbegleiterinnen und -begleitern mit. Von 2005 bis 2010 war Treutlein zusätzlich stellvertretender Dekan von Würzburg-Stadt. Zudem wirkte er im Priester- und Diözesanpastoralrat mit. 2010 wurde er offiziell mit der Pilgerseelsorge für den Fränkischen Marienweg beauftragt. Von 2011 bis 2014 wurde er mit einer Drittelstelle für die priesterliche Mitarbeit im Team der Schönstatt-Wallfahrt in Vallendar freigestellt. Ab 2014 war er Rector ecclesiae der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung und Schmerzhafte Muttergottes (Käppele) in Würzburg und Diözesan-Wallfahrtsseelsorger. Darüber hinaus war er ab 2015 Präses des KAB-Stadtverbands Würzburg. Treutlein ist Autor mehrerer pastoral-liturgischer Werkbücher und Handreichungen. Er engagierte sich in der Ökumene, unter anderem in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) Würzburg sowie dem Netzwerk „Miteinander für Europa“. 2023 ernannte Papst Franziskus Treutlein zum Monsignore („Kaplan seiner Heiligkeit“). Seit November 2023 ist Treutlein im Ruhestand, den er im Kloster Banz verbringt. Dort wirkt er als Subsidiar im Seelsorgebereich „Gottesgarten“ in über 30 Ortschaften um Bad Staffelstein und engagiert sich zudem am Schönstattzentrum des Erzbistums Bamberg in Dörrnwasserlos bei Scheßlitz. Mit einem Augenzwinkern erklärt er zu seinem Ruhestand, er mache „nur noch das, was mir Freude macht: Gottesdienst, Verkündigung, Seelsorge und Pilgern“.
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