Der Rinderhalter Hannes Ort, der dort naturnahe Beweidung betreibt, erzählt von seiner Arbeit mit den Tieren und lädt am Ende des Rundweges zu Kostproben aus seiner Landwirtschaft ein. Bei der Landschaft handelt es sich zu einem großen Teil um aufgelassene Weinberge, die sich mittlerweile zu artenreichen Magerrasen und „Extensiv“-Grünland entwickelt haben. „Zahlreiche Lesesteinriegel und Trockenmauern zeugen von der früheren Weinbergskultur und bieten heute Lebensraum für viele wärmeliebende Arten wie Schlingnattern und Zauneidechsen.“ Eine besondere Rinderrasse, Welsh Black, halte die Flächen offen, so dass Raritäten wie Orchideen, Küchenschelle, Wiesensalbei und Margerite blühen und gedeihen. Die naturnahe Beweidung gelte als Schlüsselfaktor für Entstehung und Erhalt der Artenvielfalt. Nähere Informationen und Anmeldung unter Telefon 0931/38663721 oder E-Mail klb@bistum-wuerzburg.de.
(1226/0279; E-Mail voraus)
