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Vorlesetag: Bischof Jung und das kleine Gespenst

Greßthal (POW) Um die Erlebnisse des kleinen Gespensts auf Burg Eulenstein ist es beim Vorlesetag mit Bischof Dr. Franz Jung am Freitag, 21. November, gegangen. Im Rahmen der bundesweiten Veranstaltung kam der Bischof in die Katholische Öffentliche Bücherei nach Greßthal (Landkreis Schweinfurt).

Dort las er den 18 Kindern der zweiten Klasse der Grundschule Wasserlosen aus dem Buch „Das kleine Gespenst“ von Otfried Preußler vor. Mit großer Konzentration und noch mehr Spaß lauschten die Buben und Mädchen gemeinsam mit Schulleiterin und Klassenlehrerin Dorothea Veth dem Vortrag. Jede Nacht pünktlich zur Geisterstunde erwacht das kleine Gespenst. Vergnügt spukt der harmlose Geist durch die Mauern der Burg und besucht seinen Freund, den Uhu Schuhu. Sehnlichster Wunsch des kleinen Gespensts ist es, die Welt einmal bei Tageslicht zu sehen. Doch die Versuche, nach dem Ende der Geisterstunde wach zu bleiben, schlagen fehl. Als der Wunsch wider Erwarten Wirklichkeit wird, beginnt ein spannendes Abenteuer. Immer wieder hielt der Bischof beim Vorlesen inne, um beispielsweise nachzufragen, was denn ein Kumpane oder eine Vitrine ist. Ganze 60 Minuten lang las er mit sichtbarer Begeisterung vor. Die jungen Zuhörerinnen und Zuhörer dankten Bischof Jung mit donnerndem Applaus, einer kleinen Aufmerksamkeit und einer Urkunde. Elias Huisl, Leiter der Katholischen Büchereifachstelle der Diözese Würzburg, hatte für die Beteiligten vor Ort zwei Geschenke dabei, die der Bischof überreichte. Für die Klasse, die sich akut im Unterricht mit Märchen beschäftigt, gab es eine großformatige Märchensammlung. Kerstin Conrad, Leiterin der Bücherei, freute sich über eine reich illustrierte Ausgabe des kleinen Gespensts. Der bundesweite Vorlesetag ist eine Initiative der Zeitung „Die Zeit“, der „Stiftung Lesen“ und der „Deutsche-Bahn-Stiftung“. Er fand in diesem Jahr zum 22. Mal statt. Termin ist jährlich der dritte Freitag im November. Ziel des Vorlesetags ist es, die Lesefreude der Zuhörer zu wecken und die Lesekompetenz der Kinder zu fördern.

mh (POW)

(4825/1215; E-Mail voraus)

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