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Was ist effektiver: digitales oder analoges Lernen?

Empirische Erhebung als Kooperationsprojekt zwischen Religionspädagogischem Institut (RPI) der Diözese Würzburg und Lehrstuhl für Religionspädagogik der Universität Würzburg

Würzburg (POW) Die Digitalisierung der Bildung ist aktuell ein, wenn nicht das prägende pädagogische Thema. Das Religionspädagogische Institut (RPI) der Diözese Würzburg und der Lehrstuhl für Religionspädagogik der Julius‐Maximilians‐Universität Würzburg haben sich dieses Themas angenommen und in den vergangenen drei Jahren kooperativ daran gearbeitet. Eine erste Bilanz lautet: Es lohnt sich, in bildungspolitischen sowie allgemeinpädagogischen Belangen institutionell zu kooperieren und sich zu vernetzen, damit möglichst viele Akteure profitieren können.

Zu der Kooperation kam es durch ein gemeinsames empirisches Projekt: Professor Dr. Dr. Hans-Georg Ziebertz, damaliger Lehrstuhlinhaber für Religionspädagogik, Privatdozent Dr. habil. Boris Kalbheim, Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Religionspädagogik, und Professor Dr. Stefan Heil, Leiter des RPI sowie außerplanmäßiger Professor am Lehrstuhl, haben 2017 ein wissenschaftliches Projekt ins Leben gerufen. Dieses will empirisch feststellen, ob und wie Lernen mit digitalen Medien Lernprozesse positiv verändert. Seither wird untersucht, inwiefern digitale Medien die Lernprozesse von Studierenden im Fachbereich Religionspädagogik beeinflussen. Dabei stünden speziell für den Unterricht konstruierte Geräte, die Lehren und Lernen in Schule und Hochschule unterstützen sollen, im Fokus der Untersuchung. Beispielhaft für ein solches Gerät sei das ActivPanel der Firma Promethean, welches eine ganze Reihe an pädagogischen Vorteilen verspreche: Interaktivität, Individualisierung, Motivation, Begeisterung, Vernetzung, Flexibilität. All das und noch mehr soll durch das Panel erreicht werden können. Das RPI verfüge in einem seiner Seminarräume über ein ActivPanel und sei somit auf modernem Stand, was digitale Bildungsmedien betrifft.

Im Sommersemester 2019 konnte die Universität davon profitieren. Projektleiterin Katharina Grunden, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionspädagogik, nutzte Raum und Panel im RPI für die beschriebene Studie. Um die pädagogischen Versprechen digitaler Innovationsmedien empirisch zu erforschen, beobachtete sie Lernprozesse in analogen sowie in digitalen Lernsettings, um einen Vergleich durchzuführen. Ein digitales Setting bot der Seminarraum des RPI, welcher nicht nur das Panel selbst bereithält, sondern auch über ein schnelles und stabiles WLAN verfügt.

Die empirische Erhebung brachte interessante Erkenntnisse hervor – einige sind in der jüngsten Ausgabe des „RU-Kurier“, der Zeitschrift für Religionsunterricht in der Diözese Würzburg, Nummer 56, veröffentlicht. Das Projekt endet im September 2021. Die Gesamtergebnisse werden in der Dissertation von Katharina Grunden veröffentlicht werden, die vom aktuellen Lehrstuhlvertreter Kalbheim und Professor Heil betreut wird.

(2021/0484; E-Mail voraus)

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