Würzburg (POW) Bischof Dr. Friedhelm Hofmann hat den Missionarinnen und Missionaren aus dem Bistum Würzburg zum Weihnachtsfest in einem Brief „herzliche Grüße aus der Heimat“ und eine „gottgesegnete Zeit“ übermittelt und sie zur Kilianiwoche 2012 eingeladen. Gleichzeitig bat er darum, dass die Missionare „die Hoffnung, die uns täglich nährt, auch weiterhin zum ‚Brot für die Armen‘“ werden ließen. Derzeit sind 147 Missionare, Missionsschwestern und Entwicklungshelfer aus dem Bistum Würzburg in 40 Ländern weltweit tätig. Vor zehn Jahren waren es 180 Missionsleute.
In seinem Rückblick auf das Jahr 2011 berichtete Bischof Hofmann von „Hoffnungszeichen“ in der Diözese Würzburg. An erster Stelle nannte er die Seligsprechung des Märtyrerpriesters Georg Häfner am 15. Mai im Würzburger Dom. Dieses „Jahrhundertereignis“ sei auf Großbildleinwänden im Neumünster und auf dem Kiliansplatz, sowie im Bayerischen Fernsehen übertragen worden, so dass viele Menschen daran teilhaben konnten, berichtet der Bischof in dem Weihnachtsbrief.
Ebenfalls bewegend sei der Weltjugendtag in Madrid gewesen. „Besonders beeindruckt hat mich, mit welcher Intensität die Jugendlichen in den Katechesen bei der Sache waren.“ Auch die ernsthafte Auseinandersetzung der Jugendlichen mit Glaubensfragen und der Suche nach Jesus betonte Bischof Hofmann in seinem Brief.
Außerdem berichtete der Bischof vom Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland Ende September. Selbst in kirchlichen Kreisen werde über die Aussagen des Heiligen Vaters diskutiert. „Aber das trifft sich gut“, freute sich Bischof Hofmann. Nämlich weil in der Diözese Würzburg ein diözesaner Dialogprozess begonnen habe, der kirchlich-lehramtliche Forderungen vor dem säkularen Hintergrund heutiger Gesellschaft erneut ins Gespräch bringen wolle. „Gemeinsam hoffen wir, dass dieser Dialogprozess gute und für die Zukunft unserer Kirche fruchtbare Ergebnisse zeitigt.“
Zum Ende des Briefes kommt der Bischof noch auf „schmerzliche Erinnerungen“ zu sprechen. Er erbat für die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale die „fürbittenden und unterstützenden“ Gebete der Missionare.
(5011/1310; E-Mail voraus)
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